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MINT-Berufe

Gute Jobchancen, sehr gutes Gehalt

Du liebst es, mit Mikroskop und Formeln zu arbeiten? Du gehst den Dingen gerne auf den Grund und forschst, was das Zeug hält? Du hast einen Hang zu Robotern und technischen Vorrichtungen? Du liebst es, mit Zahlen zu jonglieren und hast am Ende stets das richtige Ergebnis parat? Perfekt! Dann bist du für einen der vielen MINT-Berufe geeignet. MINT ist ein Kürzel und steht für die Anfangsbuchstaben der Fächer Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Hier wird händeringend Nachwuchs gesucht. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) fehlen rund 300.000 Fachkräfte – mit Studienabschluss aber auch jene, die eine Ausbildung abgeschlossen haben und Facharbeiter, Techniker oder Meister sind. Übrigens: Nicht nur die Jobchancen sind gut. Auch finanziell lohnt sich der Einstieg in die MINT-Branche, denn viele Berufe werden sehr gut bezahlt.

Mit Mathe arbeiten

Wer beim Stichwort Mathe glänzende Augen kriegt und vor lauter Freude direkt zum Taschenrechner greift, ist zum Beispiel gut in den Studienfächern Mathematik, Betriebswirtschaftslehre oder Internationale Betriebswirtschaft aufgehoben. Alternativ versprechend die Ausbildungsberufe Internationaler Betriebswirt, Mathematisch-technischer Assistent oder Mathematisch-technischer Softwareentwickler das Zahlen-Glück. Als Mathematiker findest du Jobs unter anderem in der Wirtschaft, in der Forschung, in der Informationstechnik (IT) oder bei Banken und Versicherungen.

Hier geht’s um Informatik

Wer sich lieber mit Computern und Datenverarbeitung beschäftigen will, kann sich ebenso zwischen dem Karriereweg über die Hochschule oder dem per Ausbildung entscheiden. Mögliche Studienfächer sind: Informatik, Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik oder Elektrotechnik. Du kannst dich aber auch für einen Ausbildungsberuf entscheiden und Fachinformatiker, Technischer Assistent im Bereich Elektronik und Datentechnik oder Fachberater für Softwaretechniken werden. In der Regel lernst du als Informatiker auch viel über andere Fachbereiche – schließlich kommen Computer und ihre Programme mittlerweile überall zum Einsatz.

Lust auf Naturwissenschaften?

Wenn du in der Schule schon gerne in den Chemie-, Physik- oder Biologieunterricht gegangen bist, schlägt dein Herz für Naturwissenschaften. Dann kannst du zukünftig zum Beispiel in Laboren oder als Forscher im Freien arbeiten – je nachdem für welchen Beruf du dich entscheidest. An den Hochschulen gibt es zum Beispiel die klassischen Fächer Biologie, Physik und Chemie. Es gibt aber auch Kombinationsstudiengänge wie Chemieingenieurwesen, Biochemie und Physikalische Technik. Unter den Ausbildungsberufen gehören der Pharmazeutisch-Technische Assistent, Physikalisch-Technische Assistent und Biologielaborant zu den Klassikern.

Für Technik-Fans

Schrauben, Kabel, Schalter, glänzendes Metall – solltest du bei diesen Stichworten voller Begeisterung vom Stuhl fallen, dann bist du ein wahrer Technik-Fan. Wie wäre es denn dann mit einem entsprechenden Beruf? Zu den Hochschul-Klassikern gehören all die Berufe, die mit Maschinenbau zu tun haben: Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrttechnik oder Verfahrenstechnik. Natürlich gibt es auch Alternativen, für die keine Hochschulzugangsberechtigung notwendig ist. Zur Auswahl stehen Ausbildungsberufe wie Kraftfahrzeugmechatroniker, Anlagenmechaniker und Technischer Assistent für Mechatronik.

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