Wirtschaftswissenschaften Uni, FH

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Das erwartet dich im Studium

  • Um alle wissenschaftlichen Bereiche, die sich mit ökonomischen Zusammenhängen auseinandersetzen.
  • Es handelt sich um eine Kombination aus den beiden großen Fachbereichen Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre.
  • Ein gewisses mathematisches Verständnis ist von Vorteil.
  • Zudem solltest du analytisch und wirtschaftlich denken können.
  • Es kann vorkommen, dass Vorlesungen auf Englisch stattfinden oder du eine Hausarbeit auf Englisch verfassen musst.
  • Tagesaktuelle Themen aus Politik und Wirtschaft werden Gegenstand deiner Projektarbeiten, Analysen und Präsentationen sein.

Das lernst du im Studium

Alle wissenschaftlichen Bereiche, die sich mit ökonomischen Zusammenhängen auseinandersetzen, werden unter dem Begriff Wirtschaftswissenschaften zusammengefasst und bilden den gleichnamigen Studiengang. Dort werden die beiden großen Fachbereiche Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre kombiniert, die dir ganz verschiedene Spezialisierungsmöglichkeiten bieten und dich für unterschiedliche Tätigkeitsfelder spezialisieren. Während des Studiums beschäftigst du dich sowohl mit der Ökonomie einzelner wirtschaftender Einheiten als auch mit ökonomischen Sachverhalten der Gesamtgesellschaft. Veranstaltungen in Mathematik, Rechnungswesen, Statistik und Rechtswissenschaften sowie verschiedene Methoden der empirischen Sozialforschung verschaffen dir die Grundlage, das Wirtschaftsleben besser verstehen zu können. Diese wirtschaftswissenschaftlichen Methoden dienen dazu, Wissen über ökonomische Zusammenhänge zu erlangen und weiterverarbeiten zu können. Da der Studiengang auch an Fachhochschulen angeboten wird, genügt grundsätzlich die Fachhochschulreife zur Aufnahme des Studiums. Möchtest du aber an einer Universität studieren, ist das Abitur nötig. Zudem hast du die Möglichkeit, über die sogenannte Hochschulzugangsprüfung für beruflich Qualifizierte einen Studienplatz zu bekommen. Diese Prüfung bieten dir einige Hochschulen an, wenn du fachrelevante Berufserfahrung nachweisen kannst. Der NC liegt je nach Hochschule zwischen 1,2 und 3,0, sodass du auch ohne Topnoten und mit Wartesemestern Chancen auf einen Studienplatz hast. Du solltest dich für Nachrichten aus der Wirtschaft und deren Hintergründe interessieren und da die Wirtschaftswissenschaften zu den Sozialwissenschaften gehören, darfst du auch vor Gesellschaftstheorien nicht zurückschrecken.  Du wirst zu Beginn des Studiums hauptsächlich Kurse im Bereich Mathematik besuchen, weshalb es nicht schadet, wenn du ein gewisses mathematisches Verständnis mitbringst. Zudem solltest du analytisch und wirtschaftlich denken können. Es kann auch durchaus vorkommen, dass Vorlesungen auf Englisch stattfinden oder du eine Hausarbeit auf Englisch verfassen musst.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Das Methoden-Know-how wird vor allem zu Beginn des Studiums vermittelt und durch Grundlagen der Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre als häufigste Anwendungsfelder des wirtschaftswissenschaftlichen Denkens ergänzt. In den folgenden Semestern erhältst du vertiefendes Wissen und erarbeitest wirtschaftswissenschaftliche Theorien und Konstrukte. Wirtschaftsenglisch, -recht und -politik stehen ebenso auf dem Lehrplan wie Rechnungswesen und Steuerlehre, Finanzierung und Investition, Mikro- und Makroökonomik, Marketing und Informatik. Für deine Spezialisierung im weiteren Verlauf des Studiums steht dir ebenfalls ein breit gefächertes Themenangebot offen. Nach den einführenden Semestern, in denen du dir vor allem Grundlagen erarbeitet hast, bieten die meisten Hochschulen ihren Studenten ab dem 4. Oder 5. Semester die Möglichkeit, die Schwerpunkte nach Interessen selbst auszuwählen. Diese umfassen beispielsweise Technologie- und Prozessmanagement, Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung oder Unternehmensführung und Controlling. Nachdem du die (mathematischen) Grundlagen zu Beginn des Studiums geschafft hast, wird das Studium zunehmend praktischer. Tagesaktuelle Themen aus Politik und Wirtschaft werden Gegenstand deiner Projektarbeiten, Analysen und Präsentationen sein. 

Wie in den meisten Studiengängen erwartet dich auch im Studium der Wirtschaftswissenschaften eine Regelstudienzeit von sechs Semestern. An manchen Hochschulen ist das Studium aber auch auf bis zu neun Semester ausgelegt. Wenn du alle nötigen Module erfolgreich absolviert hast, beendest du das Studium mit der Bachelorarbeit und erlangst damit meist den Bachelor of Science, in seltenen Fällen auch den Bachelor of Arts. Mehr als die Hälfte der Wirtschaftswissenschaftler entscheidet sich anschließend noch für einen Master, der dich auf eine Managementposition vorbereitet. Dort erwirbst du nicht nur die erforderlichen Führungsqualifikationen, sondern wählst auch deinen thematischen Schwerpunkt. Inzwischen fordern viele Universitäten auch Pflichtpraktika. Da dich das Studium auch auf leitende Positionen in internationalen Unternehmen vorbereitet, ist ein Auslandssemester sinnvoll. 

Spätere Branchen und Berufe

Für Absolventen der Wirtschaftswissenschaften sehen die Berufsaussichten grundsätzlich gut aus. Zwar gehört BWL seit Jahren zu den beliebtesten Fächern und entsprechend groß ist die Konkurrenz. Dennoch stehen deine Chancen im Vergleich sehr gut, da du auch den volkswirtschaftlichen Fachbereich während deines Studiums behandelt hast und sich für dich dadurch in vielen verschiedenen Tätigkeitsfeldern Einsatzmöglichkeiten bieten. Dazu gehören zum Beispiel die Unternehmensberatung, das Finanz- und Personalwesen, die Marktforschung, Marketing, Controlling und viele mehr. In nahezu allen Branchen und Sparten der Privatwirtschaft und des öffentlichen Dienstes werden Wirtschaftswissenschaftler benötigt. Absolventen mit einem Abschluss in einem tendenziell stärker volkswirtschaftlich ausgerichteten Studiengang werden zum Beispiel in der öffentlichen Verwaltung, im Finanz- und Steuerwesen, in der Wirtschaftspolitik, bei Wirtschaftsverbänden, nationalen und internationalen Organisationen, in der Publizistik oder bei Banken und Versicherungen eingestellt. Mit einem Master erhöhst du deine Chancen auf eine gehobene Managementposition in diesen Bereichen. Doch vor allem große Unternehmen haben sich auf Bachelor-Absolventen eingestellt und ermöglichen den Berufseinstieg über Trainee-Programme. Je nach Abschluss und Unternehmensgröße erwartet dich ein Einstiegsgehalt zwischen 32.000 und 44.000 Euro brutto im Jahr. Und auch die Richtung deiner Spezialisierung hat Einfluss auf dein Gehalt. Mit zunehmender Berufserfahrung verdienen vor allem IT-Manager, Geschäftsführer und Unternehmensberater am besten. 

Einstieg Reality-Check

Fit in Mathe

Fit in Englisch

Gute Schulnoten

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Passende Studienplätze

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Standort: Bozen
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Bachelor in Economics and Business Economics (BSc) Bachelor/Bakkalaureus

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