Dauer: 12 Monate
Alter: 18 – 30
Gebühren: 1.000 bis 2.000 Euro
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Au-pair: Das erwartet dich

  • Als Au-pair ein neues Land kennenlernen
  • Kinderbetreuung und andere verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen
  • Eine Sprache lernen und vielleicht sogar perfekt sprechen
  • In vielen Ländern Europas, in den USA, Kanada, Australien uvm. möglich
  • Eigene Freizeitgestaltung mit monatlichem Taschengeld

Passende Angebote

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Wo du möchtest, weltweit möglich

Fakten

Dauer
12 Monate
Alter
18 – 30
Gebühren
1.000 bis 2.000 Euro
Länder
Australien, USA, Kanada uvm.

Das Gap Year im Detail

Kinderbetreuung + Taschengeld

Als Au-pair ins Ausland zu gehen, hat nichts mit Urlaub zu tun – bis zu acht Stunden Kinderbetreuung und leichte Hausarbeit sind ganz normal. Dafür ist der mehrmonatige Aufenthalt in einer Gastfamilie eine tolle Möglichkeit, preiswert ein fremdes Land zu erkunden und dabei die Sprache, die Kultur und die Lebensgewohnheiten der Menschen kennenzulernen. Die Gastfamilie stellt Unterkunft und Verpflegung und zahlt zusätzlich ein Taschengeld.

Wohin als Au-pair?

Ziel Nummer 1 für deutsche Au-pairs sind die USA, gefolgt von europäischen Ländern wie England und Frankreich. Auch Australien und Neuseeland sind beliebt; dort ist die Programmvariante Demi-pair verbreitet – eine Kombination aus Au-pair und regelmäßigem Sprachkursbesuch mehrmals die Woche.

Vermittlungsagentur ja/nein?

Vorteile einer klassischen Vermittlungsagentur
Viele Au-pairs planen ihren Aufenthalt mit Hilfe einer Vermittlungsagentur. In den USA ist es sogar gesetzlich vorgeschrieben, über eine Vermittlungsorganisation einzureisen. Wer sich nicht daran hält, macht sich strafbar. Bei der Au-pair-Vermittlung beantragen diese Agenturen Visa, schließen Versicherungen ab und finden die richtige Gastfamilie. Viele bieten außerdem Vorbereitungs- und Sprachkurse an, die den Einstieg erleichtern. Auch während des Aufenthalts hilft die Vermittlungsagentur bei Problemen, zum Beispiel, wenn du die Gastfamilie wechseln musst. Die Kosten für eine Vermittlung variieren: Zwischen 150 und 1.000 Euro zahlt man im Normalfall. Der Preis der teuren Angebote relativiert sich jedoch häufig, etwa wenn sie bereits die Flugkosten oder die Kosten für einen Sprachkurs enthalten.

Seriöse Online-Agentur als kostengünstige Alternative
Wer kein Geld für eine klassische Vermittlungsagentur ausgeben will, kann sich auch selbst auf die Suche begeben und eine passende Au-pair-Familie finden. Helfen kann dir dabei zum Beispiel eine kostenlose Online-Vermittlungsagentur, über deren Plattform sich angehende Au pairs und potenzielle Gastfamilien selbstständig austauschen.

Solltest du dich auf diesem Weg um einen Au-pair-Aufenthalt kümmern, investiere möglichst viel Zeit in deine Suche nach einer passenden Gastfamilie. Wir geben dir ein paar Tipps, was bei der Suche auf eigene Faust wichtig ist:

  • Informiere dich vorab gut über deine Rechte und Pflichten als Au pair (je nach Zielland gibt es unterschiedliche Richtlinien bzw. Gesetze).
  • Recherchiere, wozu du und deine Gastfamilie verpflichtet sind: Wie viele Stunden darfst du maximal arbeiten? Welche Aufgaben gehören überhaupt zu der Arbeit als Au pair? Wie hoch muss das Taschengeld mindestens sein? Welche Dinge muss dir deine Gastfamilie geben oder zur Verfügung stellen? Wen kannst du ansprechen, wenn es Probleme gibt?
  • Achte darauf, dass deine Gastfamilie nicht allzu ländlich wohnt und du schnell mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den nächstgrößeren Ort kommen kannst, zum Beispiel um einen Sprachkurs zu besuchen.
  • Sorge dafür, dass du einen rechtssicheren und umfassenden Vertrag abschließt. Den bieten viele Online-Agenturen zum kostenlosen Download an.
  • Auch wenn Online-Agenturen keine Verantwortung für deine Wahl der Gastfamilie übernehmen, bieten sie häufig einen E-Mail- oder Telefon-Support an. Den kannst du bei Fragen oder Problemen nutzen.

Wie finde ich die richtige?

Das ist gar nicht so leicht, denn bei der Vielzahl der Angebote verliert man schnell den Überblick. Um den schwarzen Schafen der Branche das Leben schwer zu machen, wurde 2006 die "Gütegemeinschaft Au-pair" gegründet. Sie zeichnet seriös arbeitende Agenturen mit dem sogenannten RAL-Zertifikat aus, die bei der Vermittlung von deutschen Au-pairs ins Ausland, der Vor- und Nachbereitung sowie in der Zusammenarbeit mit Entsende- und Empfangsorganisationen und Gastfamilien anerkannte Qualitätsstandards einhalten. Ein Blick auf die Webseiten der Au-pair Society e.V., dem nationalen Au-pair Verband Deutschlands, kann helfen, eine passende Agentur ausfindig zu machen.

Checkliste für Agentursuche

So klappt die Vermittlung als Au-pair am besten:

  • Vertragsunterlagen genau durchlesen, Leistungsversprechen überprüfen
  • Angebote und Preise vergleichen
  • über Online-Foren wie aupairUSA.de Rat und Erfahrungen anderer einholen

Rechtliche Bestimmungen

In Europa gelten für Au-pair-Aufenthalte einheitliche Standards. Auch in den USA sind die Voraussetzungen für Bewerber (Mindest- und Höchstalter, Sprachkenntnisse, Erfahrung in der Kinderbetreuung) und die Leistungen der Gastfamilie staatlich geregelt. Andere Länder wie Australien und Neuseeland haben kein spezielles Au-pair-Programm. Die Arbeit als "Nanny" in einer Gastfamilie ist dort aber über das "Working Holiday"-Visum möglich. 

Einstieg Reality-Check

Lust, neue Sprache zu lernen

Verantwortung übernehmen

Kontaktfreude

Helfer-Mentalität

Bist du ein Match?

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