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Welcher Beruf passt zu mir?

Hast du dich auch schon oft gefragt: Welcher Beruf passt eigentlich zu mir? Der erste sinnvolle Schritt, das herauszufinden, ist Informationen zu sammeln – über dich und die verschiedenen beruflichen Möglichkeiten. Wir helfen dir dabei.

Wenn du dich auf die Suche nach einem Beruf machen willst, der zu dir passt, solltest du unbedingt wissen, welche Fähigkeiten du hast und welche Themen dich besonders interessieren. Denn nur dann kannst du bestimmte Berufsfelder ausschließen oder genauer unter die Lupe nehmen. Wir haben für dich ein paar Möglichkeiten aufgelistet, die dir dabei helfen können, die Frage "Welcher Beruf passt zu mir?" zu beantworten.

Berufswahltest nutzen

Wenn du so gar nicht weißt, welche Interessensgebiete du hast, kannst du zuerst einen Berufswahltest machen. So ein Test ist durchaus sinnvoll, denn nur wenn du weißt, was du gut kannst oder gerne machst, ist es einfacher nach konkreten Berufsbildern zu suchen. Berufswahltests gibt es im Internet etliche, allerdings sind nicht alle zuverlässig. Wähle die Seite also am besten genau aus. Der Interessencheck auf Einstieg.com zum Beispiel verrät dir innerhalb von 15 Minuten, welche deiner beruflichen Interessen besonders ausgeprägt sind. Dafür musst du lediglich 60 unterschiedliche Tätigkeiten einschätzen und offen, spontan und ehrlich sagen, welche dir gefallen oder eben nicht. Als Testergebnis erhältst du die Info, wie groß deine künstlerisch-kreativen, sozialen, technisch-praktischen, wissenschaftlich-forschenden, wirtschaftlich-unternehmerischen und organisierend-verwaltenden Interessen sind. Zusätzlich zu deinem Testergebnis bekommst du eine Liste von Ausbildungsplätzen und Studiengängen, die zu deinen Interessen passen. Wenn du willst, kannst du außerdem besonders interessante Stellen deiner Merkliste zufügen oder dich sofort bewerben. Übrigens: Für ganz Eilige gibt es den Interessencheck auch als Schnell-Version: diese dauert nur 5 Minuten und umfasst 18 Fragen.

Berufsfelder und Themenbereiche eingrenzen

Wenn du weißt, woran du Spaß hast, welche Themen dich interessieren und welche besonderen Fähigkeiten oder Hobbys du hast, kommst du der Antwort auf die Frage "Welcher Beruf passt zu mir?" schon einen großen Schritt weiter. Denn dann kannst du die beruflichen Themen für dich eingrenzen. Wer gerne nachmittags oder abends den Babysitter spielt, könnte gut einen der vielen Berufe mit Kindern machen. Bist du zweisprachig aufgewachsen und hast zudem noch einen Leistungskurs Englisch, Französisch oder Spanisch in der Oberstufe, könnte ein Beruf rund um Sprachen zu dir passen. Auf diese Weise grenzt du die beruflichen Möglichkeiten weiter ein und kommst deinem Traumberuf auf die Spur. Weitere Beispiele für Berufe nach Themen sind etwa Berufe rund um Pflege, Gesundheit und Medizin, MINT-Berufe, Technische Berufe, IT-Berufe, Berufe in Gastronomie und Tourismus, Berufe im Handel oder Berufe im Grünen.

Hast du ein oder zwei Themenbereiche für dich entdeckt, wird es noch konkreter. Schau dir verschiedene Berufsbilder an, die darunter fallen. Wenn du dich etwa für Berufe mit Zukunft interessierst, kommen Jobs rund um IT und Technik infrage. Du kannst zum Beispiel Wirtschaftsinformatik, Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik studieren. Oder du absolvierst eine Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler, Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik oder Anlagenmechaniker. Wirst du dich dagegen in Medien-Berufen wohl fühlen, ist die Spanne an beruflichen Möglichkeiten ebenso groß: Studiengänge wie Grafikdesign, Digitale Medien und Medienwirtschaft kommen ebenso infrage wie die Ausbildungsberufe Kaufmann für audiovisuelle Medien, Mediengestalter Bild und Ton und Medientechnologe Druck.

Stehst du eher auf Theorie oder Praxis?

Nun hast du dich schon hinsichtlich der Frage "Welcher Beruf passt zu mir?" für ein oder zwei thematische Berufsfelder entschieden. Deine Wahl lässt sich noch weiter eingrenzen, wenn du eine grundlegende Entscheidung triffst. Bist du eher der praktische Typ, der sich bewegen und etwas mit seinen Händen schaffen will oder fühlst du dich eher am Schreibtisch wohl, wenn du vorm Computer sitzen oder Bücher wälzen kannst? Denn davon hängt ab, welchen Karriereweg du einschlägst: Ausbildung oder Studium? In einer Ausbildung hast du von Anfang an mit Kunden zu tun, arbeitest praktisch und genau so, wie du es später als ausgelernte Fachkraft auch tun wirst. In einem klassischen Vollzeit-Studium dagegen wirst du dich die meiste Zeit – ähnlich wie in der Schule – mit theoretischem Wissen auseinandersetzen, das du zunächst nur im Rahmen von Praxisprojekten oder Praktika oder sogar erst nach deinem Studienabschluss anwenden kannst. Nicht selten finden Hochschulabsolventen auch erst dann heraus, welcher Job zu ihnen passt. Was erst einmal komisch klingt, kann sich aber durchaus als Vorteil entpuppen: Wer nicht von vorneherein festgelegt ist, kann sich alle Optionen offen halten!

Ein Praktikum kann bei der Entscheidung helfen

Hast du schon eine Handvoll Berufe gefunden, die zu dir passen könnten? Dann solltest du deinen Favoriten am besten noch genauer unter die Lupe nehmen. Am schnellsten wirst du erfahren, ob ein Beruf zu dir passt, wenn du ihn erlebst – während eines Praktikums zum Beispiel. Entweder schaust du dir nur für einen Tag die Arbeit als Architekt, Kaufmann für Büromanagement, Kraftfahrzeugmechatroniker oder Altenpfleger an oder du nimmst dir etwas mehr Zeit dafür. In der Regel dauern Praktika innerhalb der Schulzeit oder während der Ferien ein bis zwei Wochen. Hier gilt: Je länger du das Praktikum machst, desto mehr Eindrücke bekommst du von den alltäglichen Aufgaben. Schließlich ist in keinem Job jeder Tag gleich. Kunden, Aufträge und auch die beruflichen Herausforderungen wechseln regelmäßig. Du wirst dich besser für oder gegen einen Beruf entscheiden können, wenn du den Berufsalltag über eine längere Zeit erlebst.

Erwähne bei deinem Vorstellungsgespräch, dass du gerne in die Arbeit eingebunden wirst – dann darfst du selbst sogar schon leichtere Aufgaben übernehmen und so ausprobieren, ob dir die Handgriffe Spaß machen. Genauso wichtig, wie die Lust Dinge anzupacken, ist der Mut, Kollegen oder Azubis nach ihren Erfahrungen zu fragen. Was gefällt ihnen besonders gut an ihrem Job? Welche Aufgaben dürfen Azubis übernehmen? Und wie sieht es mit Gehalt und Arbeitszeiten aus? Auch wenn du nicht immer auf jede deiner Fragen eine Antwort bekommen wirst, solltest du am Ende deiner Praktikumszeit die allerwichtigste Frage beantworten können: Passt der Beruf zu mir oder nicht? 

Finde heraus, was du am besten kannst!

Unser Interessencheck verrät dir, welcher Typ du bist und welche Berufe oder Studiengänge dazu passen!

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