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Ausbildung als Anlagenmechaniker /in

9 Stellenangebote Info Gehalt
Dauer: 42 Monate
Einstiegsgehalt: Ungefähr 2.400 Euro
Ausbildungstyp: Klassische duale Ausbildung

Das machst du in der Ausbildung

  • Du stellst aus Bauteilen verschiedene Apparate, Systeme und Anlagen her.
  • Du beschäftigst dich mit technischen Zeichnungen oder Arbeitsanweisungen, um dir alle benötigten Materialien und Werkzeuge bereit zu legen.
  • Du fertigst die einzelnen Komponenten, die für die Anlage gebraucht werden.
  • Diese Einzelteile fügst du anschließend mit verschiedenen Techniken wie Falzen oder Schweißen zusammen.
  • Die fertige Anlage kontrollierst du und stellst eine problemlose Funktionalität sicher.
  • Du bist für die Kontrolle, den Umbau und die Instandhaltung von Anlagen und Maschinen zuständig.

Fakten

Abschluss
Mittlerer Schulabschluss
Art der Ausbildung
Klassische duale Ausbildung
Verkürzung möglich?
Ja.
Einstiegsgehalt
Ungefähr 2.400 Euro
Vergütung
Zwischen 1000 und 1200 Euro
Ausbildungsdauer
42 Monate

Der Beruf im Detail

Was erwartet dich in dem Job?

Als Anlagenmechaniker stellst du aus Bauteilen verschiedene Apparate, Systeme und Anlagen her. Diese kommen beispielsweise in der Versorgungstechnik oder im Behälterbau zum Einsatz. Zu Beginn deines Auftrags beschäftigst du dich mit technischen Zeichnungen oder Arbeitsanweisungen, um dir alle benötigten Materialien und Werkzeuge bereit zu legen. Anschließend fertigst du die einzelnen Komponenten, die für die Anlage gebraucht werden. Diese Einzelteile fügst du anschließend mit verschiedenen Techniken wie Falzen oder Schweißen zusammen. Ist jedes Teil am richtigen Ort, kontrollierst du die fertige Maschine und stellst sicher, dass sie ohne Probleme funktioniert. Außerdem bist du für die Kontrolle, den Umbau und die Instandhaltung von Anlagen und Maschinen zuständig, die sich bereits in Betrieb befinden.

Deine Arbeitszeit verbringst du vor allem in Fertigungshallen, auf Montagebaustellen und im Freien. Eine Beschäftigung findest du in Unternehmen der Metallindustrie, des Anlagenbaus, des Apparate- und Behälterbaus, des Elektroanlagenbaus sowie bei Versorgungswerken, bei Verkehrsbetrieben, in Raffinerien oder in der chemischen Grundstoffindustrie.

Ausbildung Anlagenmechaniker

Eine Voraussetzung, um als Anlagenmechaniker arbeiten zu können, ist die dreieinhalbjährige duale Berufsausbildung. Das bedeutet, dass die Ausbildung zum Anlagenmechaniker sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet. Während der Lehre übernimmst du im Unternehmen nach und nach alle Aufgaben, die dich auch im späteren Berufsleben erwarten. Du beschäftigst dich zum Beispiel mit folgenden Fragen: Wie beurteilst du Werkstoffeigenschaften und ihre Veränderungen? Was musst du bei der Inspektion von Betriebsmitteln beachten? Wie liest du Rohrleitungspläne und isometrische Darstellungen? Wie formst du Rohe, Profile und Bleche um? Wie führst du verschiedene Prüfverfahren durch? Was musst du bei der Inspektion von Anlagen beachten? Je nach Betrieb wird deine Ausbildung in einem Einsatzgebiet wie Instandhaltung, Schweißtechnik oder Anlagenbau vertieft. In der Berufsschule besuchst du Unterricht in allgemeinbildenden Fächern. Zudem wirst du auch in berufsspezifischen Lernfeldern unterrichtet, unter anderem im Montieren von Bauelementen oder im Herstellen von einfachen Baugruppen.

Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres legst du den ersten Teil der Abschlussprüfung ab, der aus einer praktischen Arbeitsaufgabe, einem Fachgespräch und einem schriftlichen Test besteht. Der zweite Prüfungsteil erfolgt am Ende deiner Ausbildung und besteht aus einem Arbeitsauftrag sowie einer schriftlichen Überprüfung der Themen "Auftrags- und Funktionsanalyse", "Fertigungstechnik" sowie "Wirtschafts- und Sozialkunde".

Wie hoch ist das Gehalt?

Du möchtest wissen, welches Gehalt dich während der Ausbildung im Durchschnitt erwartet? Auf unserer Seite rund ums Gehalt findest du alle wichtigen Informationen. Außerdem zeigen wir dir, mit welchem Gehalt du nach der Ausbildung rechnen kannst und welche regionalen Unterschiede möglich sind.

Was musst du mitbringen?

Du musst auf dem Papier keinen Mindestschulabschluss vorweisen können. Laut Bundesagentur für Arbeit bringen Ausbildungsanfänger allerdings folgenden Schulabschluss mit:
Hauptschulabschluss: 20%
mittlerer Bildungsabschluss: 65%
Hochschulreife: 13%

Um in der Ausbildung zum Anlagenmechaniker gut zurechtzukommen helfen dir Kenntnisse in den Bereichen Werken und Technik. Dieser Beruf ist körperlich sehr anstrengend, deshalb solltest du belastbar, fit und gesund sein. Für die Arbeit auf Gerüsten ist es zudem von Vorteil, wenn du schwindelfrei bist. Bei der Berechnung des Materialbedarfs und beim Lesen von Plänen sind Mathekenntnisse wichtig, insbesondere in Geometrie. Für die technischen Aspekte deiner Arbeit solltest du dich mit physikalischen Zusammenhängen und Gesetzen auskennen. Um deine Arbeit schriftlich dokumentieren zu können, solltest du dich gut ausdrücken können. Außerdem benötigst du Englischkenntnisse, um Unterlagen und Fachausdrücke zu verstehen und anzuwenden. Eine sorgfältige, selbstständige und flexible Arbeitsweise ist in diesem Job gefragt. Zudem solltest du gerne im Team arbeiten und kein Problem mit Verantwortung haben.

Wie sind die Aufstiegschancen?

Um keine neuen Entwicklungen in deinem Arbeitsbereich zu verpassen, hast du als Anlagenmechaniker eine große Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten.

  • Beispielsweise kannst du dich in Themengebieten wie Wartung und Instandhaltung, Anlagenbau oder Blechbearbeitung und Behälterbaufortbilden lassen.
  • Lege alternativ eine Prüfung als Industriemeister der Fachrichtung Metall ab, um beruflich voranzukommen.
  • Eine andere Möglichkeit für den beruflichen Aufstieg ist die Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Metalltechnik.
  • Auch durch ein Studium kannst du dir weitere Karrierechancen erarbeiten, beispielsweise durch ein Bachelorstudium im Fach Maschinenbau oder Versorgungstechnik.

Einstieg Reality-Check

Fit in Mathe

Fit in Bio, Chemie, Physik

Interesse an Technik

Fit in Englisch

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