Summer Schools gibt es überall auf der Welt. Je nach Programm bist du zwischen einer und sechs Wochen vor Ort. Grundsätzlich gibt es zwei Varianten der Summer School. In den USA, in Kanada und England zum Beispiel öffnen eine Highschool oder ein College in den Ferien ihre Türen für internationale Gastschüler. Dabei lernst du jede Menge neue Leute aus der ganzen Welt kennen! In Neuseeland, Australien und Costa Rica wiederum steigt man häufig in den ganz normalen Schulalltag der Gastschule ein und verbringt seine Zeit mit einheimischen Schülern. Bei einigen Summer Schools leben die Gastschüler in einem Wohnheim auf dem Schulgelände oder im Internat. Bei anderen wohnen sie in einer Gastfamilie und lernen Land und Leute sowie die Sprache noch intensiver kennen.
Allen Programmen gemeinsam ist, dass es viel zu entdecken gibt. Denn neben den Sprachkursen, die man täglich besucht, kann man an zahlreichen schönen Freizeitaktivitäten teilnehmen und neue Sportarten ausprobieren. Grillen, Shoppen, Malkurse, Filmabende, Kanufahren, Basketball, Sightseeing, Quizshows, Reiten – Summer Schools bedeuten Action pur! Das Sprachenlernen passiert bei so viel Erleben ganz nebenbei. Viele Summer-School-Teilnehmer finden außerdem internationale Freunde fürs Leben, die sie häufig noch in den Jahren danach immer wieder mal besuchen.
Die Kosten der Programme sind sehr unterschiedlich – abhängig davon, wie weit du dich von deiner Heimat entfernst und wie lange du im Ausland bleiben möchtest. Sie liegen zwischen 1.600 und 5.000 Euro und decken meistens die Reisekosten, die Verpflegung, die Unterkunft sowie die Gebühr für den Sprachkurs ab. Manchmal sind auch die Aktivitäten und Exkursionen vor Ort mit der Zahlung abgedeckt. Schüler zwischen 12 und 18 Jahren können an einer Summer School teilnehmen. Spezielle Kenntnisse braucht man nicht, einige Veranstalter erwarten jedoch, dass die Englischnote zumindest "ausreichend" ist.