Biologie Uni, FH

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Das erwartet dich im Studium

  • Biologie bedeutet übersetzt die Wissenschaft des Lebens.
  • Du lernst Aufbau und Erscheinung von Organismen kennen.
  • Du untersuchst Menschen, Tiere und Pflanzen.
  • Ungefähr die Hälfte der Studienzeit verbringst du im Labor.
  • Die Grundlagen in Mathe, Chemie und Physik solltest du beherrschen.

Das lernst du im Studium

Biologie bedeutet übersetzt die Wissenschaft des Lebens. Biologen beschreiben den Aufbau und die Erscheinung von Organismen und versuchen, die Abläufe innerhalb der Individuen zu verstehen. Im Studium untersuchst du Menschen, Tiere und Pflanzen – eben alles, was auf unserem Planeten lebt. Kleinste Moleküle sind hier ebenso wichtig wie komplexe Ökosysteme. Typische Fragen, die du dir während des Biologie-Studiums stellst, sind zum Beispiel: Warum wuchern Krebszellen? Was richten Abwässer in Flüssen an? Und was verbindet alle Erscheinungsformen des Lebens miteinander? Neben den Vorlesungen stehen ab dem ersten Tag Laborübungen auf dem Plan. Ungefähr die Hälfte der Studienzeit wirst du hier verbringen und lernen, wie man steril arbeitet und zum Beispiel Zellkulturen anlegt. Im zoologischen Praktikum schneiden die Studenten auch einmal tote Würmer oder Frösche auf und untersuchen die Anatomie der Tiere. Das ist natürlich nicht jedermanns Sache, gehört aber genau wie die Bestimmung von Pflanzen im Botanik-Praktikum zum Studium dazu. 

Wie alle naturwissenschaftlichen Disziplinen kann es auch das Fach Biologie nicht ohne Mathe, Chemie und Physik geben. Natürlich musst du nicht alle Naturwissenschaften perfekt beherrschen, trotzdem ist es wichtig, zumindest die Grundlagen der anderen Bereiche zu kennen. Hilfreich ist es, wenn du in der Schule Biologie oder Chemie als Leistungskurs hattest. Das ist aber kein Muss, viele Unis bieten schon vor Studienbeginn Brückenkurse an, die den Stoff aus der Schule wiederholen. Neben Spaß an Naturwissenschaften solltest du für das Biologie-Studium Fleiß und Disziplin mitbringen, um die stressigen ersten Semester gut zu überstehen. Außerdem erfordert die Laborarbeit Geschick und Sorgfalt, schließlich leistet man speziell in der Mikrobiologie Millimeterarbeit. Im Allgemeinen ist das Biologie-Studium an den meisten Universitäten und Fachhochschulen zulassungsbeschränkt. Der NC liegt im Normalfall irgendwo zwischen 1,4 und 2,7. Viele Hochschulen bieten Biologie auch als 2-Fach-Bachelor an. Das Angebot nutzen besonders Lehramtsstudenten, die sich im Studium für ein weiteres Unterrichtsfach entscheiden müssen. Aber auch in anderen Fällen kann es durchaus Sinn machen, ein zweites Fach zu studieren. Es bietet sich zum Beispiel eine Kombination mit Informatik an. 

Wie ist das Studium aufgebaut?

Das Studium besteht inhaltlich aus vier Teilbereichen. Man unterscheidet die Botanik, die Lehre der Pflanzen, und die Zoologie, also die Lehre des Tierreichs. Einen Sonderstatus haben die Menschen, die man in der Anthropologie untersucht. Hier liegt der Fokus darauf, was uns von den Primaten unterscheidet und welche Gemeinsamkeiten wir mit ihnen haben. Der vierte Teilbereich ist die Mikrobiologie. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Mikroorganismen wie Bakterien oder anderen Einzellern. Neben diesen vier Hauptfeldern gibt es zahlreiche Teilgebiete wie zum Beispiel die Zellbiologie, die Ökologie und die Gentechnik. Gerade die ersten beiden Semester dienen der Basisausbildung in allen Bereichen, deshalb kommt erst einmal sehr viel Stoff und Paukerei auf dich zu. Die Universitäten wollen gerade am Anfang alle Studenten möglichst schnell auf den gleichen Stand bringen. Ab dem dritten Semester ist es an den meisten Hochschulen schon möglich, sich zu spezialisieren und das Arbeitspensum nimmt ab. 

Nach dem Studium

Wie in allen Naturwissenschaften ist es auch beim Biologie-Studium üblich, nach dem Bachelor noch den Master in einer speziellen Fachrichtung zu machen. Theoretisch kann man auch von Anfang an einen spezialisierten Bachelor machen und sich direkt auf ein Teilgebiet fokussieren. Das Angebot ist endlos und geht von „Life Sciene Engeneering“ bis zur Biochemie. Nach dem Studium kannst du in der Forschung an einer Hochschule oder in privaten Forschungsinstituten arbeiten. Neben der Pharmazie, der Medizin oder der Agrarwissenschaft ist auch das Ingenieurwesen ein mögliches Arbeitsfeld für Biologen. Hier beraten sie Ingenieure bei der Entwicklung neuer Techniken.

Einstieg Reality-Check

Fit in Bio, Chemie, Physik

Sorgfalt und Genauigkeit

Kreativität

Forschung

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