Mechatronik Uni, FH

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Das erwartet dich im Studium

  • Wie entsteht ein mechatronisches Gesamtsystem?
  • Wo liegen die Schnittstellen zwischen Mechanik, Elektronik und Informatik?
  • Bei welchen Prozessen und Anwendungen spielen mechatronische Modelle eine Rolle?
  • Welche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen, zum Beispiel in der biologischen Mechatronik?
  • Welchen Einfluss hat die Mechatronik in den Mikro- und Nanotechnologien?
  • Wie werden sich Maschinen und ihre komplexen Aufgaben in Zukunft weiter verändern?

Was lernst du im Studium?

Das Mechatronik-Studium gilt als anspruchsvoll, da es einen hohen Wissensgrad in verschiedenen Naturwissenschaften und technischen Fächern voraussetzt. Vermittelt werden die Grundlagen des mechanischen Maschinenbaus ebenso wie die Grundlagen der Elektrotechnik. Das Studium der Mechatronik gilt als stark praxisorientiert, da Anwendungen wie programmierbare Geräte oder automatische Maschinen in der industriellen Fertigung im Zentrum der Ausbildung stehen. Der Studienbetrieb schließt immer auch Praktika und mechatronische Projekte ein.

Wenn du Mechatronik studieren willst, findest du an Fachhochschulen und Universitäten geeignete Angebote. Auch eine Ausbildung in Industrie und Handwerk oder ein duales Studium sind möglich, womit sich der praktische Teil der Ausbildung noch einmal erhöht. Da mechatronische Systeme in immer mehr Geräten und Verfahren zum Einsatz kommen, werden zudem im wachsenden Maße offene Stellen in Wissenschaft und Forschung angeboten, zum Beispiel mit Schwerpunkt auf den Chancen der künstlichen Intelligenz. Hier ist ein Master-Studiengang von Vorteil.

Wie ist das Studium aufgebaut?

In den ersten beiden Semestern werden ingenieurwissenschaftliche Inhalte und Kenntnisse in den Naturwissenschaften vermittelt. Physik, Mathematik, Elektrotechnik und Werkstoffkunde stehen ebenso auf dem Plan wie die Sensorik und Aktorik. Später nimmt der Grad der Spezialisierung zu, Methoden der Messtechnik oder von elektrischen Antrieben rücken stärker in den Vordergrund. Dazu kommt immer wieder die praktische Projektarbeit, meist auch unmittelbar vor der Bachelorarbeit. An vielen Hochschulen gehört während des Studiums ein Praxissemester zum Lehrplan. 

Je nach Hochschule solltest du zwischen sechs und zehn Semester bis zum Erreichen des Bachelor-Grads einplanen. Mit dem Bachelor of Engineering in der Tasche, stehen dir drei Wege offen: der direkte Start in den Beruf, vier weitere Semester im Hörsaal bis zum Erreichen des Masters oder ein berufsbegleitender Master, der meist noch ein weiteres Semester dauert. Der Master-Studiengang bietet viele Möglichkeiten zur Spezialisierung, zum Beispiel in der Kunststofftechnik oder Elektromobilität.

Spätere Berufe und Branchen

Wer Mechatronik studiert, dem stehen nach dem Abschluss zahlreiche Möglichkeiten offen. Das betrifft das eigentliche Betätigungsfeld ebenso wie die Branche. Typisch ist die Arbeit in der Produktentwicklung, aber auch im technischen Vertrieb, in der Forschung oder im Qualitätsmanagement. Die Entwicklung von Software zum Betrieb oder Prüfung von Maschinen obliegt ebenfalls dem Mechatroniker.

Wichtigste Branchen neben dem Maschinen- und Anlagenbau sind die Autoindustrie, die Luft- und Raumfahrtindustrie und die Medizintechnik. In der Energie- und Umwelttechnik sowie in der Robotik werden ebenfalls gut ausgebildete Spezialisten gesucht.

Einstieg Reality-Check

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