Überlegst du gerade, ob ein Webdesign Studium für dich infrage kommt? Gute Voraussetzungen bringst du mit, wenn du in der Schule gut in Fächern wie Mathematik, Informatik, Physik und Englisch warst. Dann hast du weniger Probleme damit, die Fachliteratur zu lesen und dich in Algorithmen hineinzudenken. Außerdem solltest du Spaß am Gestalten haben und vor allem ein gutes Beobachtungs- und Vorstellungsvermögen haben. Dein späterer Beruf wird viel Arbeit am PC bedeuten. Aber auch kommunikative Fähigkeiten sind extrem wichtig für dich. Du musst dich in ständig mit deinen Kollegen oder Kunden absprechen, um ihre konkreten Anforderungen an das gewünschte Webdesign verstehen und umzusetzen zu können.
Nach deinem Webdesign Studium wirst du zur Schnittstelle zwischen Mensch und Computer. Durch die optische Gestaltung von Bildschirmseiten und die Sicherstellung ihrer Anwenderfreundlichkeit (Usability Design) entscheidest du letztlich mit über den Erfolg von Software, von Produkten, Onlineshops oder Internetauftritten von Unternehmen. Spezialisierst du dich zum Beispiel auf behinderte oder alte Menschen, ermöglichst du ihnen mit deiner Oberflächengestaltung Teilhabe und Freude an digitalen Medien. Auch Kinder stellen eine Anwendergruppe mit ganz speziellen Anforderungen an das Webdesign dar. Hier kommt der psychologische Aspekt deines Webdesign Studiums ins Spiel. Wenn du über die Wirkungsweisen von visueller Wahrnehmung und Bildverarbeitung Bescheid weißt, kannst du sie optimal für die Gestaltung von Internetseiten nutzen.
Im Allgemeinen ist das Webdesign Studium an den meisten Universitäten und Fachhochschulen nicht zulassungsbeschränkt. Mit einem (Fach-)Abitur wirst du in der Regel zugelassen. An einigen Hochschulen kann dich jedoch ein gesondertes Auswahlverfahren erwarten. Dann geht es beispielsweise darum, deine gestalterischen Fähigkeiten durch digitale Arbeiten nachzuweisen, die du einschicken sollst.