Pharmatechnik Uni, FH

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Das erwartet dich im Studium

  • Woher stammen die Wirkstoffe für die Arzneimittelproduktion?
  • Welche Verfahren kommen zur Anwendung, um Arzneimittel zu gewinnen?
  • Wie erfolgt der Nachweis der Wirksamkeit von Arzneimitteln?
  • Welche physikalischen, chemischen und biologischen Prozesse laufen bei der Arzneimittelproduktion ab?
  • Welche rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen herrschen in der Pharmaindustrie?
  • Welche Vertriebswege für rezeptpflichtige und frei verkäufliche Arzneimittel bestehen?

Was lernst du im Studium?

Die Herstellung von Arzneimitteln ist ein komplexer Prozess. Im Studium der Pharmatechnik lernst du, diesen Prozess zu beherrschen. Voraussetzung dafür ist, dass du die Grundstoffe (und Wirkstoffe) der Arzneimittelproduktion kennst und die biochemischen und physikalischen Reaktionen verstehst.

Produktionsprozess und Vertrieb stehen in direkter Abhängigkeit zu vielen Rahmenbedingungen, die du im Pharmatechnik-Studium kennenlernst. Da wären zum einen die technischen Anlagen und die Laboreinrichtung selbst, die auf dem neuesten Stand gehalten werden müssen. Zum anderen spielen Fragen der Rentabilität und des europäischen Rechts eine Rolle. Das Studium der Pharmatechnik umfasst daher auch die Grundlagen der Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und des Rechtswesens.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Erhebung, Aufbereitung und Speicherung von Daten. Informatik steht ebenso auf dem Lehrplan wie Statistik und Pharmaanalytik. Im Labor lernst du, das theoretische Wissen praktisch anzuwenden. Parallel beginnt die Phase der Spezialisierung. So kannst du dich zum Beispiel auf die Wirkstoff-Forschung konzentrieren, dich mit den technischen Fertigungsprozessen beschäftigen oder eine Ausrichtung im Arzneimittelvertrieb anstreben.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Das Studium der Pharmatechnik dauert sechs bis acht Semester. Am Beginn stehen die naturwissenschaftlichen Grundlagen sowie die Pharmakologie, Molekularbiologie, Pharmazeutische Technik und Lineare Algebra. Je weiter dein Studium voranschreitet, umso stärker wird der Praxisbezug. Das Wissen in der Pharmaproduktion wendest du nun im Labor an und testest analytische Verfahren. 

Das sich anschließende Masterstudium legt seinen Schwerpunkt ebenfalls auf die Forschung und macht dich mit den neuesten Errungenschaften der Pharmaindustrie vertraut. Du kannst dir thematische Schwerpunkte suchen und dein Wissen in Spezialbereichen wie den anorganischen Materialwissenschaften, der Bioinformatik oder der Proteinanalytik vertiefen. Das Masterstudium nimmt im Regelfall vier Semester in Anspruch.

Spätere Berufe und Branchen

Wenn du Pharmatechnik studierst, kennst du dich mit englischsprachiger Fachliteratur aus. Das hilft dir in deinem späteren Beruf, denn in der Pharmabranche werden weltweit gut bezahlte Jobs angeboten. Das Einstiegs-Jahresgehalt liegt häufig über 30.000 Euro, gerade in großen Unternehmen auch deutlich höher.

Mit einem Master kannst du in der Forschung und Entwicklung arbeiten, zum Beispiel bei einem der führenden Pharmakonzerne. Gen- und Biotechnologie spielen hier oft eine große Rolle. Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen sind potenzielle Arbeitgeber, ebenso Zulassungsbehörden der EU und die Weltgesundheitsorganisation WHO. 

Bei einer eher technischen Orientierung können die Zulieferer in der pharmazeutischen Industrie interessante Arbeitgeber für dich sein. Sie stellen nicht nur die Rohstoffe für die Arzneimittel-Herstellung bereit, sondern auch die technischen Anlagen. Diese gilt es zu betreuen und gemäß der immer neuen Anforderungen weiterzuentwickeln.

Einstieg Reality-Check

Fit in Bio, Chemie, Physik

Fit in Englisch

Sorgfalt und Genauigkeit

Lust auf Praxis

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