Nanotechnologie Uni, FH

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Das erwartet dich im Studium

  • Wie können durch die Nanotechnologie Materialeigenschaften verändert werden?
  • Wie kann es gelingen, Natureffekte für neue Materialien zu nutzen?
  • In welchen Branchen könnte die Nanotechnologie künftig zum Einsatz kommen?
  • Wie trägt die Nanotechnologie zur weiteren Miniaturisierung in der Mikroelektronik bei?
  • Welche Rolle spielen die Nanowissenschaften in der Medizin der Zukunft?

Was lernst du im Studium?

Die Nanotechnologie versucht, über die Veränderung von Nano-Strukturen die Eigenschaften von Körpern zu beeinflussen. Dabei lernt sie in vielen Bereichen von der Natur. Bekanntestes Beispiel ist der sogenannte „Lotoseffekt“. Hier wird versucht, die Eigenschaft der Lotospflanze zu kopieren, dass Wasser an ihr abperlt. Die Erkenntnisse sind dann zum Beispiel bei Kleidung nutzbar, die nicht durchnässt oder verschmutzt. 

Die Nanotechnologie gilt als eine der Schlüsseltechnologien der Zukunft, was dir interessante Berufsmöglichkeiten eröffnet. Zunächst aber ist im Studium der Nanotechnologie viel Lehrstoff zu bewältigen: in Mathematik, Chemie und Physik, in der Materialanalytik und Mikroelektronik. Dabei ist es wichtig, die Welt der Atome und Moleküle für sich zu erobern, auch wenn das menschliche Auge Teilchen im Millionstel-Millimeter-Bereich nicht wahrnehmen kann. Das Nanotechnologie-Studium beinhaltet auch viele praktische Analysen im Labor – wohl auch, um sichtbar zu machen, was sonst nicht sichtbar ist.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Nanotechnologie beziehungsweise Nanowissenschaften wird vorrangig an Universitäten, aber auch an Fachhochschulen gelehrt. Die Studienzeit bis zum Masterabschluss beträgt zehn Semester. Es ist möglich, nach sechs Semestern mit einem Bachelor of Science abzuschließen. Wie bei den meisten Studiengängen erhöht sich der Praxisanteil in den höheren Semestern, da zunächst die natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen gelegt werden müssen. 

Spätere Berufe und Branchen

Nur wenige Abschlüsse ermöglichen so breite Einstiegsmöglichkeiten wie das Studium der Nanotechnologie. Du bist in allen Branchen willkommen, in denen neue Materialien benötigt werden oder auf immer kleinerem Raum immer mehr Prozesse stattfinden sollen. Die Nanotechnik kommt in der Kosmetik – zum Beispiel beim UV-Schutz durch Sonnencreme – ebenso zum Einsatz wie in der Mikroelektronik, Halbleiterindustrie oder der chemischen Industrie. Mit der Entwicklung immer neuer nanowissenschaftlicher Techniken wird sich dieses Spektrum künftig noch erweitern.

Einstieg Reality-Check

Fit in Bio, Chemie, Physik

Fit in Philosophie

Lust auf Praxis

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