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Kaufmännische Berufe

Kaufleute: kommunikative Zahlenjongleure

Kaufleute sind Profis wenn es darum geht, mit Zahlen zu jonglieren. Sie wissen über den betriebswirtschaftlichen Stand des Unternehmens oder einer speziellen Abteilung bestens Bescheid. Sie wissen zum Beispiel Antworten auf folgende Fragen: Wie viele Produkte wurden zu welchem Preis im letzten Monat verkauft? Wie hoch waren die laufenden Kosten? Welche Rechnungen sind noch zu stellen? Sie sorgen zudem für Ordnung in der Buchhaltung und behalten den Überblick in Sachen Personalakten. Ihr Arbeitsplatz ist in erster Linie der Schreibtisch, wo sie telefonisch und schriftlich mit Kunden kommunizieren und erster Ansprechpartner für Kollegen sind, wenn es um Rückfragen zu betriebswirtschaftlichen Abläufen geht.

Kaufmännische Berufe gibt es in jeder Branche

Arbeit finden Kaufleute überall – in der Industrie, im Handel, in der Dienstleistungs- oder Finanzbranche aber auch im Tourismus oder der Immobilienbranche. Es kommt einfach darauf an, wo deine Interessen liegen. Wenn du dich für Sport begeisterst, kannst du zum Beispiel Sport- und Fitnesskaufmann werden. Bist du eher der analytische Typ, passt vielleicht die Ausbildung zum Bankkaufmann zu dir. Wer Medien mag kann Medienkauffrau werden, medizinaffine Schüler finden als Kaufmann im Gesundheitswesen vielleicht ihren Traumberuf. Zu den beliebtesten kaufmännischen Ausbildungen zählen übrigens der Kaufmann im Einzelhandel und der Kaufmann für Büromanagement. Vor allem unter den dualen Berufsausbildungen ist die Liste der kaufmännischen Berufe lang. Es gibt aber auch schulische Ausbildungen, die zu einem kaufmännischen Berufsabschluss führen: der Kaufmännische Assistent gehört beispielsweise dazu.

Sonderausbildungen für Abiturienten

Speziell für leistungsstarke Abiturienten bieten viele Unternehmen so genannte Abiturientenausbildungen an, die eine duale Berufsausbildung mit einer Aufstiegsweiterbildung kombinieren. Klassisches Beispiel: Du machst die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel und legst eine Prüfung zum Handelsfachwirt ab. Nach insgesamt drei Jahren hast du also zwei Abschlüsse in der Tasche. Eine Alternative ist beispielsweise die Ausbildung zum Bankkaufmann und die Zusatzqualifikation zum Finanzassistenten.

Studieren und Kaufmann werden

Du kannst auch mit einem Studium dein Ziel erreichen und einen kaufmännischen Beruf ausüben. Auf diesem Weg kannst du Führungspositionen im mittleren oder gehobenen Management anstreben und leitende sowie organisatorische Aufgaben übernehmen. Ein klassisches Vollzeitstudium hat immer mit Betriebswirtschaft zu tun. Je nach Hochschule und Studiengang konzentrierst du dich häufig auf eine bestimmte Branche. Betriebswirtschaftslehre (BWL) wird beispielsweise mit den Schwerpunkten Sportmanagement, Steuer- und Rechnungswesen, Controlling oder Finanzwirtschaft und Versicherungswesen angeboten. Alternativ kannst du dich auch für ein duales Studium entscheiden und so Theorie und Praxis miteinander verbinden: Du kannst zum Beispiel eine Ausbildung als Kaufmann für Büromanagement absolvieren und gleichzeitig BWL studieren.

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