Controlling Uni, FH

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Das erwartet dich im Studium

  • Wie funktionieren die Mechanismen des freien Marktes?
  • Wie lassen sich Unternehmen solide finanzieren und Prozesse steuern?
  • Wie können die Risiken für das Unternehmen minimiert werden?
  • Welche steuer- und arbeitsrechtlichen Bedingungen sind zu beachten?
  • Wo liegen die Schnittstellen zwischen den Verwaltungsabteilungen?
  • Welche Potenziale lassen sich für das Unternehmen erschließen?

Was lernst du im Studium?

Unternehmerische Prozesse brauchen Planung, Steuerung und Kontrolle. Abteilungen müssen koordiniert und Mitarbeiter so geschult werden, dass sie ihren Aufgaben gewachsen sind. Hinter all diesen Prozessen stecken Budgetfragen, geeignete Lösungen für die Finanzierung oder Investition. Nicht zuletzt müssen steuerrechtliche Aspekte beachtet werden, die schon in mittelständischen Unternehmen komplex sind. Wenn du Controlling studierst, was zugleich ein Studium des Finanzwesens beziehungsweise Rechnungs- und Steuerwesen bedeutet, lernst du die Instrumente kennen, um unternehmerisch am Markt zu bestehen. Das eröffnet dir zum Beispiel die Möglichkeit, das interne Rechnungswesen zu leiten oder mit einer Zusatzausbildung als Steuerberater/-in tätig zu werden.

Wer Controlling studieren möchte, benötigt eine hohe Affinität für den Umgang mit Zahlen und für Computerprogramme. Die Bilanzierung, das Berichtswesen oder die Kosten- und Leistungsrechnungen haben immer sowohl mathematische als auch marktwirtschaftliche Grundlagen. Nicht nur Deckungsbeitrags- oder Plankostenrechnungen, auch das Risikomanagement setzt voraus, die Bilanzen und die Funktionsweise des Marktes zu verstehen. Die Steuerung von Unternehmensprozessen ist anders ebenfalls nicht möglich. All diese Fächer, ergänzt um Marketing und Vertrieb, Arbeitsrecht und die Makro- und Mikroökonomie füllen daher deinen Stundenplan.

Häufig unterschätzt wird die psychologische Komponente, mit der du bei einem dualen Studium schneller vertraut wirst. So ist ein Controller zwar selten der „Aufpasser“, den sich viele darunter vorstellen. Ein Controller muss aber durchaus in der Lage sein, unbequeme Wahrheiten deutlich auszusprechen. Anders kann er seiner Funktion in den meisten Fällen kaum gerecht werden.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Controlling kannst du auf verschiedenen Wegen studieren, zum Beispiel als berufsbegleitendes Präsenzstudium oder im Fernstudium. In sechs Semestern ist ein Bachelor-Abschluss möglich, für den Master müssen meist noch einmal vier Semester aufgesattelt werden. 

Das Controlling-Studium kann verschiedene Ausrichtungen haben und lässt sich auch als Spezialisierung im Rahmen der Betriebswirtschaftslehre studieren. Auch die Begrifflichkeiten variieren von Hochschule zu Hochschule. Üblich sind zum Beispiel auch Bezeichnungen wie „Accounting & Controlling“, „Finance, Strategie & Accounting“ oder „Rechnungs- und Steuerwesen“.

Um Controlling im Master-Studiengang zu studieren, benötigst du ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Berufsbegleitend wird mehrjährige Praxiserfahrung vorausgesetzt. Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind Pflicht. 

Spätere Berufe und Branchen

In größeren Unternehmen, meist ab etwa 300 Mitarbeitern, braucht es neben der Bilanzbuchhaltung eine eigene Controlling-Abteilung. Zusammen sind sie für das gesamte Rechnungswesen und die Finanzplanung verantwortlich. Auch im Personalwesen, Marketing und in der Entwicklung werden Controller/-innen benötigt – die zum Beispiel in der Lage sind, computerbasierte Budgetmodelle in praxisrelevante Prognosen zu übersetzen.

Controller/-innen sind in allen Branchen gefragt. Eine duale oder berufsbegleitende Ausbildung hat den Vorteil, dass du fachspezifisches Wissen mit einbringst. Diese Fachkräfte sind besonders begehrt.

Einstieg Reality-Check

Verantwortung übernehmen

Organisationstalent

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Passende Studienplätze