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Programmieren ist nicht alles

Vorstellung: Berufe in der IT-Branche

Heutzutage geht nichts mehr ohne Informationstechnik. Um in der Branche Fuß zu fassen, muss man sich aber nicht ausschließlich mit HTML, C++ oder Java auskennen. Wir stellen IT-Berufe vor, in denen es auch um andere Fähigkeiten geht – wie etwa betriebswirtschaftliches Wissen oder eine kreative Ader.

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Computer und das Internet bestimmen unseren Alltag, sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben. Dank der entsprechenden Technik können wir beispielsweise in Online-Shops einkaufen, Fahrscheinautomaten bedienen und unsere persönlichen Daten gegen Hackerangriffe schützen. Doch wem haben wir es eigentlich zu verdanken, dass uns die moderne Hard- und Software den Alltag erleichtert? Unter dem Oberbegriff Spezialisten verstecken sich viele interessante Berufe mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. Nicht immer geht es dabei in erster Linie ums Programmieren. Wir zeigen euch, welche Möglichkeiten die IT-Branche bietet und welche Wege zum Wunschberuf führen.

IT-Systemadministrator

IT-Systemadministratoren sind in Unternehmen oder Verwaltungen dafür zuständig, dass Netzwerke, Datenbanken, Anwendungen und Webserver problemlos funktionieren. Sie analysieren Fehler, beschaffen die notwendige Hard- und Software und kümmern sich außerdem um wichtige Updates. Wesentliche Aufgaben sind die Datensicherung und der Einsatz von Sicherheitssystemen gegen Angriffe von außen. Sie beraten Unternehmen zu technischen Neuerungen und notwendigen Anschaffungen, kümmern sich aber auch um die Bedürfnisse der Nutzer.

Sie sorgen beispielsweise dafür, dass die Arbeitsplätze der Kollegen bestmöglich ausgestattet sind. Je nach Bedarf legen sie außerdem Nutzerkonten an, verteilen Zugriffsrechte, schulen Mitarbeiter beim Einsatz neuer Programme oder Anwendungen und kümmern sich bei technischen Problemen um deren Behebung. Wer als IT-Systemadministrator arbeiten will, kann sich über ein Informatikstudium, aber auch über eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann oder IT-Systemelektroniker qualifizieren.

Wirtschaftsinformatiker

Wirtschaftsinformatiker planen, entwickeln und betreuen betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme. Dabei stehen sie an der Schnittstelle zwischen Management, IT-Abteilung und den Anwendern. So können sie etwa Unternehmen mit individuell zugeschnittenen Programmen die innerbetriebliche Datenverarbeitung erleichtern oder in öffentlichen Einrichtungen verwaltungsinterne Abläufe verbessern. Dazu müssen sie sich mit Datenbanken und der Programmierung auskennen. Da das Geschäftsfeld E-Commerce für Unternehmen immer wichtiger wird, kümmern sich Wirtschaftsinformatiker auch um gewinnbringende Konzepte im Online-Handel. Sie bestimmen, wie der Handel mit Waren über das Internet ablaufen soll, und sorgen für die technische Umsetzung. Im Studium spielen neben der Informatik vor allem Fächer wie BWL, Recht und Marketing eine entscheidende Rolle.

Mediengestalter Digital und Print

Ob Plakate, Webseiten, Programme oder Zeitschriften – die kreativen Köpfe kümmern sich um die Konzeption, Gestaltung und Umsetzung gedruckter und digitaler Medien. Während der dreijährigen Ausbildung lernen sie, wie sie aus den Rohdaten des Kunden ein optisch ansprechendes Produkt herstellen können. Sobald ein stimmiges Gesamtkonzept steht, bestimmt der Umgang mit verschiedenen Dateiformaten und Druck-, Design- sowie Layout-Programmen ihren Alltag. Neben der Bildbearbeitung gehört auch das Erstellen von Logos, Grafiken, Illustrationen und Diagrammen zu ihren Aufgaben. Ganz ohne Programmcode geht es aber auch bei Mediengestaltern nicht. Denn um einer Webseite einen individuellen Charakter zu verpassen, müssen sie mit Auszeichnungs- und Skriptsprachen wie HTML und PHP umgehen können.

Softwareentwickler

Der typischste IT-Beruf für studierte Informatiker ist der des Softwareentwicklers. Denn hier geht es tatsächlich in erster Linie ums Programmieren. Um neue Datenbanken, Programme und Funktionen entwickeln zu können, müssen Softwareentwickler Algorithmen entwerfen, Datenstrukturen definieren, Programme mit Hilfe von komplexen Programmiersprachen erstellen und in vorhandene Netzwerke und Systeme einbinden. Auch Kenntnisse in der Elektrotechnik sind immer wieder gefragt. Denn egal ob Espressomaschine oder Fahrkartenautomat - die Benutzerführung durch die entsprechende Software hängt immer auch mit dem Innenleben der Maschine zusammen. Wer keine Lust auf ein Studium der Informatik, Elektro- oder Softwaretechnik hat, kann auch über eine Ausbildung zum Fachinformatiker mit dem Schwerpunkt Anwendungsentwicklung zum Programmieren kommen. Jobs gibt es in nahezu allen Branchen: in der Industrie, Wirtschaft, Verwaltung, Forschung und auch in der Medizin.

Mehr Infos findest du auf www.it-berufe.de !