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Das erwartet dich im Studium

  • Im Regie Studium bekommst du die kreativen, technischen und handwerklichen Fähigkeiten vermittelt, um szenische und dokumentarische Geschichten erzählen und Entscheidungen treffen zu können.
  • Das Studium unterscheidet sich meist in Regie für Theater und Musiktheater und Regie für Film und Fernsehen.
  • In den ersten Semestern lernst du viel über Grundlagen der Lichtgestaltung, Kamera und Optik, Dramaturgie, Drehbuch, Bild- und Tonschnitt.
  • In den höheren Semestern sind die Inhalte praxisorientiert: Du erstellst einen eigenen Film, schreibst Drehbücher, nimmst Schauspielunterricht,übst dich in Teamführung und Filmmontage.
  • Praktika und Praxisphasen im Studium erlauben dir, die Arbeitsweise eines Regisseurs kennenzulernen und deine eigenen Interessen und Talente zu erkunden.

Das lernst du im Studium

Wenn du sowohl technisch als auch künstlerisch begabt bist und schon immer Geschichten erzählen und inszenieren wolltest, ist das Regie-Studium für dich genau richtig. Die Regie begleitet die gesamte Umsetzung von dokumentarischen und szenischen Geschichten während des kompletten Entstehungsprozesses und verleiht ihnen eine eigene Handschrift.
Im Regie-Studium bekommst du die kreativen, technischen und handwerklichen Fähigkeiten vermittelt, um szenische und dokumentarische Geschichten erzählen und Entscheidungen treffen zu können. Das Studium unterscheidet sich meist in Regie für Theater und Musiktheater und Regie für Film und Fernsehen. Zu Beginn sind die fachwissenschaftlichen Grundlagen aber oft ähnlich. Hier werden Geschichte, Theorie, ästhetisch-philosophische Grundlagen und die gesellschaftswissenschaftliche Einordnung der Regie gelehrt. Zudem stehen Analysen und Wirkungsweisen von Regiearbeiten auf dem Stundenplan. Während im theaterorientierten Studium vor allem Bühnenbild und -technik, Geschichte und Theorie des Theaters, Dramaturgie, Kunstgeschichte, Choreographie und Improvisationstechniken gelehrt werden, beschäftigt sich die Film-Regie mit dem Einsatz von Architektur, Bildgestaltung und filmischem Erzählen. Aber auch mit Kameratechnik, digitalen Schnittsystemen und Produktionsbedingungen für Film und Fernsehen. Tonregie und Schauspielführung sind ebenfalls wichtige Komponenten. Das Studium ist extrem umfangreich und bietet viele weitere Schwerpunkte: Storyboarding und Storytelling, SFX, VFX und Compositing, Animation und Projektmanagement zum Beispiel.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Um zum Studium zugelassen zu werden musst du ein Bewerbungsverfahren durchlaufen und eine von dir erstellte Arbeit, beispielsweise einen Kurzfilm oder ein Konzept, einreichen. Danach folgen ein Einstellungstest und ein Vorstellungsgespräch. Du solltest dich auf jeden Fall im Vorfeld informieren, welche Anforderungen deine Wunschhochschule stellt. Nicht selten wird ein Vorpraktikum im Bereich Film oder Theater erwartet.
In den ersten beiden Semestern deines Studiums stehen vor allem Grundlagen auf dem Stundenplan. Dabei erhältst du ein fundiertes Wissen. Unter anderem über Grundlagen der Lichtgestaltung, Kamera und Optik, Dramaturgie, Drehbuch, Bild- und Tonschnitt. In den meisten Fällen folgt dann auch gleich ein Praktikum in einem Fernsehstudio oder einer Produktionsfirma. Dort bekommst du einen Eindruck von der Arbeitsweise eines Regisseurs vermittelt und kannst deine eigenen Interessen und Talente erkunden. Das dritte oder vierte Semester bietet sich an, um ein Auslandssemester zu absolvieren.
In den höheren Semestern sind die Inhalte vor allem eins: praxisorientiert. Das Erstellen eines eigenen Films, das Schreiben von Drehbüchern, Schauspielunterricht, Teamführung und Filmmontage sind ein erheblicher Bestandteil. Das Bachelor-Studium dauert in der Regel sechs bis acht Semester. Üblich sind auch Praxisphasen im vorletzten Semester. Im letzten Semester schreibst du deine Bachelorarbeit und schließt das grundständige Studium mit dem Bachelor of Arts ab. Im Anschluss kannst du noch einen Master dranhängen. Studierst du an einer Filmhochschule ist es auch möglich, das Studium mit dem Diplom abzuschließen.

Nach dem Studium

Je nach Studienschwerpunkt kommen Absolventen im Theater oder in Opernhäusern unter. Absolventen mit dem Fokus Regie für Film und Fernsehen beteiligen sich an der Produktion von Serien, (Kino-)Filmen und anderen Formaten. Viele Regisseure arbeiten selbstständig, weshalb das Gehalt von Angeboten und Projekten abhängig ist. Deshalb ist es schwierig, Aussagen über die Verdienstmöglichkeiten zu treffen. Diese schwanken bei Berufseinsteigern zwischen 1.000 und 3.000 Euro brutto pro Monat. Mit der Erfahrung steigen auch die Angebote und Honorare, sodass sich das Gehalt auf durchschnittlich 4.500 brutto einpendelt. Wie in allen Berufen gibt es auch hier Ausreißer nach unten und nach oben.

Einstieg Reality-Check

Fit in Englisch

Fit in Deutsch

Teamfähigkeit

Kreativität

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