Geowissenschaften Uni

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Das erwartet dich im Studium

  • Geowissenschaftler sind maßgeblich am Auffinden und Abbau von Rohstoffen beteiligt.
  • Du erfährst, warum sich die Kontinentalplatten bewegen und mit welchen Folgen.
  • Die Geowissenschaften überschneiden sich mit den Fächern Physik, Chemie und Biologie.
  • Während des Studiums gibt es viele Exkursionen und Geländeübungen.
  • Du lernst, dich mit Kompass und Karte zurechtzufinden.
  • Du wirst du auch oft Übungen im Labor durchführen.

Das lernst du im Studium

Im Studium der Geowissenschaften beschäftigst du dich in den ersten Semestern mit einigen Grundfragen: Wie ist die Erde entstanden? Warum gibt es Kontinente, Vulkane und Gebirge? Mit dem Wissen aus der Erdgeschichte geht es dann an die Probleme der Gegenwart. Geowissenschaftler sind maßgeblich am Auffinden und dem Abbau von Rohstoffen beteiligt. Sie beraten Firmen auf der Suche nach Erdöl, Erdgas und Trinkwasser. Zusammen mit Ingenieuren und Geographen gewinnen sie neue Energie und versuchen dabei trotzdem, die Umwelt zu schützen. Hört sich für dich nach vielen spannenden Aufgaben an? Dann solltest du über ein Studium der Geowissenschaften nachdenken. 

Die Lehre der Geophysik beschreibt Magnetfelder und beispielsweise die Wirkungen des Weltraums auf unsere Erde. In der Paläontologie wird die Geschichte des Lebens und der Fossilien auf der Erde genauer betrachtet. Paläontologen haben zum Beispiel herausgefunden, warum die Dinosaurier ausgestorben sind. Die Mineralogie bestimmt die Eigenschaften der unbelebten Materie auf der Erde. Andere Teilgebiete sind Geotechnik, Astrophysik, Geochemie oder Geoinformatik. Letzteres wird für die Arbeit der Geowissenschaftler immer wichtiger. Mithilfe von Computern erstellen Geoinformatiker Simulationen und Modelle. So können sie zum Beispiel voraussagen, ob an einer bestimmten Stelle Erdöl vorkommt. 

Die Geowissenschaften überschneiden sich mit den Fächern Physik, Chemie und Biologie. Deshalb solltest du für ein Studium unbedingt Grundlagenwissen und Spaß an Naturwissenschaften mitbringen. Anders als beispielsweise ein reines Physikstudium sind Geowissenschaften sehr viel praktischer. Während des Studiums gibt es viele Exkursionen und Geländeübungen, bei denen du lernst, dich mit Kompass und Karte zurechtzufinden. In der Natur untersuchst und bestimmst du Gesteinsschichten und Fossilien. Das ist im Gelände viel schwieriger als im Labor, da die Stoffe hier verschmutzt oder durch die Witterung nicht mehr gut erhalten sind. Wichtig für die Ausflüge ist, dass du keine Angst hast, dich schmutzig zu machen und eine gewisse körperliche Ausdauer mitbringst. Einen Numerus Clausus gibt es für Geowissenschaften nur selten.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Das Studium schließt viele naturwissenschaftliche Teilgebiete ein. Am Anfang des Studiums stehen auf jeden Fall die Grundlagen Erdgeschichte, Geophysik, Paläontologie und Mineralogie: In Erdgeschichte lernst du, welche Fossilien und Gesteine es seit Jahrmillionen auf der Erde gibt. Du erfährst, warum sich die Kontinentalplatten bewegen und welche Folgen diese Bewegungen gehabt haben. Anfangs befremdlich ist bestimmt, dass für einen Geowissenschaftler lediglich große Zeiträume eine Rolle spielen. Da die Erde ca. 4,6 Milliarden Jahre alt ist, sind ein paar tausend Jahre für ihn eine vergleichsweise kurze Zeit. 

Neben den Vorlesungen wirst du auch oft Übungen im Labor durchführen. Hier lernst du als Student Mess- und Analyseverfahren kennen, mit deren Hilfe du Fossilien und Gesteine bestimmst. Viele Unis ermöglichen ihren Studenten außerdem ein Praktikum. Das könntest du im Ingenieurbüro, im Umweltamt oder im Energiekonzern machen.

Spätere Berufe und Branchen

Sehr viele Bachelorstudenten machen noch einen Master, um sich auf ein Fachgebiet zu spezialisieren. Aber auch mit dem Bachelor kannst du ins Berufsleben starten. Viele Geowissenschaftler arbeiten als Berater für private Unternehmen wie Energieversorger oder Umweltverbände. Ingenieurgeologen berechnen für Baufirmen, was für Gebäude auf einem bestimmten Untergrund errichtet werden können, ohne dass Gefahren entstehen. Absolventen werden auch im öffentlichen Dienst wie geologischen Landesämtern oder Umwelt- und Wasserämtern gesucht. Wer sich im Studium auf Geoinformatik spezialisiert hat, arbeitet meistens in Softwarefirmen. Wenn dir ein Studium der Geowissenschaften zu naturwissenschaftlich ist, informier dich doch mal über Geographie. Das Fach setzt sich zu gleichen Teilen aus Natur- und Gesellschaftswissenschaft zusammen.

Einstieg Reality-Check

Fit in Bio, Chemie, Physik

Fit in Sozialwissenschaften

Gute Schulnoten

Lust auf Praxis

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