Geographie Uni

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Das erwartet dich im Studium

  • Es geht um das Zusammenspiel zwischen Mensch und Umwelt
  • Die Fächer Mathematik, Statistik, Chemie und Biologie spielen eine wichtige Rolle.
  • Praktische Veranstaltungen wie Landschaftsvermessung sind Teile des Lehrplans.
  • An jeder Universität werden weltweite Exkursionen angeboten.
  • Oft ist ein mehrmonatiges Praktikum im Lehrplan vorgesehen.
  • Geographie ist bei Lehramtsstudenten ein beliebtes Fach.

Das lernst du im Studium

Du liebst die Natur und reist für dein Leben gern? Das sind schon mal die besten Voraussetzungen für ein Geographie-Studium! Doch damit ist es nicht getan, denn Geographie ist viel mehr als das Stapfen durch Wald und Wiesen. Geographen beschäftigen sich mit vielen zentralen Herausforderungen unserer Zeit, wie der Ressourcenknappheit von Trinkwasser oder Naturkatastrophen wie Hochwasser. Sie verbinden wie kein zweites Fach die Lehren der Naturwissenschaften mit denen der Gesellschaftswissenschaften. Deshalb solltest du dich für beide Felder begeistern können. Die Fächer Mathematik, Statistik, Chemie und Biologie spielen eine wichtige Rolle. Aber keine Angst – Einser-Noten in den Schulfächern sind nicht zwingend nötig. Allgemein solltest du für das Studium unbedingt ein Interesse am Zusammenspiel zwischen Mensch und Umwelt mitbringen. Wenn du außerdem gerne exotische Länder bereist und dich im Umwelt- oder Tierschutz engagierst, ist das Studium genau das Richtige für dich. Angeboten wird Geographie an nahezu allen Hochschulen in Deutschland. Teilweise brauchst du einen NC im Zweier-Bereich, an vielen Unis ist die Zulassung frei. 

Die Inhalte des Studiums lassen sich in zwei Kategorien aufteilen: einerseits die physische Geographie und andererseits die Humangeographie. In der physischen Geographie geht es zum Beispiel um die Oberflächenformen der Erde, die Landschaftsökologie oder um die Klimageographie. Ein weiterer Teil ist die Hydrogeographie, die die Verteilung des Wassers auf der Erde beschreibt. Anders sieht es in der Humangeographie aus. Hier geht es um die Strukturen von Kulturen und Gesellschaften. Wichtige Aspekte sind die Sozial-, Bevölkerungs- und Stadtgeographie. Wie entstehen Megastädte wie São Paulo oder Hongkong? Welche Migrationsbewegungen lassen sich auf der Welt beobachten? Diese gesellschaftswissenschaftlichen Erkenntnisse bringen Geographen in einen konkreten Zusammenhang mit den Orten und Regionen.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Neben den theoretischen Vorlesungen geht es auch raus in die Natur. Praktische Veranstaltungen wie Landschaftsvermessung oder das Testen der Wasserqualität sind Teile des Lehrplans. An jeder Universität werden ebenfalls weltweite Exkursionen angeboten. Es kann in den südamerikanischen Dschungel oder in die Arktis gehen, je nachdem, welche Phänomene untersucht werden. Außerdem gibt es meistens die Möglichkeit, durch Wahlfächer wie Wirtschaft, Politik, Sprachen oder auch Biologie oder Chemie einen gesellschafts- oder naturwissenschaftlichen Schwerpunkt zu setzen. Oft ist ein mehrmonatiges Praktikum im Lehrplan vorgesehen.

Spätere Berufe und Branchen

Anders als bei Ingenieuren gibt es für Geographiestudenten kein klares Berufsbild nach dem Studium. Geographen arbeiten in der Stadt- und Regionalentwicklung, in Ministerien oder auch beratend in der Wirtschaft und Politik. Dank ihres speziellen Wissens über die Umwelt haben sie einen anderen Blickwinkel als zum Beispiel Wirtschaftswissenschaftler. Sie können beispielsweise Bauprojekte noch einmal anders beurteilen. Viele sind international in Tourismusverbänden oder in der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Geographie ist auch bei Lehramtsstudenten ein beliebtes Fach. 

Einstieg Reality-Check

Lust auf Praxis

Gute Schulnoten

Fit in Mathe

Teamfähigkeit

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