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Der Lebenslauf - So kannst du punkten

Der Lebenslauf ist das Herzstück jeder Bewerbung. Wenn du dich das erste Mal mit dem Thema Lebenslauf auseinandersetzt, kann das alles ganz schön verwirrend sein. Interessieren sich Personaler für deine Hobbys oder gar den Beruf deiner Eltern? Ist der tabellarische Lebenslauf wirklich so wichtig oder reicht ein Anschreiben? Fragen über Fragen. Doch keine Sorge, wir zeigen dir, dass es gar nicht so kompliziert ist.

Wer ein paar Grundregeln beachtet oder eine gute Vorlage verwendet, kann leicht einen Lebenslauf schreiben, der Personaler beeindruckt.

Einen guten Eindruck hinterlassen 

Mit deinem Lebenslauf bietest du dem Mitarbeiter der Personalabteilung essenzielle Informationen über dich. Da ihm nur wenige Unterlagen zur Verfügung stehen, um sich ein Bild von dir und deinen Fähigkeiten zu machen, sollten wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten deutlich sichtbar sein. Nur so kann der Personalverantwortliche einschätzen, ob du dich für die ausgeschriebene Stelle eignest. 

Ein übersichtlicher Lebenslauf ist das A&O

Überzeugst du auf Anhieb mit einem übersichtlichen Lebenslauf, steigerst du deine Chancen auf ein Vorstellungsgespräch. Aus diesem Grund solltest du dir auch beim Lebenslauf genauso viel Mühe wie beim Anschreiben geben, auch wenn es sich nicht um einen Fließtext handelt und der des Dokuments wichtiger erscheint. Denn das ist der Curriculum Vitae (CV), wie man den Lebenslauf ebenfalls nennt, ganz und gar nicht. Hier hast du die Möglichkeit, einen optimalen und bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Ebenfalls kannst du mit einem unzureichenden Lebenslauf auch das Gegenteil bewirken, und schon wird deine Bewerbung nach wenigen Sekunden aussortiert. Damit dir das nicht passiert, findest du hier nützliche Tipps und Ratschläge, die dir dabei helfen, deinen Lebenslauf zu optimieren.

Brauche ich einen Lebenslauf?

Einfache Antwort: Ja! Deine Bewerbung gliedert sich in drei Teile. Das Anschreiben, den Lebenslauf und den Anhang. Im Lebenslauf erkennt der Personaler auf einen Blick, mit wem er es zu tun hat. Dafür listest du die wichtigsten Daten und Fakten tabellarisch auf. Je strukturierter du deinen Lebenslauf gestaltest, desto leichter machst du es dem Personaler, der in der Regel nicht viel Zeit hat, wichtige Informationen über dich zu erfahren. Neben Dingen wie Schulbildung und Praktika kannst du auch mit deinen Hobbys oder einem Ehrenamt überzeugen. Auch wenn es auf den ersten Blick nervig und mühsam erscheint, gib dir beim Lebenslauf mindestens genauso viel Mühe wie bei deinem Anschreiben.

Anschreiben und Lebenslauf abstimmen

Achte in deiner Bewerbung darauf, dass das Anschreiben und der Lebenslauf übereinstimmen. Letzterer dient auch dazu, dass du deine Erfahrungen und Fähigkeiten, die du im Anschreiben erwähnt hast, auch belegen kannst. Wichtig ist zudem, dass beide Dokumente das gleiche Datum und deine Unterschrift tragen.

 

Was gehört in den Lebenslauf?

Bedenke auch hier wieder, dass Personaler oft unendlich viele Bewerbungen bekommen und sortieren müssen. Beschränke dich deshalb auf das, was für die angestrebte Stelle auch wirklich relevant ist. Das Wesentliche muss sofort ersichtlich sein. 

  • 1. Überschrift: Ob „Lebenslauf“ oder „Curriculum Vitae“ bleibt dir überlassen.
  • 2. Foto: Ein Foto ist zwar kein Muss, aber trotzdem gerne gesehen.
  • 3. Persönliche Daten: Dazu gehören auf jeden Fall dein korrekter Vor- und Nachname, dein Geburtsdatum und der Geburtsort, deine Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie der Familienstand (bei Jugendlichen meist ledig, sprich nicht verheiratet) und deine Staatsangehörigkeit.
  • 4. Bildung: Hier machst du Angaben zum Zeitraum des Schulbesuchs, dem Schultyp und -ort und dem erworbenen Schulabschluss. Später können neben Schuldbildung auch die Kategorien Berufsausbildung und Studium nach einem ähnlichen Schema ergänzt werden.  
  • 5. Berufserfahrung: Schreibst du deine erste Bewerbung, so wirst du keine bis wenig Berufserfahrung gesammelt haben. Trotzdem solltest du hier Praktika und andere relevanten Erfahrungen auflisten. Praktische Erfahrung, die du bereits im Vorfeld gesammelt hast, kommt immer gut an.
  • 6. Kenntnisse und Fähigkeiten: Dazu gehören zum Beispiel Computerkenntnisse und konkrete Angaben, mit welchen Programmen du dich auskennst, sowie Fremdsprachenkenntnisse mit Beherrschungsgrad. Zudem kannst du angeben, ob du an relevanten Workshops oder Ferienkursen teilgenommen hast. Auch die Info, ob und welchen Führerschein du besitzt, kann wichtig sein. Insbesondere dann, wenn er in der angestrebten Tätigkeit Voraussetzung ist.
  • 7. Sonstiges: Die Auflistung deiner Hobbys ist kein Muss, und nicht jedes Hobby kommt beim Personaler gut an. Dennoch kannst du mit einem fachlich ähnlichen Hobby überzeugen. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten sind gerne gesehen. Warst du schon für längere Zeit im Ausland, solltest du natürlich auch das erwähnen.  
  • 8. Ort, Datum, Unterschrift: Zu guter Letzt setzt du diese Angaben ans Ende deines Lebenslauf.


Sorge für Struktur

Die oben genannten Punkte stehen schon in der richtigen Reihenfolge. Natürlich bietet dir der Lebenslauf ein bisschen Spielraum. Dennoch solltest du bei Layout und Struktur für Ordnung sorgen. Hast du deine persönlichen Daten schon in den Kopf des Lebenslaufs geschrieben, musst du diese nicht noch einmal aufführen. Ansonsten sind sie nach der Überschrift der erste größere Themenblock. Danach folgt der Kern des Lebenslaufs, der Werdegang, also die schulische Ausbildung, Praktika, Berufsausbildung und Berufserfahrung.

Kleiner Tipp: Personaler bevorzugen eine antichronologische Anordnung, also beginne mit der letzten Tätigkeit, da sie so die wichtigste Station zuerst lesen können. Im Anschluss kannst du noch Auslandsaufenthalte, Ehrenämter oder Hobbies aufführen.

Formatierung und Design des Lebenslaufs 

Wie du die einzelnen Abschnitte gliedern musst, weißt du bereits. Benutze für das Anschreiben und den Lebenslauf die gleiche Schriftart. Achte darauf, dass sich die Überschriften der einzelnen Blöcke deutlich vom Rest abheben. Übertreibe es aber nicht mit unterstrichenen, kursiven, fettgedruckten oder markierten Wörtern, Schriftarten und Farben und Hervorhebungen. Hier gilt: Weniger ist mehr! Gleiches gilt auch für das Design. Mit der Wahl des richtigen Designs kannst du die Aussagekraft deines Lebenslaufs verstärken und verschiedene Inhalte hervorheben. Das Design sollte den Inhalt aber keinesfalls in den Schatten stellen. Achte unbedingt auf Einheitlichkeit und eine konsistente Verwendung verschiedener Formatierungen.

Wichtig ist, dass du dir vor Augen führst, in welcher Branche du dich bewirbst. Möchtest du im gestalterischen Bereich tätig werden, kannst du mit einem schönen und eigenen Design beweisen, dass du dich auf dem Gebiet schon ein wenig auskennst. Möchtest du allerdings zur Bank oder dich bei einer Versicherung bewerben, ist ein schlichtes Design von Vorteil. 

Du siehst, der CV ist mindestens genauso wichtig wie das Anschreiben. Dabei kannst du viel falsch, aber vor allem jede Menge richtig machen und sofort überzeugen, wenn du ein paar grundlegende Tipps beachtest. 

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