Religionspädagogik Uni, FH

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Das erwartet dich im Studium

  • Wie hat sich der Mensch als religiöses Wesen entwickelt?
  • Was bedeuten Altes und Neues Testament für die heutige Zeit?
  • Wie können religionswissenschaftliche Themen am besten vermittelt werden?
  • Welche Anforderungen stellt die kirchliche Gemeindearbeit?
  • Was bedeutet katholischer/evangelischer/islamischer Religionsunterricht an Schulen?

Was lernst du im Studium?

Ein Studium der Religionspädagogik ist darauf ausgerichtet, später im weitesten Sinne als Religionsvermittler tätig zu sein. Daher werden neben fachwissenschaftlichen Lerninhalten pädagogische Kompetenzen vermittelt. Außerdem geht es bei der konfessionsgebundenen Ausbildung von Religionspädagogen um generelle humanwissenschaftliche und ethische Aspekte. 

Im Zentrum des Studiums Religionspädagogik stehen die religiöse Sozialisation, Bildung und Erziehung – bezogen auf die jeweilige Spiritualität der gewählten Glaubensgemeinschaft. Das Studienfach begrenzt die Ausbildung nicht auf die Vermittlung des schulischen Religionsunterrichts. Darüber hinaus geht es um Erziehung und Sozialisation im Kirchraum und der Gemeinde. Deshalb gehören für Religionspädagogen neben Kindern auch Erwachsene zur Zielgruppe, so bei der Ehevorbereitung, der Krankenseelsorge oder der Frauen- und Männerarbeit.

Ein wichtiger Punkt in der Ausbildung sind Methoden der Religionsdidaktik, der Unterrichtsgestaltung und der Vermittlung dogmatischer Themen. Bibelkunde, Kirchengeschichte und Ethik bilden das Gerüst der christlichen Religionspädagogik. Wer Religionslehrer an einer Schule werden möchte, muss in jedem Fall ein Schulpraktikum absolvieren und Lehramts-Kurse belegen.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Religionspädagogik studieren kannst du an kirchlichen Universitäten und Fachhochschulen ebenso wie an staatlichen Hochschulen. Die überwiegende Zahl der Angebote gibt es für katholische und evangelische Religionspädagogik. Daneben existieren auch islamwissenschaftliche Ausbildungsmöglichkeiten. Das Studienfach hat thematisch Überschneidungen mit der Religionswissenschaft und den einzelnen Theologien.

Das Studium sechs bis acht Semester und wird mit dem Bachelor abgeschlossen. Zu den Hauptinhalten bei einem Studium der christlichen Religionspädagogik zählen neben Pädagogik, Kirchengeschichte und Bibelstudium auch Soziologie, Psychologie, Philosophie, Kirchenrecht und Gottesdienstgestaltung. An einigen Hochschulen können Spezialisierungen wie etwa Kirchenmusik gewählt werden.

Spätere Berufe und Branchen

Haupteinsatzgebiete für ausgebildete Religionspädagogen sind die kirchliche Gemeindearbeit und die Arbeit als Religionslehrer. Mögliche Berufsziele sind Diakon, Pastoralreferent und Mitarbeiter von Pfarrbüros oder der Landeskirche. Die Arbeit konzentriert sich neben dem Unterrichten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hauptsächlich auf Seelsorge und Beratung von Gemeindemitgliedern.

Einstieg Reality-Check

Lust auf Praxis

Fit in Philosophie

Fit in Mathe

Gutes Ausdrucksvermögen

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