Kulturwissenschaften Uni

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Das erwartet dich im Studium

  • Du beschäftigst dich mit Gemälden, Musik, Literatur und Theater, mit Sprache, Justiz, Wirtschaft, Wissenschaft und Religion.
  • Du untersuchst, wie sich verschiedene Gesellschaften im Handeln auf den jeweiligen Gebieten unterscheiden.
  • In der historischen Kulturwissenschaft untersuchst du bestimmte Aspekte der Kultur wie die Religion oder die Musik in ihrer Entwicklung.
  • Die empirische Kulturwissenschaft konzentriert sich meist mehr auf die Gegenwart und die Methoden und Arbeitstechniken der modernen Forschung
  • An vielen Hochschulen gehören Fachexkursionen und Praktika zum Studienverlauf, die dich auf deine spätere Berufstätigkeit vorbereiten sollen.

Das lernst du im Studium

Im Studium Kulturwissenschaften vernetzt du verschiedene Fachbereiche und verbindest sie zu einer umfangreichen Betrachtung der menschlichen Kultur. Zum menschlichen Handeln und der gesellschaftlichen Praxis im kulturellen Rahmen gehören nämlich nicht nur Gemälde, Musik, Literatur und Theater, sondern auch Sprache, Justiz, Wirtschaft, Wissenschaft und Religion. Außerdem können Erkenntnisse aus den Medienwissenschaften, den Sozialwissenschaften, der Geschichte und der Ethnologie mit einfließen. Letztlich interessiert den Kulturwissenschaftler, wie sich verschiedene Gesellschaften im Handeln auf den jeweiligen Gebieten unterscheiden. Warum dürfen die Asiaten schmatzen und die Europäer nicht? Welche Bedeutung haben welche Texte und Bilder für welche Kultur? Warum haben andere Menschen andere Wertevorstellungen? Mit solchen Fragen beschäftigst du dich im Studium.

Die Kulturwissenschaft unterteilt sich hauptsächlich in zwei Bereiche. In der historischen Kulturwissenschaft untersuchst du bestimmte Aspekte der Kultur wie die Religion oder die Musik in ihrer Entwicklung. Die empirische Kulturwissenschaft konzentriert sich meist mehr auf die Gegenwart und die Methoden und Arbeitstechniken der modernen Forschung. Dabei vergleichst du hier häufig verschiedene Kulturen miteinander.

Wie ist das Studium aufgebaut?

In manchen Fällen lassen sich Kulturwissenschaften nur mit einem Begleitfach studieren. Dieses muss in den meisten Fällen derselben Fakultät angehören. An der Universität Regensburg kannst du den Studiengang beispielsweise entweder mit einem zweiten Hauptfach oder mit zwei Nebenfächern studieren. Die Regelstudienzeit beträgt normalerweise sechs Semester. Das Studium schließt meist mit dem Bachelor of Arts ab. Das Themengebiet der Kulturwissenschaften ist sehr umfangreich. Jede Hochschule setzt dabei eigene Schwerpunkte, weswegen sich die einzelnen Studiengänge in den Details stark unterscheiden können. Auf jeden Fall beschäftigst du dich aber mit einer Vielzahl von interdisziplinär eingebundenen Fächern. An vielen Hochschulen gehören Fachexkursionen und Praktika zum Studienverlauf, die dich auf deine spätere Berufstätigkeit vorbereiten sollen.

Du bist für den Studiengang vor allem geeignet, wenn du kommunikativ und sozial kompetent bist. Zudem sollte dir analytisches und problemorientiertes Denken keine Schwierigkeiten bereiten. Meist ist die Anzahl der Studienplätze begrenzt. In diesem Fall spielt vor allem die Abiturdurchschnittsnote, je nach Hochschule aber auch besonders die Note bestimmter, relevanter Fächer oder Praktikumserfahrung bei der Auswahl der Studenten eine Rolle. Eine weitere Voraussetzung können Sprachkenntnisse vor allem in Englisch und anderen modernen Fremdsprachen auf einem festgelegten Niveau sein. Am besten informierst du dich über die individuell geltenden Zugangsbedingungen auf den Seiten der Hochschulen. 

Nach dem Studium

Die möglichen Tätigkeitsfelder für Kulturwissenschaftler sind vielfältig. Du kannst zum Beispiel in Museen bzw. im Ausstellungswesen, Bibliotheken, Dokumentationsstellen und Archiven eine Anstellung finden. Auch in der Kulturverwaltung und im Kultur- oder im Eventmanagement arbeiten Kulturwissenschaftler. Mit deinen Kenntnissen über die Wirkung und Entwicklung verschiedener Medien kannst du auch in dieser Branche Fuß fassen, etwa im Journalismus in Rundfunk oder Fernsehen. Weitere Möglichkeiten liegen in der Öffentlichkeitsarbeit, in der Bildung oder sogar in der Marktforschung. Nach einem konsekutiven Masterstudiengang und einer Promotion kannst du auch in der Forschung und der Lehre einer Hochschule oder einer privaten Einrichtung arbeiten. Die Möglichkeiten sind umfangreich, allerdings solltest du möglichst schon während des Studiums praktische Erfahrungen durch Praktika oder als studentische Aushilfe sammeln, um dich von der Masse der Mitbewerber abzusetzen und dein eigenes Profil zu schaffen.

Einstieg Reality-Check

Lust auf Theorie

Fit in Sozialwissenschaften

Fit in Deutsch

Gutes Ausdrucksvermögen

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