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Das erwartet dich im Studium

  • Was muss ein zukünftiger Küchenchef können?
  • Wie werden klassische Gerichte zubereitet?
  • Wie funktioniert die kreative Küche?
  • Wozu ist Wissen in BWL und VWL wichtig?
  • Wie wird Essen kalkuliert und ein Businessplan erstellt?
  • Welche Rolle spielen Marketing und Eventmanagement?

Das lernst du im Studium

Kulinarik bedeutet Kochkunst. Und genau darum geht es im gleichnamigen Bachelor-Studiengang. Hier bekommst du in drei Jahren all das vermittelt, was du als zukünftige Führungskraft in der Küche brauchst. Dazu gehört vor allem das Handwerk des Kochens: Du lernst die notwendigen Grundlagen rund um Lebensmittel und deren Zubereitung. Neben traditionellen Gerichten kochst du später aber auch mehr und mehr kreativ, entwickelst neue Rezepte oder Produkte und probierst immer andere Kreationen aus. Du beschäftigst dich zudem mit aktuellen Trends in der europäischen Küche und natürlich auch mit internationalen Gerichten. Im Studium geht es aber nicht nur ums klassische Kochen. Je nach Hochschule wirst du dich auch mit Backen, der Patisserie und Weinkunde beschäftigen.

Neben der Küchenpraxis warten viele theoretische Stunden auf dich. Weil du als Küchenchef eine Führungsposition besetzt, wirst du dich im Studium zum Beispiel auch mit dem Thema Finanzen beschäftigen. Du bekommst betriebswirtschaftliches Wissen und Management-Kompetenzen mit auf den Weg, denn nur so wirst du möglichst gewinnbringend wirtschaften und auch personell die richtigen Entscheidungen treffen können. Damit du später den Überblick behalten und auch größere Aufträge wie Banketts und Caterings abwickeln kannst, lernst du zudem, worauf es beim Planen, Organisieren und Konzeptionieren ankommt. An der Culinary Arts Academy in der Schweiz beispielsweise bekommen die Studenten ein breites Wissen vermittelt. "Wir lernen viel über BWL und VWL, es geht aber auch um ganz praktische Dinge wie Kitchen-Management, Essenskalkuationen, Businesspläne und Restaurant-Layouts", berichtet Quirin Straka, Student im zweiten Studienjahr. Zusätzlich belegt der 20-Jährige Kurse in den Fächern Ernährungswissenschaften, Produktentwicklung, Lebensmittelsicherheit und Hygiene. Die Kursinhalte betreffen aber nicht nur das Kochen und die Arbeit in der Küche. Auch Marketing, Eventmanagement und Themen wie "Food in the Media" sind Gegenstand des Unterrichts.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Die Bezeichnung des Studiengangs ist von Hochschule zu Hochschule verschieden. In der Regel wirst du unter "Culinary Arts" oder "Culinary Management" fündig. In Deutschland ist die Auswahl nicht besonders groß. Schaust du dich nach Angeboten in anderen Ländern um, hast du die Qual der Wahl. An Quirins Hochschule kannst du zum Beispiel einen Bachelor-Doppelabschluss mit Schwerpunkt Culinary Arts machen: Nach zwei Jahren erhältst du ein so genanntes Swiss Higher Diploma, nach drei Jahren den Bachelor-Abschluss. Das Studium ist international ausgerichtet, du arbeitest also mit vielen Kommilitonen unterschiedlicher Herkunft zusammen. "Meine Mitstudenten kommen unter anderem aus Ecuador, Kenia, Tokio und Russland",  erzählt Quirin. "Das ist toll, weil ich so ganz nebenbei andere Kochweisen, anderes Essen und auch andere Sprachen kennenlerne." Außerdem geht es für mehrmonatige Praktika ins Ausland – zum Beispiel nach Großbritannien oder an viele andere Orte auf der ganzen Welt. In praktischen Projekten kannst du immer wieder dein Wissen und Können unter Beweis stellen. Und du profitierst von zahlreichen Unternehmenspartnern in Sterneküchen oder mit Schwerpunkt Hotellerie und Küchenprodukte: Die Profis berichten im Rahmen von Vorlesungen oder Besichtigungen von ihren persönlichen Erfahrungen und beantworten alle Fragen der Studenten.
Voraussetzung für eine Bewerbung an einer ausländischen Hochschule ist neben der Hochschulreife in der Regel mindestens ein Nachweis der Englisch-Kenntnisse (TOEFL-/IELTS-Test). Am besten informierst du dich vorab auf den Onlineseiten deines Wunschstudiengangs.

Nach dem Studium

Mit dem Abschluss im Fach Kulinarik kannst du dich über Ländergrenzen hinweg breit bewerben. Deine Chancen, als Küchenchef in einem gehobenen Restaurant oder Hotel zu arbeiten, stehen gut. Außerdem kannst du als Führungskraft in der gehobenen Systemgastronomie Fuß fassen oder dich auf Aufgaben in der Gemeinschaftsgastronomie (zum Beispiel in Gastronomiebetrieben in Unternehmen, Schulen, Messehallen oder Freizeitparks) konzentrieren. Zudem stehen dir Türen in der Lebensmittel- und Zulieferindustrie offen – viele Studenten arbeiten für Konzerne, die weltweit Lebensmittel bekannter Marken vertreiben. Aber auch der Weg in die Selbstständigkeit ist möglich. Während des Studiums bekommst du jedenfalls das gesamte Know-how mit auf den Weg, das du für die Eröffnung eines eigenen Restaurants brauchst.

Einstieg Reality-Check

Lust auf Praxis

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