Studienvorbereitungsjahr

Dauer: 12 Monate
Alter: 16 – 25
Gebühren: 0 bis 12.000 Euro
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Studienvorbereitungsjahr: Das erwartet dich

  • Du kannst das Studieren ausprobieren und dich fachlich orientieren.
  • Das Studienvorbereitungsjahr dauert in der Regel zwei Semester.
  • Manche Hochschulen ermöglichen es dir, alle Bachelor-Kurse zu besuchen, andere beschränken sich zum Beispiel auf naturwissenschaftliche oder technische Fächer.
  • Neben den von dir gewählten Bachelor-Kursen stehen auch spezielle Vorbereitungskurse, Seminare und Workshops auf deinem Studienplan.
  • Du wirst gut betreut und kannst dich mit deinen Fragen jederzeit an deinen persönlichen Betreuer, studentischen Mentor oder den Studienberater wenden.
  • Du kannst schon jetzt Studienleistungen erbringen und dir diese fürs Bachelor-Studium anrechnen lassen.
  • Du erhöhst eventuell sogar deine Chancen auf einen Studienplatz in deinem Lieblingsfach.

Passende Angebote

Fakten

Dauer
12 Monate
Alter
16 – 25
Gebühren
0 bis 12.000 Euro
Unterschiedliche Namen
Auch: "Foundation Year", "Studium Generale", "Orientierungsstudium"

Das Gap Year im Detail

Idealer Einstieg ins Studium

Wenn du dir noch nicht so sicher bist, ob und was du nach dem Abi studieren sollst, dann nimm dir doch Zeit für ein Studienvorbereitungsjahr. Hier kannst du ein Jahr lang das Studieren ausprobieren und herausfinden, welches Fach am besten zu dir passt. Die Schulzeit endet schneller, als so manch einer denkt. Obwohl viele Schüler mit Abitur in der Tasche unbedingt an eine Hochschule wollen, sind sie mit der Wahl des passenden Studiengangs und der Hochschule oft überfordert: Bietet die Wunsch-Uni all das, was mir wichtig ist? Und passt mein Traum-Studiengang wirklich zu mir und meinen Interessen?

Orientierung, Qualifizierung

Eine gute Möglichkeit, um sich fachlich zu orientieren und herauszufinden, welches Fach zu der eigenen Persönlichkeit passt, bietet ein so genanntes Studienvorbereitungsjahr. Der Name ist von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich und reicht von „Foundation Year“ über „Studium Generale“ bis hin zu „Orientierungsstudium“. In der Regel dauert das Studieren auf Probe zwei Semester und gibt dir die Möglichkeit, am breiten Angebot der universitären Kurse teilzunehmen. Während du an einigen Hochschulen im Studienvorbereitungsjahr alle Fächer ausprobieren darfst, begrenzen andere Hochschulen das Angebot auf naturwissenschaftliche, technische und ingenieurwissenschaftliche oder kultur- und sozialwissenschaftliche Kurse. Fast immer gibt es zudem spezielle Vorbereitungskurse, Seminare und Workshops. Hier kannst du wichtige Grundlagen in Fächern wie Mathe, Politik, Informatik oder Biologie erlernen, dich im wissenschaftlichen Arbeiten ausprobieren und Schlüsselkompetenzen erwerben. Bei der Jacobs University in Bremen zum Beispiel planst du im Rahmen einer individuellen Beratung dein persönliches zweisemestriges Foundation Year-Curriculum. Es können Bachelorvorlesungen und Lehrveranstaltungen aus den Bereichen Ingenieurwesen und Informatik, Naturwissenschaften, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften und Management besucht werden. Außerdem werden viele Kurse zur Weiterentwicklung oder Auffrischung akademischer Grundlagen, wie Academic English, Foundations of Business oder wissenschaftliches Arbeiten angeboten. In Workshops und Seminaren kannst Du wichtige Soft Skills wie Präsentationstechniken, Zeitmanagement oder Teamwork weiter ausbauen. Alle Unterrichtsveranstaltungen werden dabei auf Englisch durchgeführt, denn du lebst und lernst auf einem Campus mit Studierenden aus über 100 verschiedenen Ländern.

Enge Betreuung

Du glaubst, dass du in der großen Hochschulwelt verloren gehst? Keine Sorge! Es warten zum Beispiel spezielle Orientierungswochen auf dich, in denen du dich mit der Hochschule und dem Campusleben vertraut machen kannst. Damit dein Übergang von der Schule ins Studium reibungslos verläuft, stellen dir die Hochschulen außerdem verschiedene Ansprechpartner zur Seite. Je nach Institution können das persönliche Betreuer, studentische Mentoren oder Studienberater sein. Ihnen kannst du jederzeit deine Fragen stellen. Manchmal hast du sogar die Möglichkeit, in einem eigens für Orientierungsstudenten eingerichteten Kolleg zu wohnen. Auch hier findest du in der Regel neben vielen netten Kommilitonen einen kompetenten Ansprechpartner, der bei Fragen oder Problemen weiterhilft.

Credit Points sammeln

So ein Studienvorbereitungsjahr ist übrigens auch eine tolle Möglichkeit, vorab Studienleistungen zu erbringen und diese fürs darauf folgende Bachelor-Studium anrechnen zu lassen. Häufig erhöht ein Vorbereitungsjahr sogar die Chancen auf einen Studienplatz. Manche Hochschulen garantieren den Teilnehmern sogar den Zugang zum Wunsch-Studium. Vor allem in besonders nachgefragten Studiengängen ist das ein Vorteil. Informiere dich rechtzeitig im Vorfeld über die Möglichkeiten der Universitäten. Wichtig zu wissen: Du kannst dir dein Vorbereitungsjahr nicht an jeder Uni anrechnen lassen. Am besten nimmst du ein entsprechendes Angebot an der Uni wahr, an der du hinterher auch am liebsten studieren willst. Denn dann ist auch sichergestellt, dass deine Leistungen anerkannt und angerechnet werden können. Die private Jacobs University garantiert ihren Studierenden einen Studienplatz bei erfolgreichem Abschluss des Foundation Years. Die bereits erworbenen Credit Points werden im Bachelor-Studium angerechnet.

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