Das Technologiemanagement Studium sieht sich selbst als Bindeglied zwischen den Ingenieur- und den Wirtschaftswissenschaften. Die Nachfrage nach Technologiemanagern wurde in den letzten Jahren immer größer, da betriebswirtschaftliche Kenntnisse auch in der Technikbranche immer mehr gesucht werden. Mit dem Wissen dieses Studiengangs im Rücken bist du also sehr gefragt. Du bist nicht nur ein Technik-Spezialist, sondern hast auch einen generellen Überblick über die komplexen wirtschaftlichen Prozesse der Produktentwicklung und -fertigung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der technischen und ingenieurwissenschaftlichen Seite.
Grundlagenwissen in den Bereichen Mathematik und Physik solltest du bereits mitbringen, sonst wird der Sprung ins Studentenleben schnell zu einem Sprung ins kalte Wasser. Höhere Mathematik, technische Mechanik, Werkstoffkunde und Experimentalphysik sind nur einige der Module, die dich in den ersten Semestern an den meisten Universitäten erwarten. Analytisches Denken und eine hohe Motivation sind also Eigenschaften, die du mitbringen solltest, um dein Technologiemanagement Studium erfolgreich abzuschließen.
Viele Hochschulen vergeben über ein Auswahlverfahren die verfügbaren Studienplätze. Um sich bewerben zu können, setzen Universitäten in vielen Fällen aber ein Vorpraktikum voraus, während dem der Anwärter an vorgegebenen Prozessen mitgearbeitet haben soll. Du kannst also mit jeder Abiturnote dein Glück bei den Unis versuchen, sofern du ein Vorpraktikum vorweisen kannst. Allgemein lässt sich aber sagen: Je schlechter der Abiturschnitt, desto unwahrscheinlicher ist eine Zulassung.
An einigen Standorten kannst du das Technologiemanagement Studium sogar ganz ohne Abitur studieren. Dafür musst du allerdings entweder eine Meisterprüfung oder eine gleichwertige berufliche Ausbildung vorweisen können und ein Beratungsgespräch mit der Universität führen. Auch mit Berufserfahrung kannst du punkten. Hast du in fachlicher Nähe zum Studienfach bereits mehrere Jahre gearbeitet, kannst du in Verbindung mit einem Probestudium und einem Beratungsgespräch ebenfalls zugelassen werden.