Forstwirtschaft Studium Uni, FH

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Das erwartet dich im Studium

  • Im Studium der Forstwirtschaft lernst du alles über den Wald und seine kommerzielle Nutzung.
  • Wie gelingt die Erhaltung des Waldes bei gleichzeitiger Nutzung der Holzvorkommen?
  • Wie kann der Wald helfen, die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen?
  • In welchen Industriezweigen wird Holz benötigt und verarbeitet?
  • Welche Baum- und Holzarten gibt es und wie kommen sie zum Einsatz?
  • Welche rechtlichen Bestimmungen bestehen, in Deutschland und international?
  • Wie sollte der Wald als Natur- und Erholungsgebiet weiterentwickelt werden?

Was lernst du im Studium?

Wälder sind komplexe Ökosysteme mit sehr unterschiedlicher Ausprägung. Sie zu erhalten, ist für den Menschen lebenswichtig. Zugleich dienen die Hölzer als wichtiger Rohstoff, zum Beispiel in der Papier- und Möbelindustrie. Im Forstwirtschaft-Studium lernst du die biologischen und chemischen Grundlagen dieser Ökosysteme kennen. Chemie, Biologie und Physik werden gelehrt, gerade im Rahmen der Bodenwissenschaften. Ohne die richtige Beschaffenheit der Böden kann der Wald nicht existieren. Das Studium der Forstwirtschaft vermittelt dir die Kenntnisse, Böden zu analysieren und zeigt die Möglichkeiten, Einfluss auf ihre Zusammensetzung zu nehmen.

Neben der ökologischen und wirtschaftlichen Bedeutung der Forstflächen dient der Wald auch der menschlichen Erholung und als Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren. Forstbetriebe müssen also verschiedene Interessen in Einklang bringen. Das setzt ein gutes Management voraus. Das Forstwirtschaft-Studium legt hier die Basis und vermittelt neben den Natur- und Ingenieurwissenschaften auch Wissen in Fragen von Betriebswirtschaft, Recht und Organisation. Übrigens: An einigen Hochschulen nennt sich der Studiengang Forstwissenschaft. Zudem gibt es auch den Studiengang Forstingenieurwesen: Hier liegt der Fokus auf dem Umgang mit dem Ökosystem Wald und du lernst, wie Wälker nachhaltig bewirtschaftet werden.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Die Regelstudienzeit  für Forstwirtschaft bis zum Bachelor-Abschluss beträgt sechs Semester. Die Wissensvermittlung in den Naturwissenschaften bildet hier die Basis, Wald-Wirtschaft und Wald-Ökologie kommen schnell als aufbauende Schwerpunkte hinzu. 

Im Studiengang Forstingenieurwesen beträgt die Regelstudienzeit sieben Semester.

Gerade in den höheren Semestern sind Praktika integriert. Du wendest die Analyseverfahren an und verfolgst die Holzgewinnung und ihre Verarbeitung. An einigen Hochschulen dient das fünfte Semester als Praktikumssemester. Auch vor Studienbeginn ist ein Praktikum häufig Pflicht.

Wenn du einen Master an dein Studium der Forstwirtschaft anschließen möchtest, erhältst du die Chance zur weiteren Spezialisierung, zum Beispiel in „Tropical Forestry“. Auch der Jagdschein kann während des Studiums erworben werden.

Spätere Berufe und Branchen

Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten reicht vom Revierförster bis zum Manager in der Holzindustrie oder in einem Forstbetrieb. Aufgrund deiner ökologischen Vorbildung sind auch Umweltorganisationen und Naturschutzverbände interessante Arbeitgeber.

Einstieg Reality-Check

Organisationstalent

Fit in Bio, Chemie, Physik

Lust auf Praxis

Fit in Literatur

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