Umweltmanagement Studium Uni, FH

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Das erwartet dich im Studium

  • Im Umweltmanagement Studium lernst du an einer Schnittstelle zwischen Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaft, Technologie und Ökonomie.
  • Je nach Hochschule ist das Fach dem Bauingenieurwesen, den Forstwissenschaften oder dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich zugeordnet.
  • Du erfährst alles über die verschiedenen Gebiete des Umweltschutzes und des Ressourcen-Managements und ihre Eingliederung in Organisationen, Unternehmen und Behörden.
  • Die Rolle und Einhaltung gesetzlicher Umweltschutzregeln oder die effiziente Gestaltung der Abläufe eines Unternehmens aus umwelttechnischer Sicht gehören zu deinem Studienalltag. Deshalb bekommst du während deiner Ausbildung auch juristische und betriebswirtschaftliche Grundlagen der Umweltpolitik vermittelt.
  • Landschaftsanalyse, Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement – das vielseitige Umweltmanagement-Studium erlaubt dir spannende Einblicke in ein sehr wichtiges und umfangreiches Themenfeld.

Umweltmanagement Studium

Beobachtest du die weltweite Entwicklung der Umwelt und denkst über Themen wie Stadtentwicklung oder nachhaltige Energiepolitik nach? Wenn dich naturwissenschaftliche Fragen rund um diese Probleme interessieren, ist ein Umweltmanagement-Studium vielleicht genau richtig für dich. Dieser Studiengang verknüpft Natur- und Sozialwissenschaften mit Ökonomie und Technologie.  

Das lernst du im Studium

Denkst du darüber nach, ein Umweltmanagement-Studium anzufangen? Abgesehen von einem allgemeinen Interesse an der Umwelt erleichtern dir ein paar Grundvoraussetzungen den Zugang zu diesem Fach: Du solltest über ein gutes technisches Verständnis verfügen und naturwissenschaftliche Fragen hochinteressant finden. In der Schule solltest du besonders in Chemie, Biologie und Physik geglänzt haben, denn die theoretischen Grundlagen spielen eine große Rolle im Studium. Du solltest außerdem eine wirtschaftliche Herangehensweise an das Thema Umwelt nicht ablehnen. Umweltschutz ist notwendig – allerdings darf Umweltpolitik auch die Kosten nicht aus dem Auge verlieren.

Nicht alle Hochschulen setzen die gleichen Schwerpunkte, außerdem werden unterschiedliche Fächerkombinationen angeboten. Daher solltest du vorher klären, welche Uni deinen Ansprüchen an das Studium entspricht.

Im Allgemeinen ist das Umweltmanagement-Studium an den meisten Universitäten und Fachhochschulen nicht zulassungsbeschränkt. Du brauchst nur Abitur bzw. Fach-Abi. An einigen Hochschulen kannst du auch ohne Abitur studieren. Du musst dafür eine abgeschlossene Ausbildung und Berufserfahrung in einem passenden Bereich nachweisen und eine Zugangsprüfung ablegen.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Je nach Hochschule kannst du den Studiengang Umweltmanagement, Integrierte Managementsysteme (Qualität, Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Umweltmanagement und Stadtplanung in Ballungsräumen, Umwelt- und Qualitätsmanagement oder Urbanes Pflanzen- und Freiraummanagement studieren. Das Studium dauert zwischen sechs und acht Semester. In den ersten Semestern geht es um die Grundlagen von Umweltschutz und Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Später hast du dann auch die Möglichkeit, individuelle Vertiefungsrichtungen zu belegen – und dich zum Beispiel auf Energie- und Umweltmanagement, Landschaftsanalyse oder eine andere Fachrichtung zu fokussieren.

Während des Studiums machst du mindestens ein Praktikum beispielsweise in der umweltpolitischen Abteilung einer Behörde oder eines Unternehmens.

Das Umweltmanagement-Studium schließt in der Regel mit einem Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering ab. Neben dem Vollzeit- oder Teilzeitstudium kannst du Umweltmanagement auch berufsbegleitend studieren. Danach kannst du ein weiterführendes Master-Studium anschließen, das meist zwei bis vier Semester dauert.

Spätere Berufe und Branchen

Nach deinem Abschluss als Umweltmanager kannst du in vielen Unternehmen, Behörden und Organisationen arbeiten, die zur Planung und Koordinierung ihrer Umweltaktivitäten eine entsprechende Abteilung haben. Hier bieten sich Versorgungsbetriebe ebenso an wie Industriefirmen oder die Landwirtschaft. Du wärst etwa für Ökobilanzen, Maßnahmen für den Umweltschutz, die Einhaltung geltender Umweltschutzgesetze zuständig oder für die ressourcenschonende Gestaltung der Produktion. Auch in der Entwicklungshilfe oder im Naturschutz kannst du passende Stellen finden.

Natürlich kannst du auch eine Laufbahn an der Universität einschlagen, auf deinem Spezialgebiet weiter forschen, unterrichten und deine Ergebnisse publizieren. Für Führungspositionen wird in der Regel ein Masterabschluss vorausgesetzt, als weiterführende Studien sind etwa Energie- und Umweltmanagement in Entwicklungsländern oder Energie- und Umweltmanagement in Industrieländern geeignet.

Wenn du schon eine Reihe an Projekten auf die Beine gestellt und Berufserfahrung gesammelt hast, kannst du dich als Umweltmanager auch selbstständig machen, und zum Beispiel als Freelancer für wechselnde Unternehmen arbeiten.

Gehalt nach dem Studium

Die Höhe deines Gehalts schwankt je nach Arbeitgeber, deiner eigenen Spezifikation und hängt auch davon ab, ob du im Ausland oder Inland arbeitest.

Im Beruf:

Je nach Bundesland, Berufserfahrung und Zusatzqualifikation liegt das Gehalt eines Umweltmanagers durchschnittlich etwa zwischen 3.300 und 5.600 Euro. In der freien Wirtschaft sind die Einkommen teilweise doppelt so hoch. Gemeinnützige Umweltschutzorganisationen können da meistens nicht mithalten.

Einstiegsgehalt:

In den ersten beiden Jahren nach dem Umweltmanagement-Studium kannst du mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.200 bis 3.100 Euro rechnen.