Geschichtswissenschaften Uni

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Das erwartet dich im Studium

  • Du eignest dir breit gefächertes Wissen über die geschichtlichen Ereignisse der Antike, des Mittelalters, der Neuzeit und der neuesten Geschichte an.
  • Du setzt dich außerdem mit Schriftgeschichte, Urkunden- und Aktenlehre, Siegel- und Inschriftenkunde, Zeitrechnung, Münz- und Wappenkunde sowie Personen- und Familienforschung auseinander.
  • Du erfährst, was es mit der Kunst des Findens und Befragens von Quellen, der so genannten Heuristik, auf sich hat.
  • Du lernst, worauf es bei der Quellenkritik und -interpretation ankommt.
  • Wie alle Geisteswissenschaftler musst du auch das Recherchieren, Zitieren und Bibliographieren sicher beherrschen.

Das lernst du im Studium

Zu Beginn des Studiums musst du dir als Geschichtsstudent ein breit gefächertes Wissen über die geschichtlichen Ereignisse aneignen. In den ersten zwei bis drei Semestern beschäftigst du dich deshalb erst einmal mit den verschiedenen Epochen. Von der Antike über das Mittelalter und die Neuzeit bis hin zur neuesten Geschichte lernst du alle wesentlichen Ereignisse kennen. Weil Historiker ohne methodische Hilfsmittel nicht arbeiten können, setzt du dich außerdem mit Schriftgeschichte, Urkunden- und Aktenlehre, Siegel- und Inschriftenkunde, Zeitrechnung, Münz- und Wappenkunde sowie Personen- und Familienforschung auseinander. Du erfährst, was es mit der Kunst des Findens und Befragens von Quellen, der so genannten Heuristik, auf sich hat und lernst, worauf es bei der Quellenkritik und -interpretation ankommt. Wie alle Geisteswissenschaftler musst du auch das Recherchieren, Zitieren und Bibliographieren sicher beherrschen. Im Hauptstudium kannst du dann individuelle Schwerpunkte setzen. Je nach Hochschule und Interesse können das zum Beispiel eine bestimmte Epoche, eine Region oder ein spezielles Thema wie Geschlechterforschung sein.

Wie ist das Studium aufgebaut?

An vielen Hochschulen wird der sechssemestrige Studiengang als Zwei-Fach-Bachelor angeboten. Du kannst Geschichtswissenschaften zum Beispiel mit Kulturwissenschaften, Medienwissenschaften oder Germanistik kombinieren. Die Studienjahre bauen in der Regel aufeinander auf, dein Studium beginnt mit Grundlagenwissen und endet mit der eigenständigen wissenschaftlichen Auseinandersetzung. In der Regel finden im Laufe des Studiums Projektseminare, Praktische Übungen, mehrwöchige Praktika und Exkursionen statt, um Gelerntes vertiefen zu können.  An einigen Hochschulen ist zudem ein Auslandsaufenthalt möglich.

Statt einem Faible für staubige Bücher und einem Hang zu mittelalterlichen Mythen, sollten Studenten der Geschichtswissenschaften möglichst gute Fremdsprachenkenntnisse mitbringen. Viele Originalquellen sind nur in englischer, romanischer oder slawischer Sprache zu finden. Mindestens zwei Fremdsprachen sind Pflicht, darunter auch die englische. Sogar Lateinkenntnisse sind an vielen Hochschulen ein Muss. Vor allem dann, wenn es im Bachelor-Studium vorwiegend um die altertümliche beziehungsweise mittelalterliche Geschichte geht. Oftmals kann der Sprachnachweis aber bis zum Hauptstudium, spätestens bis zur Anmeldung der Bachelor-Arbeit erfolgen.

Nach dem Studium

Jobs gibt es in der Forschung – an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen – aber auch in Dokumentationszentren, Museen, Archiven, Bibliotheken, Verlagen, kulturellen Einrichtungen oder in der Erwachsenenbildung. Auch in der Öffentlichkeitsarbeit und in Medienunternehmen sind Stellen zu besetzen.

Einstieg Reality-Check

Fit in Deutsch

Lust auf Theorie

Fit in Literatur

Durchhaltevermögen

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