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17. Juli 2015  

Deckblatt für die Bewerbung

Der erste Eindruck zählt

Ein Deckblatt für deine Bewerbung ist kein Muss. Mit einem sympathischen Bild und einem ansprechenden Design kannst du allerdings den perfekten ersten Eindruck erzeugen. Wir erklären dir, wie.

Beim Bewerbung schreiben kommt zwangsläufig die Frage auf: Brauche ich ein Deckblatt? Nein, denn genau wie die dritte Seite und das Motivationsschreiben ist das Deckblatt eher ein Zusatzelement und kein Muss. Man kann das Deckblatt als Buchdeckel verstehen, der deiner Bewerbung einen Rahmen gibt. Es ist die erste Seite, die vor deinen Lebenslauf und die Zeugnisse gehört.

Was bringt das Deckblatt für die Bewerbung?

Das Deckblatt ist die ideale Gelegenheit, um einen sympathischen ersten Eindruck beim Personaler zu hinterlassen. Das Foto ist hier zum Beispiel viel größer und präsenter als im Lebenslauf und zeigt dich als Persönlichkeit besser. Wenn du dich für einen kreativen Job bewirbst, kannst du außerdem mit dem Deckblatt zeigen, dass du gute Ideen hast und frei gestalten kannst.

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Aber übertreibe es nicht, denn überladene Seiten schrecken eher ab. Verzichte auf zu viele und zu großflächige bunte Elemente, sonst wird dein Deckblatt vom Personaler vielleicht gar nicht ausgedruckt, um den Drucker zu schonen. Achte auch immer darauf, wie es in schwarz-weiß wirkt, falls im Unternehmen kein Farbdrucker vorhanden ist.

Welche Elemente gehören auf das Deckblatt?

  • Überschrift: Mit der Überschrift "Bewerbung als…" soll der Personaler auf den ersten Blick erkennen, für welche Position du dich bewirbst – in großen Unternehmen sind nämlich oft mehrere unterschiedliche Stellen ausgeschrieben. Für den Titel kannst du ruhig eine größere Schriftart verwenden.
  • Foto: Das Bewerbungsfoto muss qualitativ hochwertig sein und mit einem guten Drucker ausgedruckt werden. Wohin du es platzierst, bleibt dir überlassen. Es kann zentral auf das Blatt oder rechts- bzw. linksbündig angeordnet sein. Auch das Format des Fotos kann variieren, neben Hoch-und Querformaten können zum Beispiel quadratische Fotos gut aussehen.
  • Name des Unternehmens: Der Name deines angestrebten Arbeitgebers sollte auf jeden Fall auftauchen, damit direkt klar wird, dass du die Bewerbung individuell für diese Stelle angefertigt hast.
  • Kontaktdaten: An eine zentrale Stelle gehören deine vollständige Adresse, E-Mail, Handy- und Festnetznummer. Deine E-Mail-Adresse sollte seriös sein und deinen Klarnamen enthalten (vorname.nachname@emailadresse.de, nicht bärchen94@emailadresse.de).
  • Anlagen: Hier kannst du die einzelnen Elemente deiner Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) auflisten. So weiß der Personaler, was ihn in welcher Reihenfolge erwartet.
  • Motto oder Statement: Eine Option für das Deckblatt ist ein Lebensmotto oder ein kurzes Zitat. Das sollte aber gut durchdacht sein, denn so etwas kann schnell übereifrig und anbiedernd wirken.

Wie soll das Deckblatt gestaltet werden?

Mit einer kreativ gestalteten Bewerbung kannst du positiv auffallen. Allerdings sollte das Deckblatt trotz bunter Elemente immer seriös wirken. Deshalb ist am besten, wenn du ein bis zwei dunklere Farben dezent einsetzt und diese auch im Rest der Bewerbung irgendwo wieder auftauchen. Vermeide grelle Farben, ausgefallene Schriften und wechselnde Formatierungen wie kursive, unterstrichene Wörter. Auch zehn verschiedene Schriftgrößen sind zu viel des Guten. Wenn du unsicher bist, wie „kreativ“ du sein darfst, schaue dir die Homepage des Wunscharbeitgebers genauer an. Dort siehst du sehr gut, wie das Unternehmen sich optisch präsentiert und kannst deine Bewerbung anpassen.

Generell soll das Deckblatt gut mit dem Rest der Bewerbung harmonieren und sie abrunden. Wenn dir der Einsatz von Farben und Formen gar nicht liegt, dann lass das Deckblatt lieber weg. Denn mit einer langweiligen Word-Vorlage, die der Personaler vielleicht schon ganz oft gesehen hat, handelst du dir eher Minuspunkte ein.

Hier findest du ein Beispiel für das Deckblatt!

Schlagworte:
 
DeckblattBewerbung

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