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Deckblatt für die Bewerbung - Muster und Tipps für den Aufbau

Ein Deckblatt für deine Bewerbung ist kein Muss. Mit einem sympathischen Bild und einem ansprechenden Design kannst du allerdings deine Bewerbungsunterlagen aufwerten und den perfekten ersten Eindruck erzeugen. Wir erklären dir, wie.

Darum geht es:

  • Das Deckblatt ist bei einer Bewerbung kein Muss.
  • Wenn du es verwendest, dann als erste Seite vor dem Lebenslauf und den Zeugnissen.
  • Es ist ideal, wenn du ein größeres Foto verwenden oder zeigen willst, dass du gut gestalten kannst.
  • Weniger ist hier mehr: Verzichte auf großflächige und bunte Elemente, grelle Farben und ausgefallene Schriftarten.
  • Das gehört drauf: Überschrift, Foto, Name des Unternehmens, Kontaktdaten und Anlagen

Beim Bewerbung schreiben kommt zwangsläufig die Frage auf: Müssen meine Bewerbungsunterlagen ein Deckblatt enthalten? Die Antwort ist einfach: Nein, denn genau wie die dritte Seite und das Motivationsschreiben ist das Deckblatt eher ein Zusatzelement und kein Muss. Man kann das Deckblatt als Buchdeckel verstehen, der deiner Bewerbung einen Rahmen gibt. Es ist die erste Seite, die vor deinen Lebenslauf und die Zeugnisse gehört.

Was bringt das Deckblatt für die Bewerbung?

Das Deckblatt ist die ideale Gelegenheit, um mit der Bewerbung einen sympathischen ersten Eindruck beim Personaler zu hinterlassen. Das Bewerbungsfoto ist hier zum Beispiel viel größer und präsenter als im Lebenslauf und zeigt dich als Persönlichkeit besser. Wenn du dich für einen kreativen Job bewirbst, kannst du außerdem mit dem Deckblatt zeigen, dass du gute Ideen hast und frei gestalten kannst.
Aber übertreibe es nicht, denn überladene Seiten schrecken eher ab. Verzichte auf zu viele und zu großflächige bunte Elemente, sonst wird dein Deckblatt vom Personaler vielleicht gar nicht ausgedruckt, um den Drucker zu schonen. Achte auch immer darauf, wie das Deckblatt in schwarz-weiß wirkt, falls im Unternehmen kein Farbdrucker vorhanden ist.

Welche Elemente gehören auf das Deckblatt?

  • Überschrift: Mit der Überschrift "Bewerbung als…" soll der Personaler auf den ersten Blick erkennen, für welche Position du dich bewirbst – in großen Unternehmen sind nämlich oft mehrere unterschiedliche Stellen ausgeschrieben. Für den Titel deines Deckblatts kannst du ruhig eine größere Schriftart verwenden.
  • Foto: Das Bewerbungsfoto muss qualitativ hochwertig sein und mit einem guten Drucker ausgedruckt werden. Wohin du das Bewerbungsfoto platzierst, bleibt dir überlassen. Es kann zentral auf das Deckblatt gesetzt werden oder rechts- bzw. linksbündig angeordnet sein. Auch das Format des Bewerbungsfotos kann variieren, neben Hoch-und Querformaten können zum Beispiel quadratische Fotos gut aussehen.
  • Name des Unternehmens: Der Name deines angestrebten Arbeitgebers sollte auf jeden Fall auf dem Deckblatt auftauchen, damit direkt klar wird, dass du die Bewerbung individuell für diese Stelle angefertigt hast.
  • Kontaktdaten: An eine zentrale Stelle deines Deckblatts gehören deine vollständige Adresse, E-Mail, Handy- und Festnetznummer. Deine E-Mail-Adresse sollte seriös sein und deinen Klarnamen enthalten (vorname.nachname@emailadresse.de, nicht bärchen94@emailadresse.de).
  • Anlagen: Hier kannst du die einzelnen Elemente deiner Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) auflisten. So weiß der Personaler, was ihn in welcher Reihenfolge erwartet.
  • Motto oder Statement: Eine Option für das Deckblatt ist ein Lebensmotto oder ein kurzes Zitat. Das sollte aber gut durchdacht sein, denn so etwas kann schnell übereifrig und anbiedernd wirken.

Wie soll das Deckblatt gestaltet werden?

Mit einer kreativ gestalteten Bewerbung kannst du positiv auffallen. Allerdings sollte das Deckblatt trotz bunter Elemente immer seriös wirken. Deshalb ist am besten, wenn du ein bis zwei dunklere Farben dezent einsetzt und diese auch im Rest der Bewerbung irgendwo wieder auftauchen. Vermeide grelle Farben, ausgefallene Schriften und wechselnde Formatierungen wie kursive, unterstrichene Wörter. Auch zehn verschiedene Schriftgrößen sind zu viel des Guten. Wenn du unsicher bist, wie "kreativ" du sein darfst, schaue dir die Homepage des Wunscharbeitgebers genauer an. Dort siehst du sehr gut, wie das Unternehmen sich optisch präsentiert und kannst deine Bewerbung anpassen. Du kannst dich auch durch eine Reihe von Deckblatt-Vorlagen auf seriösen Bewerbungsseiten klicken und dich inspirieren lassen. Aber vorsicht: Nicht jedes Muster ist für deine individuellen Zwecke geeignet!

Generell soll das Deckblatt gut mit dem Rest der Bewerbung harmonieren und sie abrunden. Wenn dir der Einsatz von Farben und Formen gar nicht liegt, dann lass das Deckblatt lieber weg. Denn mit einer langweiligen Word-Vorlage, die der Personaler vielleicht schon ganz oft gesehen hat, handelst du dir eher Minuspunkte ein. Hast du dagegen ein gutes Händchen beim Erstellen des Deckblatts bewiesen, wertest du deine Bewerbungsunterlagen auf und wirst vielleicht sogar zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Bewerbungsmuster

Hier findest du ein Muster-Beispiel für das Deckblatt! In unseren Bewerbungsmustern kannst du dir außerdem Anregungen für Anschreiben und Lebenslauf holen.