Kunstgeschichte Uni, FH

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Das erwartet dich im Studium

  • Du lernst zahlreiche Künstler, Werke, Epochen, Stilrichtungen und Methoden der Rezeption und Interpretation kennen.
  • Du beschäftigst dich mit Architektur, Skulptur, Malerei, Fotografie, Film und Internetkunst.
  • Neben Englisch und Latein sind vor allem Kenntnisse in romanischen Sprachen gefragt.
  • Viele Hochschulen bieten Kunstgeschichte entweder in Kombination mit einem zweiten gleichberechtigten Fach oder mit einem Nebenfach an.
  • Kunsthistoriker können zum Beispiel als Kunsthändler oder in einem Auktionshaus sowie in staatlichen, kommunalen oder privaten Museen arbeiten.

Das lernst du im Studium

Die Kunstgeschichte behandelt alle Kunstformen von der Antike bis in die heutige Zeit hinein in ihrer Entwicklung und ihrer Theorie. Dabei spielen die Voraussetzungen und Entstehungsbedingungen von Kunst eine ebenso große Rolle wie ihre Eigenarten, Funktionen und die Wirkung. Du lernst zahlreiche Künstler, Werke, Epochen, Stilrichtungen und Methoden der Rezeption und Interpretation kennen. Ein wichtiger Bestandteil der Methodenlehre ist beispielsweise die Ikonographie. Sie umfasst die Beschreibung und Deutung von Inhalten, Formen, Figuren und Symbolen in Bildern der Antike und des Christentums. Neben den klassischen künstlerischen Gattungen wie Architektur, Skulptur, und Malerei sind auch moderne Medien wie Fotografie, Film und Internetkunst Gegenstand der Betrachtungen.  Dabei beschäftigen sich Kunsthistoriker mit der Kunst auch über Ländergrenzen hinweg. Sie betrachten vor allem Werke aus ganz Europa und Amerika sowie aus Regionen, die von der europäischen Kultur geprägt wurden. Aus diesem Grund gehört auch häufig der Erwerb neuer Sprachen zum Studium. Neben Englisch und Latein sind vor allem Kenntnisse in romanischen Sprachen von Vorteil.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Das Studium dauert in der Regel sechs Semester. Teilweise studierst du Kunstgeschichte entweder in Kombination mit einem zweiten gleichberechtigten Fach oder mit einem Nebenfach. Im ersten Studienjahr vermitteln häufig Grundlagenmodule grundlegende Kenntnisse in den Theorien und Methoden der Kunstgeschichte. Dabei behandeln die Studenten die Kunst von der Spätantike über das Mittelalter und die Neuzeit bis hin zur Moderne. Zudem lernen sie, wie sie Bild- und Textquellen kritisch analysieren und auswerten können oder wie sie objektivierte Methoden anwenden, um Werke und ihre Geschichte erfassen, erklären und präsentieren zu können. Je nach Hochschule können sich Studenten der Kunstgeschichte auch für Wahlpflichtmodule entscheiden und so von Anfang an Schwerpunkte setzen. Zum Beispiel können sie sich mit ausgewählten  Epochen der Kunst beschäftigen und sich mit entsprechenden Gattungen und internationalen Forschungsfragen auseinandersetzen. Sind Praxismodule in der Studienordnung vorgesehen, können sie entweder an Exkursionstagen teilnehmen oder Praktika absolvieren. Das dritte und letzte Studienjahr steht häufig im Zeichen der Fallstudien. Die Studenten befassen sich mit der Ikonographie, mit Funktion, Verwendungskontext und Rezeption von Kunstwerken oder mit Interpretationsansätzen und funktionalen Zusammenhängen spätantiker und frühmittelalterlicher Denkmäler.

Nach dem Studium

Die möglichen Berufsfelder für Kunsthistoriker sind vielfältig. Sie finden vor allem in der Kunstbranche, zum Beispiel als Händler oder in einem Auktionshaus sowie in staatlichen, kommunalen oder privaten Museen Arbeit. Sie können im Denkmalschutz tätig sein oder Ausstellungen organisieren. Versicherungen stellen Kunsthistoriker als Gutachter oder Schadensregulierer ein. In Kunstvereinen, Unternehmen und Institutionen sind sie häufig für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Sie können zudem kulturell orientierte Events managen, als Referent in Kulturinstitutionen, in der Tourismusbranche als Reiseleiter oder im Journalismus als Redakteur arbeiten. Auch in Bibliotheken, Archiven und natürlich an Universitäten sind Kunsthistoriker tätig.

Einstieg Reality-Check

Fit in Englisch

Lust auf Theorie

Kreativität

Fit in Deutsch

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