Ausbildung zum Sportfachmann

Dauer: 3 Jahre
Einstiegsgehalt: zwischen 1.400 und 2.000 Euro
Ausbildungstyp: Klassische duale Ausbildung
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Das machst du in der Ausbildung

  • Du lernst die unterschiedlichen Trainingsmethoden kennen und anzuwenden.
  • Bewegungstechniken setzt du zielgerichtet um.
  • Du wirst in die individuelle Erstellung von Fitnessplänen eingeführt.
  • Die Wartung der Sportgeräte gehört auch zu deinen Aufgaben.
  • Hinsichtlich der Beratungsgespräche wirst du fachlich geschult.
  • Du erhältst wichtige Einblicke in die Bereiche Mitgliederverträge, Rechnungswesen sowie in die Planung von Veranstaltungen.

Fakten

Abschluss
Mittlerer Schulabschluss
Art der Ausbildung
Klassische duale Ausbildung
Verkürzung möglich?
Ja.
Einstiegsgehalt
zwischen 1.400 und 2.000 Euro
Vergütung
1. Ausbildungsjahr: 500 bis 600 Euro 2. Ausbildungsjahr: 600 bis 700 Euro 3. Ausbildungsjahr: 700 bis 800 Euro
Ausbildungsdauer
3 Jahre

Der Beruf im Detail

Was erwartet dich in dem Job?

Grundlage dieses Berufes ist ganz klar die sportliche Leidenschaft. Sportfachleute sind meist auch privat aktiv unterwegs. Doch nach der Ausbildung zum Sportfachmann gehört weitaus mehr dazu, als körperlich aktiv zu sein. Sportfachleute betreuen Mitglieder in Fitness-Studios, Sportvereinen sowie in Trainings- und Wettkampfbetrieben. Neuen Mitgliedern erklären sie in Fitness-Studios die Anwendung der einzelnen Trainingsgeräte genau und führen sie zur Veranschaulichung vor. Sie kennen sich hinsichtlich Mitgliederverträgen aus und wissen mit Beschwerden umzugehen. Individuelle Trainingspläne für Einzelpersonen sowie Gruppen werden von ihnen erstellt. Darüber hinaus erarbeiten sie auf Trainingseinheiten oder Wettkämpfe abgestimmte Ernährungspläne. Im Umgang mit Kunden sind sie fachlich geschult, um kompetent und zielgerichtet beraten zu können. Auch für Wettkampfsportarten erstellen Sportfachleute Konzepte und betreuen die Sportler während der Wettkämpfe. Im Umgang sind sie einfühlsam und stets dazu in der Lage, andere zu motivieren. Auch die Organisation von Veranstaltungen wird von ihnen übernommen. Ebenfalls warten und überprüfen sie die einzelnen Sportgeräte und beachten dabei die Einhaltung von Sicherheitsstandards. Neben ihren sportlich ausgerichteten Tätigkeiten gehören auch Verwaltungsaufgaben zu ihren Aufgaben, so beispielsweise Statistiken und Kalkulationen. Sportfachleute sind stets auf dem neuesten sportlichen Stand und kennen die Branche. Erwerben sie Zusatzqualifikationen, so können sie als lizenzierte Firnesstrainer oder auch als Übungsleiter tätig sein. Nach der Ausbildung können Sportfachleute in folgenden Branchen arbeiten: in Sport- und Fitness-Studios, Sportvereinen und Sportverbänden.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Eine Voraussetzung, um als Sportfachmann arbeiten zu können, ist die dreijährige duale Berufsausbildung. Das bedeutet, dass die Ausbildung sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet. Während der Lehre übernimmst du im Unternehmen nach und nach alle Aufgaben, die dich auch im späteren Berufsleben erwarten.

In der Mitte des zweiten  Ausbildungsjahres legst du den ersten Teil der Abschlussprüfung, eine Zwischenprüfung, ab. Diese besteht inhaltlich aus den Lernfeldern der Berufsschule und des Betriebs. Der zweite Prüfungsteil erfolgt am Ende deiner Ausbildung und besteht aus vier schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Es werden die Lernfelder Training und Wettkampf, Sportpraktische Anleitungen, Geschäftsbetrieb und Leistungsangebot sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft.

Wie hoch ist das Gehalt?

In der Ausbildung:
1. Ausbildungsjahr: 500 bis 600 Euro Ausbildungsvergütung
2. Ausbildungsjahr: 600 bis 700 Euro Ausbildungsvergütung
3. Ausbildungsjahr: 700 bis 800 Euro Ausbildungsvergütung

Im Beruf:
Je nach Bundesland, Berufserfahrung und Zusatzqualifikation liegt das Gehalt eines Sportfachmannes im öffentlichen Dienst zwischen 2.300 und 2.600 Euro. In privaten Sporteinrichtungen gibt es hinsichtlich des Gehalts keine festen Vorgaben.

Einstiegsgehalt:
In den ersten beiden Jahren nach der Ausbildung zum Sportfachmann kannst du mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1.400 und 2.000 Euro rechnen.

Was musst du mitbringen?

Du musst auf dem Papier keinen Mindestschulabschluss vorweisen können. Laut Bundesagentur für Arbeit bringen Ausbildungsanfänger allerdings meisten den mittlerern Bildungsabschluss mit. Laut des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)  haben 56 Prozent der Ausbildungsanfänger die mittlere Reife, 22 Prozent die Hochschulreife, 11 Prozent den Hauptschulabschluss und 11 Prozent keinen Schulabschluss.

Für die Ausbildung zum Sportfachmann sind neben guten sportlichen Leistungen die Fächer Deutsch, Mathe, Englisch und weitere Fremdsprachen wichtig. Außerdem solltest du kontaktfreudig sein und keine Angst vor körperlicher Nähe haben, schließlich musst du den Kunden immer wieder helfen und Haltungen korrigieren oder sie bei der korrekten Ausübung der Trainingseinheiten unterstützen.

Wie sind die Aufstiegschancen?

Um keine neuen Entwicklungen in ihrem Arbeitsbereich zu verpassen, haben Sportfachleute nach ihrer Ausbildung eine große Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten, die ihnen neue Berufs- und Karrierechancen ermöglichen.

Einstieg Reality-Check

Fit in Deutsch

Kontaktfreude

Helfer-Mentalität

Fit in Mathe

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