Innenarchitektur Uni, FH

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Das erwartet dich im Studium

  • Welche Parameter machen die Wirkung eines Raumes aus?
  • Welche computergestützten Gestaltungsmethoden gibt es?
  • Wie wichtig ist freies Zeichnen für die Entwicklung von Raumkonzepten?
  • Raumästhetik und technische Anforderungen – wie kommen Design und Funktionalität ins Gleichgewicht?
  • Was bedeutet es, Innenräume ökologisch und sozial zu planen?

Was lernst du im Studium?

Ein Studium der Innenarchitektur ist sehr breit angelegt. Hier werden Experten für die gestaltende und baukünstlerische ebenso wie für die technische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Planung von Räumen ausgebildet. Dozenten vermitteln Wissen zu Baumaterialien und der technischen Ausstattung eines Gebäudes. Einen großen Stellenwert haben Faktoren von der ästhetischen Wirkung eines Raumes bis zu Raumklima und Beleuchtungskonzepten. 

Wenn du Innenarchitektur studierst, stehen Veranstaltungen wie computergestützte Gestaltungsmethoden und freies Zeichnen, Bauphysik, Wärmeschutz und Lüftungssysteme auf dem Plan. Neben Innen- und Möbeldesign sowie Baugeschichte werden die Grundlagen von Gestaltung und Konstruktion gelehrt.

Dabei ist das Innenarchitektur-Studium praxisorientiert und bezieht neben den theoretischen Fächern reale Bauprojekte in die Ausbildung ein. Wer später für die Planung von Innenräumen und die bauliche Veränderung von Gebäuden verantwortlich ist, muss umfassend informiert sein. Wärmebedarf, Isolierprobleme, Haustechnik und die Grundzüge von Möbeldesign sind nur einige der Themen.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Das Innenarchitektur-Studium beinhaltet gleichermaßen Aspekte von Architektur und Design/Gestaltung sowie von Gebäudetechnik. Studenten erarbeiten sich Fachwissen auf diesen Gebieten. Farbkonzepte und Materialkunde gehören ebenso wie Architektur- und Kunstgeschichte sowie die Grundlagen der Raumästhetik zu den Studieninhalten. Vermittelt werden auch baurechtliche und betriebswirtschaftliche Kenntnisse.

Der Studiengang wird an Fachhochschulen, Hochschulen und Akademien angeboten. Er wurde zunächst als Diplomstudiengang geführt, inzwischen schließt du ihn mit einem Bachelor (nach acht Semestern) oder Master (nach weiteren vier Semestern) ab. Als Absolvent darf man erst als Mitglied der Architektenkammer die geschützte Berufsbezeichnung „Innenarchitekt“ führen. Dies wiederum ist erst nach zwei Jahren im Beruf möglich.

Spätere Berufe und Branchen

Nach einem abgeschlossenen Innenarchitektur-Studium bieten sich Jobs in Innenarchitekturbüros oder Architektur-, Consulting-, Planungs- und Ingenieurbüros an. Auch Betriebe für Messebau, Ladenbau und Hotel- und Gaststättenbau setzen auf Innenarchitekten. Je nach Interesse und Spezialisierung kommen auch Beschäftigungen in der Möbelindustrie und in Einrichtungshäusern, bei Werbeagenturen, in Theatern oder Filmateliers in Frage. Auch Automobil- und Schiffbau, Museen oder das Gesundheitswesen beschäftigen Innenarchitekten.

Generell sind die Berufsaussichten gut und vielfältig. Vor allem ökologisches und barrierefreies (Um)-Bauen rücken immer mehr in den Fokus. 

Einstieg Reality-Check

Kreativität

Fit in Literatur

Sorgfalt und Genauigkeit

Lust auf Praxis

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