Bildende Kunst Uni, FH

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Das erwartet dich im Studium

  • Welche kunsthandwerklichen Techniken gibt es und wie funktionieren sie?
  • Wie unterscheiden sich freie und angewandte Kunst?
  • Wie finde ich meinen eigenen Stil?
  • Wie präsentiere und vermarkte ich meine Arbeiten und mich selbst am geschicktesten?
  • Wie können künstlerische Beschäftigungen im therapeutischen Bereich eingesetzt werden?

Was lernst du im Studium?

Wenn du dich für ein Studium der Bildenden Kunst entscheidest, ist neben der (Fach-)Hochschulreife auch eine Eignungsprüfung nötig, die deine künstlerischen Fähigkeiten testet. Das Studium ist sehr frei angelegt und legt großen Wert auf die praktische Arbeit und das Erlernen spezieller bildkünstlerischer Techniken. Zwischen den einzelnen Kunsthochschulen und Universitäten gibt es bezüglich der Ausrichtung des Studiums große Unterschiede. Deshalb solltest du dich vorab genau informieren, um die für dich passende Ausbildungsstätte zu finden.

Oft wird in der Bildenden Kunst zwischen freier Kunst – etwa Malerei, Grafik, Plastik, Installationen, Performances – und angewandter Kunst – wie Keramik, Bühnenbild, Goldschmiede, Textil- oder Medienkunst – unterschieden. Die Grenzen sind jedoch fließend und es gibt Überschneidungen.

Studenten, die Bildende Kunst studieren, können sich meist in allen klassischen Fächern ausprobieren, ihr Talent in den angewandten Techniken prüfen und auch ihnen unbekannte künstlerische Arbeitsweisen kennenlernen. Zunächst werden grundlegende Kenntnisse auf allen Feldern vermittelt. 

Daneben wird Wert auf die Fähigkeit der Selbstreflektion gelegt. Es gilt, den eigenen Stil zu finden und das technische Können zu verbessern. Auch Selbstmanagement, die Regeln des Kunstmarktes und Präsentationstechniken werden vermittelt.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft sowie Medientheorie, Kunstdidaktik und Ausstellungsmanagement sind vielfach in Kursen Teil des Studiums. Nachdem im Bildende Kunst-Studium die Grundlagen vermittelt wurden, haben die Studenten die Chance, eine oder mehrere Kunstformen für sich zu wählen. Sie können sich in offenen Workshops ausprobieren. Häufig werden Meisterkurse angeboten und Gastkünstler stellen ihre Arbeitsweise vor. Am Ende des Studiums steht als Abschlussarbeit ein eigenes Kunstprojekt. 

Eine spezielle Ausprägung hat der auf das Lehramt ausgerichtete Studiengang Kunsterziehung. Andere Spezialisierungen sind die Studiengänge Kunsttherapie oder Restaurierung. 

Spätere Berufe und Branchen

Leider gelingt es nicht immer, nach dem Studium der Bildenden Kunst freiberuflich als Maler, Bildhauer oder Performancekünstler zu arbeiten. Absolventen kommen häufig bei Museen, im Kunsthandel oder der Denkmalpflege, bei Verlagen, den Medien, in Werbeagenturen oder Theatern unter. Daneben gibt es je nach Spezialisierung Arbeitsplätze als Kunstlehrer oder -erzieher und als Kunsttherapeut.

Einstieg Reality-Check

Fit in Bio, Chemie, Physik

Kreativität

Organisationstalent

Lust auf Praxis

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