Landschaftsarchitektur Uni, FH

Merken

Das erwartet dich im Studium

  • Wie können Freiflächen gestaltet werden, um die Lebensqualität zu erhöhen?
  • Welche Kriterien spielen bei der Entscheidung für die spätere Nutzung eine Rolle?
  • Wie erfolgt die Anlage eines Parks, Gartens, Sport- oder Spielplatzes?
  • Welche Pflanzen sind für welche Böden und klimatischen Bedingungen geeignet?
  • Welche Computerprogramme können bei der Planung und Konzeption unterstützen?

Was lernst du im Studium?

Das Studium der Landschaftsarchitektur versetzt dich in die Lage, Freizeitanlagen zu planen und zu gestalten. Das können Parks und Landschaftsgärten sein, aber auch eine ganz andere Nutzung der Freiflächen, zum Beispiel zur Erholung oder für den Sport. Das Landschaftsarchitektur-Studium vermittelt dir das Wissen, um für das jeweilige Gelände die optimale Nutzung zu wählen. Fast immer musst du dabei mehrere Faktoren gegeneinander abwägen und Kompromisse schließen. So können wirtschaftliche Interessen gegen eine Parkanlage sprechen, Bebauung und Sozialstruktur der Region jedoch dafür.

Eines der wichtigsten Kriterien liegt in der Umsetzbarkeit der Vorhaben, wobei zum Beispiel die klimatischen Bedingungen und die Bodenbeschaffenheit eine Rolle spielen. Die Naturwissenschaften, allen voran Biologie und Botanik, spielen in deinem Studium eine Schlüsselrolle. Du lernst, alle relevanten Umweltfaktoren zu analysieren und zu beurteilen. Anhand der biologischen Daten kannst du nun entscheiden, was im Rahmen des Budgets auf dem vermessenen Gebiet realisiert werden kann. Wenn du Landschaftsarchitektur studierst, lernst du auch die Methodik, die biologischen Daten zu allen anderen Kriterien ins Verhältnis zu setzen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Arboristik, die sich mit dem Schutz, der Pflege und Entwicklung von urbanem Grün befasst. Gerade weil es immer mit um eine nachhaltige Steigerung der Lebensqualität geht, haben auch ästhetische Erwägungen Gewicht.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Das Landschaftsarchitektur-Studium (je nach Hochschule auch Gartenbauwissenschaften-Studium genannt) vermittelt dir das technisch-gestalterische Know-how ebenso wie die Fähigkeit, zu planen und die Wirtschaftlichkeit im Auge zu behalten. Die Naturwissenschaften stehen als Basiswissen am Anfang, Biologie, Chemie und Botanik, ergänzt durch Soziologe und Informatik. Du lernst verschiedene Bautechniken kennen und erfährst, wie man die vorhandenen Ressourcen effektiv nutzt. Praktika sind an allen Universitäten und Hochschulen Teil des Studiums. Ein Bachelor-Abschluss ist ebenso möglich wie eine Master-Qualifikation.

Spätere Berufe und Branchen

Landschaftsarchitekten/-architektinnen gehen ihrer Tätigkeit meist in Planungsbüros oder Gartenarchitekturbüros nach. Das ist sowohl in einem festen Anstellungsverhältnis möglich als auch projektbezogen auf freiberuflicher Basis. Bedarf besteht zudem im Öffentlichen Dienst, bei Naturschutzbehörden und bei großen Land- und Gartenbaubetrieben.

Einstieg Reality-Check

Kreativität

Fit in Englisch

Lust auf Praxis

Fit in Bio, Chemie, Physik

Bist du ein Match?

Der Check verrät dir, welcher Weg zu deinen Interessen passt.

Check machen