Impulse aus der Praxis für modernes Ausbildungs- und Hochschulmarketing

Wer junge Menschen für Ausbildung oder Studium begeistern will, braucht mehr als gutes Marketing – nämlich echtes Verständnis dafür, was sie bewegt. In unseren monatlichen Interviews teilen Expert:innen ihre Erfahrungen aus Azubi-Recruiting, Hochschulmarketing und Employer Branding und zeigen, wie moderne Nachwuchsgewinnung heute funktioniert. Hier geht es um Geschichten aus der Praxis, um kluge Gedanken und um Impulse, die Lust machen, Recruiting neu zu denken. Für alle, die die nächste Generation nicht nur erreichen, sondern wirklich verstehen wollen.

  • von Julia Klingen

    Wie gewinnt das Handwerk heute junge Menschen und vor allem junge Frauen? Und was braucht es, damit sie nicht nur einsteigen, sondern auch bleiben? Kaum jemand sieht diese Fragen so klar wie Maja Liebisch von der Handwerkskammer Hamburg. Mit einer Mischung aus Leidenschaft, Pragmatismus und echtem Verständnis für die junge Generation begleitet sie Betriebe und Auszubildende seit vielen Jahren.

  • von Julia Klingen

    Lars Heinlein, deutschlandweit für das Hochschulmarketing der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) verantwortlich und einer von fünf Sprechern der Arbeitsgruppe Studierendenmarketing im Bundesverband Hochschulkommunikation, gibt offene Einblicke in eine Branche im Umbruch: von der Realität sinkender Bewerberzahlen über den Druck zur Professionalisierung bis hin zur Frage, warum persönliche Begegnungen wieder an Bedeutung gewinnen. Und warum Hochschulen zwischen Studieninformation und Studienberatung trennen sollten.

  • von Julia Klingen

    Wie ticken Azubis heute wirklich? Was brauchen sie, um anzukommen, dranzubleiben und über sich hinauszuwachsen? Und was können eigentlich Unternehmen konkret dafür tun? Genau darüber haben Susanne Peters und Julia Klingen von Einstieg Concept mit Lisa Kühn, Gründerin von AZUBeasy, gesprochen.

    Lisa kennt beide Seiten: Sie arbeitet nicht nur eng mit Betrieben, sondern tagtäglich auch mit der jungen Zielgruppe selbst. Ihre Einblicke sind ehrlich, praxisnah und manchmal auch überraschend anders. Genau das macht dieses Gespräch so lesenswert. Ein kurzweiliger Austausch über Generationen, Erwartungen, echte Kommunikation und die Frage, wie Ausbildung wieder zu dem wird, was sie sein sollte: ein gemeinsamer Weg, der Perspektiven schafft.

  • von Julia Klingen

    Wie gewinnt man die Generation Z und Alpha für eine Ausbildung? Welche Rolle spielen Praktika, Schulen und Eltern – und warum lohnt sich manchmal sogar ein Blick ins Dialekt-Wörterbuch? Antworten auf diese Fragen gibt Sascha Bohn im Gespräch mit Susanne Peters und Julia Klingen von Einstieg Concept. Er spricht darüber, wie persönliche Erfahrungen, analytischer Blick und praxisnahe Ideen helfen, Jugendliche und Unternehmen erfolgreicher zueinander zu bringen.

    Wer dem gebürtigen Dresdner zuhört, merkt schnell: Er kennt die Herausforderungen junger Menschen aus eigener Erfahrung, und bleibt dabei immer praxisnah und lösungsorientiert. Genau diese Mischung macht ihn zu einem spannenden Gesprächspartner - insbesondere für Unternehmen, die ihr Azubi-Recruiting neu denken wollen.

  • von Julia Klingen

    Was für ein Gespräch! Brigitte Teschner sprüht nicht nur vor Erfahrung, sondern auch vor Begeisterung für das, was sie tut – und genau das hat dieses Interview mit Susanne Peters und Julia Klingen von Einstieg Concept so besonders gemacht: inspirierend, klug, persönlich und immer wieder überraschend leicht und humorvoll. Wer wissen will, wie moderne Ausbildung heute funktioniert, wo die größten Hebel für echte Veränderung liegen und warum Struktur und Menschlichkeit dabei kein Widerspruch sind, findet in diesem Artikel jede Menge praxisnahe Impulse und Denkanstöße. Ein Interview, das nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Schmunzeln einlädt. Und das zeigt: Ausbildungsarbeit ist alles andere als verstaubt, wenn Menschen wie Brigitte Teschner sie gestalten.

  • von Julia Klingen

    Alexander Steffen ist jemand, der Ausbildung nicht als Prozess, sondern als Beziehung versteht. Er kommt aus der IT, ist inzwischen gefragter Ausbilder, Speaker, Buchautor – und vor allem jemand, der junge Menschen wirklich erreichen will. Mit viel Herz und einer klaren Meinung dazu, wie Berufsorientierung und Azubi-Marketing heute funktionieren sollten. Im Gespräch mit Susanne Peters von Einstieg Concept erzählt er, warum echte Begegnungen wichtiger sind als perfekte Kampagnen, wie Unternehmen sich im Pre- und Onboarding besser aufstellen können und warum ein ehrlich gemeinter Handschlag manchmal mehr bewirkt als jedes Hochglanzvideo. Ein Interview, das inspiriert, zum Nachdenken anregt – und Mut macht, neue Wege zu gehen.

  • von Julia Klingen

    Was treibt jemanden an, der seit über zwei Jahrzehnten an der Schnittstelle von Berufsorientierung, Employer Branding und digitaler Eignungsdiagnostik arbeitet? In der aktuellen Ausgabe unserer Interviewreihe Inside NextGen trifft Susanne Peters von Einstieg Concept auf Jo Diercks – einen der prägendsten Köpfe im digitalen Recruiting. Im Gespräch zeigt sich Diercks als klarer Analytiker, reflektierter Vordenker und verbindlicher Pragmatiker – und spricht offen über das, was gute Berufsorientierung heute leisten muss, warum Ehrlichkeit das beste Employer Branding ist und wie die NextGen zwischen Anspruch und Realität navigieren kann.

  • von Julia Klingen

    Neugierig. Geschichten erzählend. Einfühlsam. So beschreibt sich Felix Behm selbst – ganz ohne Jobtitel oder Buzzwords. Und wer ihm zuhört, merkt schnell: Das ist nicht kokett, das ist Haltung. Der Bildungsexperte, Speaker und Autor ist bundesweit unterwegs, um Unternehmen, Schulen und junge Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. In Vorträgen, Podcasts oder Workshops zeigt er, wie Ausbildung wieder relevant, wirksam – und ja, auch „geil“ – werden kann. Im Interview mit Susanne Peters (Einstieg Concept) spricht Felix Behm über Sichtbarkeit, Wertschätzung und die Frage, warum sich heute viele nicht mehr trauen, einfach mal zu fragen.

  • von Judith Strücker

    Dr. Nico Piatkowski war in Schulzeiten von Mathe und dem Amiga 500 fasziniert. Dann hat er an der TU Dortmund Informatik studiert, am Lehrstuhl für KI promoviert und ist heute Experte für Machine Learning am Fraunhofer-Institut: eine beachtliche Karriere, dank menschlicher Intelligenz. Wir haben uns lange mit ihm unterhalten und wollten wissen, was KI für die Arbeitswelt und das Recruiting von morgen bedeutet.

  • von Lara Jung

    In der heutigen digitalen Welt sind die Momente der Aufmerksamkeit kurz – nur etwa 2,5 Sekunden entscheiden darüber, ob ein Nutzer bleibt oder weiterscrollt. Für Unternehmen mit Schwierigkeiten bei der Azubi-Suche wird es immer wichtiger, diese kurzen Momente effektiv zu nutzen. Doch viele Unternehmen kennen die aktuellen Social-Media-Trends nicht und nutzen ihre Kanäle hauptsächlich, um

  • von Judith Strücker

    Cultural fit spielt für Arbeitnehmer:innen eine elementare Rolle, aber auch Unternehmen stellen fest: Wenn die Kultur nicht passt, nützt auch die Qualifikation wenig. Wer die passenden Azubis finden und dann vor allen Dingen auch halten und langfristig binden möchte, sollte zusehen, dass es auch kulturell passt. Nicht nur für die jetzige Gen Z ist das wichtig, auch die kommende Azubigeneration Alpha (2010 bis 2025 Geborene) wird großen Wert auf diese Passung legen.

  • von Judith Strücker

    Interesse oder Begabung? Was ist wichtiger, wenn es um die Suche nach passendem Nachwuchs geht? In dieser Frage gehen die Meinungen zum Teil auseinander. Wir finden: Interesse lässt sich wecken, Begabung nicht. Die hat man, oder eben nicht. Es gilt also, Begabungen zu erkennen, Interesse zu wecken und zudem den cultural fit abzugleichen.

  • von Judith Strücker

    Die Deutsche Flugsicherung geht neue Wege im Azubimarketing und probierte unsere Online-Umfragen aus. 150 Schüler:innen, 15 Fragen, ganz viel: AHA! Oder wie Mirko Krausch von der DFS sagt: Einmal die ganz große Hafenrundfahrt, bitte! Er berichtet, worum es dem Unternehmen bei der Umfrage ging und wie hilfreich und überraschend die Ergebnisse waren.

  • von Judith Strücker

    Die Studien „Junge Deutsche“ (Simon Schnetzer) und „Jugend und Natur“ (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) sind sich einig: Klima- und Naturschutz und der nachhaltige Umgang mit unserer Umwelt sind wichtige Themen für die Generation Z. Die Antworten der Jugendlichen zu Fragen bezüglich des Umweltschutzes und der Corona Krise verraten uns viel über ihren Bildungsgrad, ihre Werte und die Herausforderungen, vor denen sie und unser Bildungssystem stehen.

  • von Judith Strücker

    Marc Raschke ist seit 2013 Leiter der Unternehmenskommunikation des Klinikums Dortmund. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Klinik nachhaltig als interessanten Arbeitgeber zu positionieren und das Arbeitgeberimage positiv zu prägen. Dabei hat er keine Angst vor neuen und humorvollen Wegen. So entstanden unter seiner Regie ein YouTube Video, in dem OP-Geräusche zum Percussion-Stück wurden, und eine Ausbildungs-Matching-App im Stil von Tinder.

  • von Pia Antwerpes

    Die Kreativ- und Digital-Szene machen es schon länger vor, andere Branchen ziehen nach: Coworking Spaces sprießen aus dem Boden, Großunternehmen gründen Digital Units oder Innovation Labs. Firmen entwickeln ihre Büros zu Wohlfühloasen, Mitarbeiter zu selbstverantwortlichen Mitunternehmern, und die Prozesse und Hierarchien von früher werden auf den Prüfstand – wahlweise auf den Kopf – gestellt. Der zugehörige Filmtitel lautet? Genau. New Work. Wir fragen uns, ist die Generation Z überhaupt dafür prädestiniert?!

  • von Pia Antwerpes

    Corona machte uns allen einen nachhaltigen Strich durch die Urlaubs- und Reiseplanung. Eine Reise, die Sie aber auf jeden Fall dauerhaft bis ins kleinste Detail planen können und sollten, ist Ihre Candidate Journey. Ein absolutes Muss für jedes Unternehmen, das Personal einstellt. Die Gen Z erwartet hier sogar ein besonderes Engagement Ihrerseits.

  • von Judith Strücker

    Diese Frage hören wir immer wieder – und immer wieder antworten wir: Ja, unbedingt! Weil Sie Azubis nicht mit derselben Ansprache erreichen werden wie Ihre Professionals. Reicht es denn nicht aus, Stellenanzeigen auf Ausbildungsportalen zu schalten und an Berufswahlmessen teilzunehmen, um die Aufmerksamkeit der Jugendlichen zu gewinnen? Um kurz Aufmerksamkeit zu gewinnen vielleicht schon, aber nicht um sie zu halten und von sich zu überzeugen.

  • von Judith Strücker

    Employer Branding ist schon seit einer ganzen Weile in aller Munde. In Zeiten des Fachkräftemangels haben viele Arbeitgeber erkannt, dass Bescheidenheit sie hier nicht weiterbringt und sie gut daran tun, die Vorteile ihres Unternehmens für Arbeitnehmer sichtbar zu machen. Dabei geht es darum, sich möglichst attraktiv darzustellen und sich von der Konkurrenz abzuheben.