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29. Januar 2010  

Schornsteinfeger (dual) in Gelsenkirchen

Hauptberuflich Glücksbringer

An der Fachhochschule Gelsenkirchen können Auszubildende den Studiengang Schornsteinfeger belegen. Zum Abschluss gibts dann nicht nur den Facharbeiter-Brief – sondern auch noch einen Bachelor.

Schornsteinfeger gelten in weiten Teilen der Welt als volkstümliche Glücksbringer. Wer sie berühre, habe Glück im neuen Jahr. Das kommt daher, dass im Mittelalter der Schornsteinfeger die Menschen vor Kaminbränden schützte. Doch die Zeiten, in denen nur der Kamin und die Feuerstelle überprüft wurden sind längst vorbei: Heute müssen „die schwarzen Männer“ sich mit der Technik modernster Heizanlagen und die Energieberatung auskennen.

Deshalb entwickelten der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks in Nordrhein- Westfalen zusammen mit der Fachhochschule Gelsenkirchen das ausbildungsintegrierende Studienmodell Schornsteinfeger. In diesem dualen Studium erhalten Absolvierende nicht nur den Facharbeiterbrief – den Bachelor-Abschluss gibt es noch obendrauf. Damit sollen Führungspersonen im Betrieb oder Selbstständige Handwerker ausgebildet werden.

Seit August 2010 können die ersten dualen Studis ihre vierjährige Ausbildung mit integriertem Studium an der Fachhochschule Gelsenkirchen beginnen. Im ersten Jahr bekommen die Studierenden ausschließlich die berufliche Ausbildung in einem Betrieb. Die drei Folgejahre beinhalten jeweils zwei Semester pro Studienjahr sowie weitere Praxisphasen im Betrieb.

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Studienvoraussetzung ist die erreichte Fachhochschulreife, die allgemeine Hochschulreife, eine fachgebundene Hochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung. An der Hochschule einschreiben müssen sich die Studierenden erst zwei Jahre später.

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EnergieHandwerkGelsenkirchenSchornsteinfeger

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