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14. März 2017  

Hochschulen

Zahl der Studienberechtigten 2016 gestiegen

Im Jahr 2016 haben in Deutschland rund 453.000 Schülerinnen und Schüler die Fachhochschul- oder Hochschulreife erworben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Studienberichtigten somit im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent.
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In Westdeutschland stieg die Zahl der Studienberechtigten um 1,5 Prozent, in Ostdeutschland sogar um 4,5 Prozent. Der starke Zuwachs von 46,4 Prozent in Schleswig-Holstein ist mit der Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre und dem damit verbundenen doppelten Abiturjahrgang zu erklären.

77,9 Prozent der Studienberechtigten erwarb 2016 die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, 22,1 Prozent die Fachhochschulreife. 65,6 Prozent der Absolventinnen und Absolventen erwarben ihre Hoch- beziehungsweise Fachhochschulreife an einer allgemeinbildenden Schule, 34,4 Prozent an einer beruflichen Schule. Damit ging der Anteil der Personen, die ihre Studienberechtigung an einer beruflichen Schule erlangten, gegenüber 2015 um 0,8 Prozent leicht zurück. Unter den Studienberechtigten des Jahres 2016 waren 52,9 Prozent Frauen und 47,1 Prozent Männer. Bei den Absolventen mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife war der Männeranteil mit 45,5 Prozent geringer als der Frauenanteil (54,5 Prozent), während bei den Absolventen mit Fachhochschulreife die Männer mit 52,9 Prozent überwogen. 

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