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06. Dezember 2017  

Bucerius Law School

Technologie in juristischer Ausbildung

An der Bucerius Law School in Hamburg können Studierende seit diesem Studienjahr mit vier verpflichtenden Kursen und einem optionalen Projektstudium ein Technologiezertifikat erwerben und ihr Grundverständnis für Technologien erweitern.

Die angehenden Juristen erhalten eine Einführung in Informatik, Statistik und Programmierung und besuchen einen Kurs, der ethische Fragen des Technologieeinsatzes klärt. Die neuen Angebote sind Bestandteil des Studiums generale und fließen mit in den Bachelor of Laws (LL.B.) ein.

Die Hochschule möchte damit auf die Digitalisierung der Rechtspraxis reagieren und die Studierenden in einer kritischen Auseinandersetzung mit Technologie, die in der Rechtswissenschaft immer wichtiger wird, schulen. Dr. Ulrike Pluschke, Direktorin des Zentrums für Studium generale und Persönlichkeitsentwicklung an der Bucerius Law School erklärt: „Technologiekompetenz ist eine wichtige Schlüsselkompetenz für Juristinnen und Juristen im 21. Jahrhundert. Da unsere Studierenden im Studium generale bewusst über den Tellerrand blicken sollen, ist das Zertifikat eine wichtige Ergänzung unseres Ausbildungsangebots.“

Das Zertifikat wurde einstimmig vom akademischen Senat verabschiedet und soll zeigen, dass Innovation in der juristischen Ausbildung gelingen kann. Das bundesweit einzigartige Projekt wird durch die Siemens AG unterstützt. Dr. Andreas C. Hoffmann, General Counsel der Siemens AG erklärt die Vorteile: „Das Technologiezertifikat gibt den Studierenden die Möglichkeit, gezielt einen Schwerpunkt zu setzen und diese vertieften Kenntnisse gegenüber zukünftigen Arbeitgebern zu belegen. Da ein Technologieverständnis für die Arbeit in einem Technologiekonzern auch für Juristen außerordentlich wichtig ist, freuen wir uns, mit der Förderung des Zertifikats einen Beitrag leisten zu können.“ 

Quelle: Pressemitteilung Bucerius Law School, Hochschule für Rechtswissenschaft gGmbH
Schlagworte:
 
JuraTechnologieRechtswissenschaft

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