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07. Februar 2017  

Forschung

Studierende untersuchen Zukunftsthemen

Zukunftsthemen sind vor allem in den Medien sehr präsent. Verschiedene Sichtweisen sorgen beim Laien für Verunsicherung. Studierende der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) haben sich über zwei Semester mit diesen Themen auseinandergesetzt.
Studenten während einer Präsentation.

Ersetzt künstliche Intelligenz den Menschen bald als Arbeitskraft? Und wie sicher ist unser vernetztes Umfeld wirklich? Im Modul „Arbeit mit Projekten“ soll Studierenden das wissenschaftliche Arbeiten in einem projektgetriebenen Umfeld vermittelt werden. Die ausgewählten Themen haben einen direkten Bezug zu den Studieninhalten. Module zu Datensicherheit oder dem Internet der Dinge sind in unterschiedlicher Gewichtung und fachlicher Spezialisierung in die Studieninhalte integriert. Während des Projekts arbeiteten die Studenten in Projektteams, die durch Hochschullehrer und einen Projektcoach unterstützt wurden. 

Die Projektgruppen befassten sich zum einen mit den Themen IT-Sicherheit und dem IT-Sicherheitsgesetz sowie den sich daraus ableitenden Pflichten von Betreibern zum Schutz kritischer Infrastrukturen. Zum anderen stand eine umfassende Betrachtung und Analyse von digitalen Dienstleistungen im Internet der Dinge auf der Agenda. An exemplarischen Beispielen aus den Bereichen Gesundheit, Automobil, Haushaltgeräte und Unterhaltung erläuterten die Studierenden die Angebote für den Kunden anhand eines fiktiven Tagesablaufs und boten einen Ausblick auf mögliche zukünftige Geschäftsmodelle. 

Denn längst ist klar, dass wir alle bereits künstliche Intelligenz in unserem Alltag benutzen. Die einen bewusst, die anderen unbewusst. Siri, Cortana und andere Assistenzsysteme helfen uns dabei, unseren Alltag zu strukturieren  und nicht nur mit unseren Mitmenschen, sondern auch mit Chatbots zu kommunizieren. 

Im Rahmen des Projekts entstand ein einfacher Chatbot, welcher auf der Projektwebseite hftl-team5.github.io/voice-recorder/ getestet werden kann.

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