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08. Juni 2017  

Wirtschaft & Sprachen in Jena

Doppelt hält besser

Durch die zunehmende Globalisierung ergeben sich ganz besondere Anforderungen an Fachkräfte und die Arbeitswelt insgesamt. Die Uni Jena reagiert darauf mit einem neuen Bachelor-Studiengang.

Nie waren die Wege so kurz wie heute, die Welt wächst zusammen, Geschäftspartner aus allen Ländern sind oft nur einen Mausklick oder eine Kurzwahltaste voneinander entfernt. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) gibt es ab dem kommenden Wintersemester 2017/18 den neuen Studiengang „Wirtschaft & Sprachen“, um die Studierenden auf diese Veränderungen vorzubereiten und bestmöglich ins (Berufs-)Leben zu entlassen. Die Studierenden lernen in sechs Semestern nicht nur wirtschaftliches Know-how, sondern neben Englisch auch eine weitere Fremdsprache. Arabisch, slawische Sprachen wie Bulgarisch, Polnisch, Russisch, Serbisch/Kroatisch sowie die romanischen Sprachen Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch und Spanisch stehen zur Auswahl. Außer in Französisch werden keine Vorkenntnisse verlangt. Da man Englisch heute ohnehin beherrschen und sich Absolventen eher durch eine weitere Fremdsprache auf dem Arbeitsmarkt hervortun sollten, wird Englisch nicht angeboten, sondern lediglich das Modul Wirtschaftsenglisch, das man belegen muss. 

Nach zwei Semestern können die Studierenden entscheiden, ob ihnen Wirtschaft oder Sprache besser liegt und wählen ihr Studienprofil, in dem sie ein sechs- bis achtwöchiges Praktikum absolvieren und die Bachelorarbeit schreiben. Je nach Wahl des Studienprofils ist im Anschluss ein Master in der Sprache oder den Wirtschaftswissenschaften an der FSU möglich. 

Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli, es werden rund 70 Studienplätze angeboten. Weitere Informationen: http://www.wiwiss.uni-jena.de/Studium/Studieng%C3%A4nge/B_A_+Wirtschaft+und+Sprachen.html

Schlagworte:
 
WirtschaftSpracheGlobalisierung

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