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27. Juli 2017  

Hochschulpakt

Abschluss- und Jahresbericht belegen Erfolg

Zwischen 2011 und 2015 konnten mit Hilfe des Hochschulpakts über 720.000 mehr Erstsemester ein Hochschulstudium aufnehmen, als dies ohne die Mittel des Bund-Länder-Programms möglich gewesen wäre.

Bund und Länder haben in der zweiten Phase des Programms für zusätzliche Studienanfänger mehr als 13 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, davon rund 3,3 Milliarden Euro allein 2015. Der Abschlussbericht der zweiten Phase des Hochschulpakts zeigt, dass Bund und Länder der starken zusätzlichen Nachfrage nach Studienplätzen erfolgreich gerecht werden konnten. Mit der weiteren Öffnung der Hochschulen für Studieninteressierte haben sie einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands geleistet. Zum einen konnten die Bildungswünsche junger Menschen erfüllt werden. Zum anderen profitiert man in großem Umfang von hochqualifizierten Fachkräften und gut ausgebildetem wissenschaftlichen Nachwuchs. 

Im Jahr 2015 begann – wie schon in den Vorjahren – knapp über eine halbe Million Studenten ein Studium an deutschen Hochschulen. Das sind 40 % mehr als noch 2005, dem Vergleichsjahr des Hochschulpakts. Seit 2011 nehmen deutlich mehr als die Hälfte eines Altersjahrgangs ein Hochschulstudium auf. Besonders beliebt sind Fachhochschulen. Dort stieg die Zahl der Erstsemester seit 2005 um fast 70 Prozent an. An Hochschulen um 25 Prozent. 

Mit den Mitteln des Hochschulpakts wurde vor allem Personal eingestellt. So konnten die Zahl der Professuren um fast 5.000 (+ 12 %), die des hauptberuflichen wissenschaftlichen Personals um über 13.000 (+ 11 %) sowie die der Lehrbeauftragten um über 2.500 (+ 16 %) gesteigert werden.  2015 waren im Vergleich zum Ausgangsjahr 2005 22 % mehr Professorinnen und Professoren, 23 % mehr wissenschaftliche Beschäftigte und 72 % mehr Lehrbeauftragte tätig. Somit konnte das Verhältnis von Studenten zu wissenschaftlichem Personal trotz der gestiegenen Zahl von Studienanfängern fast konstant gehalten werden. Die Frauenanteile beim Hochschulpersonal sind seit Beginn des Hochschulpakts bis 2015 stark gestiegen: von 14,3 % auf 22,7 % bei den Professuren und von 26,2 % auf 35,1 % beim hauptberuflichen wissenschaftlichen Personal.

Quelle und vollständiger Bericht: www.gwk-bonn.de
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