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21. Juni 2011  

StudienStiftungSaar fördert Studienanfänger aus Nicht-Akademiker-Familien

Aufstiegschancen im Saarland

Die StudienStiftungSaar fördert zum Wintersemester 2011/2012 Studienanfänger aus Nicht-Akademiker-Familien. Die "Saarland-Stipendien für Studienpioniere" sollen die Aufstiegschancen von "Arbeiterkindern" verbessern.

Mit dem Förderprogramm Saarland-Stipendien für Studienpioniere will die StudienStiftungSaar ab dem Wintersemester 2011/2012 gezielt Abiturienten zum Studieren motivieren, in deren Familien es bislang keine Akademiker gibt.

Hilfen dieser Art sind auch dringend nötig: In kaum einem anderen westlichen Land sind die Aufstiegschancen von "Arbeiterkindern" so schlecht wie in Deutschland. Die Frage nach der Finanzierung, bürokratische Hürden und die Sorge, sich an der Hochschule nicht zurecht zu finden, halten viele von ihnen vom Studieren ab.

Kritiker halten das für sozial ungerecht, zudem schadet es auf lange Sicht dem Wirtschaftsstandort Deutschland, wenn begabte Jugendliche den Weg an die Hochschule scheuen: "Wir unterstützen junge Leute, für die ein Studium nicht selbstverständlich ist. Dies ist für uns nicht nur eine Frage der Chancengleichheit, sondern eine Förderung der dringend benötigten Fachkräfte von morgen", erklärt Christian Thomaser, Geschäftsführer der StudienStiftungSaar.

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Die "Saarland-Stipendien für Studienpioniere" bestehen aus materieller und immaterieller Förderung: Die Stiftung erstattet den Stipendiaten für mindestens zwei Semester Studienbeiträge in Höhe von bis zu 300 Euro. Darüber hinaus werden ihnen erfahrene Studenten zur Seite gestellt, die sie beim Eintritt ins Studium unterstützen.

Das Stipendium richtet sich an Studienanfänger der Universität des Saarlands, der Hochschule für Musik Saar, der Hochschule für Bildende Künste Saar und der Hochschule für Wirtschaft und Technik des Saarlandes.

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StudienfinanzierungStipendienArbeiterkind

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