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KfW-Studienkredit

Ganz einfach das Studium finanzieren

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Während des Studiums müssen sich viele Studenten Gedanken über ihre Finanzen machen. Eine mögliche Option in Sachen Studienfinanzierung ist der KfW-Studienkredit. Wir erklären, worum es dabei genau geht.

Nach dem Abitur wollen viele Schülerinnen und Schüler an einer Hochschule studieren. Immerhin verspricht das Studentenleben jede Menge Spaß und neue Erfahrungen. Es kostet aber auch Geld: Miete, Nebenkosten, Nahrungsmittel, Freizeitaktivitäten und zusätzliche Kosten wie der Handyvertrag müssen irgendwie bezahlt werden. Wer sein Studium finanzieren, aber nicht jobben oder sich von den eigenen Eltern unterstützen lassen kann oder kein BAföG erhält, muss sich Alternativen überlegen wie zum Beispiel den KfW-Studienkredit.  Bis zu 650 Euro monatlich fließen auf das eigene Konto – und das ganz unabhängig vom eigenen Einkommen und dem der Eltern.

Wer bekommt den KfW-Studienkredit

Glücklicherweise gibt es nur sehr wenige Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um einen KfW-Studienkredit zu erhalten. Diese Punkte müssen erfüllt werden:

Volljährige Studierende an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland, die zum Finanzierungsbeginn maximal 44 Jahre alt sind und zu einer der nachfolgenden Gruppen zählen:

  • deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland,
  • EU-Staatsangehörige, die sich seit mindestens 3 Jahren ständig in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
  • Familienangehörige (gleich welcher Staatsbürgerschaft) eines deutschen oder EU-Staatsangehörigen, die sich mit diesem in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
  • Bildungsinländer mit deutscher Meldeadresse.

KfW-Studienkredit – das sind die Bedingungen

Studierende, die den Förderkredit erhalten, bekommen mindestens 100 Euro und maximal 650 Euro monatlich überwiesen. Einmalzahlungen mit höheren Beträgen sind nicht möglich. Auch die Förderdauer ist festgelegt. Im Erst- und Zweitstudium sind es maximal 14 Semester, im Masterstudium oder im Falle einer Promotion sind es höchstens sechs Semester. Grundsätzlich sollte bei der Entscheidung über die Kredithöhe immer die persönliche Situation betrachtet werden, zum Beispiel das Alter und wie weit das Studium schon fortgeschritten ist. Weil es sich beim KfW-Studienkredit eben um  einen Kredit handelt, müssen Studierende das Geld nach ihrem Studium zurückzahlen. In den ersten 18 Monaten geht es ausschließlich darum, die Zinsen zurückzuzahlen. Erst danach werden die Kreditschulden beglichen. Die Rückzahlungsphase darf maximal 25 Jahre dauern, in der Zeit können die anfallenden Raten je nach Lebenslage individuell angepasst werden.

So läuft es mit dem Studienkredit-Antrag

Der Antrag des KfW-Studienkredits ist zu Beginn des Studiums aber auch im Verlaufe späterer Semester möglich. Wer den Antrag online einreichen will, braucht einen Ausweis, eine aktuelle Studienbescheinigung und eine Webcam. Ab dem siebten Semester ist außerdem ein Leistungsnachweis vorzuweisen. Studierende, die den Antrag lieber persönlich abgeben wollen, können sich aber auch an einen Vertriebspartner der KfW wenden – das kann je nach Standort das Studierendenwerk oder eine Bank sein. In diesem Fall ist über das Antragsportal ein  Kreditangebot zu erstellen, welches  ausgedruckt neben einem Ausweis und einer aktuellen Studienbescheinigung dem Vertriebspartner vorgelegt werden muss. Ist mit dem Antrag alles in Ordnung, kommt recht schnell eine Zusage per Post und bereits im folgenden Monat kann die erste Auszahlung erfolgen.

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