Übersetzen und Dolmetschen Uni, FH

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Das erwartet dich im Studium

  • Welche Unterschiede bestehen zwischen Dolmetschen und Übersetzen?
  • Wie können geschäftliche Gespräche möglichst genau und schnell übersetzt werden?
  • Wie wichtig sind Sekundärkenntnisse bei der Übersetzung von Fachtexten?
  • Welche besonderen Anforderungen haben literarische Übersetzungen?
  • Warum braucht es neben der Sprachbeherrschung Wissen über Land und Leute?
  • Welche Gedächtnistechniken und welches Konzentrationstraining sind wichtig?

Was lernst du im Studium?

Das Übersetzen-und-Dolmetschen-Studium soll dazu befähigen, fremdsprachliche Texte schnell und korrekt ins Deutsche zu übertragen. Jeder Studierende entscheidet sich zu Beginn für zwei oder drei Sprachen. Dabei kann neben den klassischen gesprochenen Sprachen auch eine Spezialisierung auf die Gebärdensprache gewählt werden. Vor dem Studium gibt es die Möglichkeit, in einem Propädeutikum die Fremdsprachenkenntnisse zu verfeinern.

Der fundierte und intensive Sprachunterricht steht im Zentrum des Studiums. Hinzu kommen nicht nur Sprach- und Übersetzungswissenschaften, sondern auch sozial- und kulturwissenschaftliche Kurse zu den jeweiligen Ländern. In den meisten Fällen werden längere Auslandspraktika verlangt, um den Bachelor in Übersetzen und Dolmetschen erwerben zu können. 

Daneben wirst du in spezielle Gedächtnistechniken eingeführt und lernst effektive Trainingsmethoden für eine bessere Konzentration – besonders nötig beim Simultandolmetschen. Wenn du Übersetzen und Dolmetschen studieren möchtest, sind neben einem guten Sprachgefühl auch Stressresistenz, eine schnelle Auffassungsgabe, eine gute Merkfähigkeit und der sichere Umgang mit dem deutschen Wortschatz und der Grammatik gefordert.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Um nach dem Übersetzen-und-Dolmetschen-Studium Sinn und Bedeutung von Reden oder Texten präzise widergeben zu können, muss auch ein umfassendes Wissen über die Anwendungszusammenhänge der jeweiligen Sprache vermittelt werden. Die Anforderungen unterscheiden sich danach, ob du hauptsächlich Dolmetscher oder Übersetzer werden möchtest.

Das Studium macht dich mit den Methoden der transkulturellen Kommunikation vertraut. Neben sprachwissenschaftlichen Aspekten werden in den höheren Semestern auch die besonderen fachsprachlichen Anforderungen – beispielsweise in Wirtschaft und Technologie – gelehrt.

Bei der Spezialisierung auf den Bereich des Literaturübersetzens umfasst die Ausbildung zwei Ausgangssprachen und Deutsch als Zielsprache.

Pflichtpraktikum im Studium

Damit du den Alltag als Übersetzer und Dolmetscher kennenlernen und dein bisheriges Können auf die Probe stellen kannst, steht meistens im letzten Jahr deines Bachelorstudiums ein Pflichtpraktikum auf dem Studienplan. In der Regel dauert dieses mindestens acht Wochen, je nach Hochschule kann es auch mal bis zu einem halben Jahr in Anspruch nehmen. Wenn du Auslandserfahrungen sammeln willst, kannst du an vielen Hochschulen die Chance nutzen und mit einem Pflichtpraktikum im Ausland gleich zwei Dinge miteinander verbinden. Ganz egal wo du deine Praxiserfahrungen sammeln möchtest, die Zeit wird für dein späteres Berufsleben Gold wert sein. Du kannst Dolmetscher bei ihren Arbeitseinsätzen beobachten, viel über die verschiedenen Arbeitssituationen lernen und unter Anleitung auch selbst das echte Dolmetscherleben kennenlernen. Natürlich kannst du dich auch nach Abschluss deines Studiums für ein Praktikum in einem Übersetzungsbüro oder einer Dolmetscheragentur entscheiden. In deiner Bewerbung macht sich jede praktische Erfahrung gut und erhöht deine Chancen als Dolmetscher oder Übersetzer eine Anstellung zu finden.

Spätere Berufe und Branchen

Absolventen arbeiten in Dolmetscher- und Übersetzungsbüros oder in größeren Unternehmen. Sie sind bei internationalen Organisationen, Behörden, Sprachvereinen, in Dolmetscherschulen, EU-Institutionen oder im Medienbereich gefragt. Freiberufler kommen beispielsweise bei internationalen Konferenzen oder als Literaturübersetzer zum Einsatz. Bei letzterem Berufsfeld sind auch stilistisches Fingerspitzengefühl und literarische Begabung wichtig.

Einstieg Reality-Check

Gutes Ausdrucksvermögen

Fit in Deutsch

Fit in Mathe

Lust auf Praxis

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