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WG gesucht - so wirst du fündig

16. Juli 2020

Du hast einen Studienplatz bekommen und suchst nach einem bezahlbaren WG-Zimmer? Gar nicht so einfach in Zeiten, wo der Wohnraum in Städten immer knapper wird. Mit diesen fünf Tipps klappt’s mit der WG-Suche.

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Überleg was du willst, aber bleib realistisch

Damit du nicht unnötig Zeit verschwendest, solltest du dir vorab genau überlegen, was du suchst. Wie stellst du dir dein WG-Zimmer vor und was erwartest du von deinen Mitbewohnern? Suchst du neue Freunde oder genügt dir eine Zweck-WG? Magst du es gerne trubelig oder brauchst du regelmäßig deine Ruhe? Je genauer du dich und deine Bedürfnisse kennst, desto höher ist die Chance, das Richtige zu finden. Außerdem solltest du gründlich durchrechnen, wie viel Geld du im Studium zur Verfügung hast. Denn davon hängt ab, was das WG-Zimmer kosten darf. Wichtig ist, dass du bei deinen Wünschen nicht die Realität aus den Augen verlierst. Insbesondere in Städten wie München, Hamburg, Düsseldorf, Freiburg oder Göttingen ist Wohnraum für Studenten heiß begehrt. Es kann also gut sein, dass du ein paar Abstriche machen musst. 

Wie du erfolgreich nach einer WG suchst

Möglichkeiten eine Wohngemeinschaft zu finden, gibt es viele. Zu den bekanntesten Online-Portalen zählen WG-gesucht oder Immowelt. Allerdings ist hier die Konkurrenz am größten. Auch Social Media lässt sich nutzen, poste dein Gesuch auf deiner Pinnwand oder in einer passenden Facebook-Gruppe der Stadt. Weitere Möglichkeiten bietet zum Beispiel das Schwarze Brett in deiner Uni. An dieser Art Pinnwand findest du nicht nur Infos rund ums Studienleben, sondern auch Inserate. Oder du hängst einfach selbst eine Anzeige mit deinem Gesuch auf. Die besten Chancen hast du mit Vitamin B: Falls du vor Ort schon Leute kennst, solltest du dich unbedingt bei ihnen umhören. So ersparst du dir viel Aufwand und bekommst vielleicht sogar eine direkte Empfehlung. 

WG-Suche – so punktest du bei der Kontaktaufnahme

Ganz wichtig: Sei schnell! In beliebten Städten sind Besichtigungstermine oft schon nach wenigen Stunden vergeben. Es lohnt sich daher, vor Ort zu sein, um spontan reagieren zu können. Gefällt dir ein Inserat gut, solltest du anrufen, statt zu schreiben. Schließlich geht so eine Mail schnell mal im Postfach unter. Und wer weiß, vielleicht entsteht direkt ein nettes Gespräch, in dem ihr euch schon mal "abtasten" könnt. Falls keine Telefonnummer angegeben ist, solltest du auf Floskeln in deiner E-Mail verzichten. Schreib lieber etwas Humorvolles rein, zum Beispiel drei Gründe, warum du der perfekte Mitbewohner bist.

Einladung zum WG-Casting – was jetzt?

Glückwunsch, die erste Hürde ist geschafft! Jetzt musst du deine zukünftigen Mitbewohner nur noch persönlich von dir überzeugen. Und sie dich von sich. Sei unbedingt pünktlich, schließlich sollen die WG-Bewohner sehen, dass dir der Termin wichtig ist. Einen besseren Eindruck machst du außerdem, wenn du alleine kommst. Bleib authentisch, wenn du dich verstellst, kann es passieren, dass beide Seiten beim späteren Zusammenwohnen enttäuscht sind. 

Wohnheim als Alternative zur Wohngemeinschaft

Deine WG-Suche bleibt erfolglos? Dann kannst du zur Not selbst eine Wohngemeinschaft gründen. Oder du schaust dich nach einem Zimmer im Wohnheim um. Allerdings sind diese ebenfalls sehr begehrt. Bewerben kannst du dich beim jeweiligen Studentenwerk vor Ort. Einige Studentenwerke vergeben die Plätze per Losverfahren, andere wiederum nach der Reihenfolge der Bewerbungen. Gut zu wissen: Es gibt bestimmte Personengruppen, die bei der Vergabe bevorzugt berücksichtigt werden, dazu zählen u.a. Studierende mit Behinderungen, ausländische Studierende und Studierende, die sich in einer schwierigen persönlichen Situation befinden. Falls du zu einer dieser Personengruppen zählst, lohnt sich eine Bewerbung auf jeden Fall.