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Bachelor Chemietechnik/Umwelttechnik (B.Eng.)

Hochschule Emden/Leer

Hier kannst du diesen Studiengang belegen:

Emden

Darum bei uns

Unsere Hochschule bietet dir kurze Wege und eine persönliche Studienatmosphäre – an der Nordseeküste, wo andere Urlaub machen.

Zu den Studiengängen

Fakten

Dauer
7 Semester
Vollzeit
Grundständig
Zugangsvoraussetzung
Fach-Abi, Zugang ohne Abi möglich mit Berufserfahrung
Studienbeginn
Wintersemester
Bewerben bis
30.09.2019
Sprache
Deutsch
Studiengebühren
378,32 €
Zulassungsmodus
Örtlich Zulassungsbeschränkt

Studiengang

Die Chemietechnik und die Umwelttechnik gehören zu den Kerndisziplinen der Ingenieurwissenschaften. Durch ein Studium bei uns werden Sie zu einer qualifizierten Fachfrau oder zu einem qualifizierten Fachmann ausgebildet, die/der in diesen Bereichen solide Kenntnisse und Fähigkeiten aufweist und deshalb auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt ist.

Die Chemietechnik befasst sich mit der Entwicklung und Verbesserung von chemischen Produkten und Stoffumwandlungsprozessen. Dazu zählen auch Herstellverfahren auf Basis nachwachsender Rohstoffe oder neuartige Werkstoffe, die in vielen technischen Bereichen benötigt werden. Daneben spielt die Spuren- und Stoffanalytik, wie beispielsweise in Lebensmitteln, eine wichtige Rolle.

Die Umwelttechnik befasst sich mit der Verringerung von Schadstoffen und Umweltbelastungen in Boden, Wasser und Luft. Emissionen und Abfälle aus der Industrie und von Haushalten müssen umweltgerecht entsorgt werden, wenn wir eine lebenswerte Umwelt uns erhalten wollen. Die nachhaltige Versorgung mit Energie sowie deren effizienter Einsatz ist zentraler Bestandteil umweltfreundlicher Prozesse.

Studieninhalte

In den ersten Semestern stehen Fächer aus dem Gebiet der Chemie auf deinem Stundenplan. Dazu zählen anorganische, organische, physikalische und analytische Chemie. Damit erhältst du eine Basis zum tieferen Verständnis der Prozesse. Später schließen sich in beiden Vertiefungsrichtungen Inhalte aus dem Ingenieurbereich an, wie thermische oder mechanische Verfahrenstechnik, Katalyse und Prozessautomatisierung.

Nach dem dritten Semester entscheidest du dich dann für eine der beiden Vertiefungsrichtungen. In der Chemietechnik werden deine Grundlagen der Verfahrens- und Prozesstechnik vertieft und du erwirbst Wissen und Kenntnisse über Polymeren, Werkstoffe, über die Reaktionstechnik und zur Gestaltung des Übergangs von fossilen zu nachhaltigen Prozessen. Wenn du den Schwerpunkt in Umwelttechnik wählst, befasst du dich mit Technologien zum Schutz der Umwelt. Dazu zählen die Behandlung von Verunreinigungen in Abluft- und Abwasserströmen. Du lernst in dem Zusammenhang auch, wie nachwachsende Rohstoffe in Prozessen eingesetzt werden und wie eine Versorgung mit regenerativer Energie sichergestellt werden kann.

Beide Richtungen haben einen Wahlpflichtbereich. Du kannst aus einer breiten Palette von Modulen auswählen. Dabei werden insbesondere aktuelle Themen wie Lebensmittelanalytik, Energieoptimierung, Katalyse, Polymertechnik oder Umweltanalytik abgedeckt.

Das 7. Semester ist als Praxissemester angelegt. Es beinhaltet eine Praxisphase und deine Bachelor-Arbeit. Das Praxissemester verbringst du meist außerhalb der Hochschule. Du arbeitest dann in einem konkreten Projekt in einem Unternehmen oder Forschungsinstitut mit, beispielsweise bei der Bestimmung von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln, der Computersimulation von Kläranlagen, Konzeptionierung von Power-to-Gas-Anlagen oder bei der Untersuchung und Optimierung heterogener Katalysatoren in der industriellen Anwendung.

Berufsfeld

Ebenso vielfältig wie die einzelnen Fächer deines Studiums sind deine späteren möglichen Berufsfelder, in denen du Arbeit findest. Du kannst als Betriebsingenieur in chemischen Produktionsanlagen einsteigen, als Projektingenieur Produkte und Prozesse umweltgerecht optimieren oder in Behörden des Landes oder Bundes durch Umweltanalytik Emissionen überwachen und so die Umwelt schützen. Deine Profilbildung schärfst du durch Auswahl geeigneter Schwerpunktfächer, die du frei kombinieren kannst.

An der Hochschule Emden/Leer werden dir zahlreiche Schwerpunkte angeboten, von A wie Analytik der Lebensmittel bis T wie Toxikologie.

Nach erfolgreichem Studium arbeitest du in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Lebensmittelindustrie, in Ingenieurbüros, in Recycling- und Entsorgungsbetrieben oder z. B. in den Umweltämtern des öffentlichen Dienstes. Du kannst eine Tätigkeit auf dem Gebiet der Verfahrensentwicklung und -optimierung, der Produkt- und Werkstoffentwicklung sowie der Analytik aufnehmen. Weiterhin befasst du dich mit der umweltfreundlichen Energieversorgung mittels regenerativer Energien und der Nachhaltigkeit chemischer Prozesse.

Du kannst aber auch bei der Entwicklung neuer Technologien und Lösungen zum Schutz der Umwelt mitwirken – beispielsweise in Forschungseinrichtungen.

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Ansprechpartner

Name: Zentrale Studienberatung

Tel: 04921/807-7000

E-Mail:
zsb@hs-emden-leer.de