© Trace Constant auf pexels.com
Du hast die Entscheidung getroffen, ein Gap Year zu machen und, wenn es nach dir ginge, könnte es morgen direkt losgehen? Das istabsolut verständlich. Denn schließlich ist ein Jahr im Ausland eine ganz besonders einzigartige Erfahrung. Du bist das ganze Jahr hinweg von einer anderen Sprache umgeben und lernst diese somit nach und nach immer besser. Darüber hinaus kannst du die Zeit nutzen, um dir genauere Gedanken darüber zu machen, was du dir für deine Zukunft wünschst. Vielleicht lernst du in dieser Zeit Berufe besser kennen, die du vorher nicht wirklich vor Augen hattest, oder du wirst in einer Entscheidung, in der du dir noch nicht vollkommen sicher warst, bestärkt.
Bevor es jedoch auf in das Abenteuer nach Großbritannien geht, ist es wichtig, Vorbereitungen zu treffen. Nur so kannst du dich voll und ganz auf den Spracherwerb, neue Erfahrungen und das große Abenteuer konzentrieren, ohne dir Gedanken um andere Dinge machen zu müssen. Denn, wie sagt man doch so schön? Vorsorge ist besser als Nachsorge.
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Der erste Punkt auf der Checkliste:Wie stellst du dir dein Gap Year in Großbritannien überhaupt vor? Schließlich gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, das Jahr im Ausland zu verbringen. Einige beliebte Möglichkeiten sind hierbei:
Wichtig ist, dass du dich wirklich für die Art von Gap Year entscheidest, die dir zusagt. Schließlich soll dir diese Erfahrung Freunde bereiten und dir als schönes Abenteuer noch lange Zeit in Erinnerung bleiben.
Vermutlich hast du schon mitbekommen, dass es sehr viele verschiedene Organisationen gibt, die dich bei der Planung deines Gap Years unterstützen. Natürlich kostet das Geld, doch du kannst dir die passenden Optionen, die für dich in Frage kommen, direkt über diese Organisation vermitteln lassen.
Es spricht aber auch nichts dagegen, dein Gap Year unabhängig von einer Organisation zu planen. Allerdings solltest du dabei immer im Hinterkopf behalten, dass in diesem Fall sehr viel mehr organisatorischer Aufwand auf dich wartet.
Seit dem Brexit haben sich die Einreisebestimmungen nach Großbritannien ein wenig verändert. Aus diesem Grund ist es für dich wichtig, dich ganz genau über die Regelungen bezüglich des Visums und des Aufenthaltes zu informieren, um auf Nummer sicher zu gehen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn du vorhast, Work & Travel zu machen und folglich in Großbritannien zu arbeiten.
Was auf jeden Fall mit auf deine Checkliste gehört:
Stelle in diesem Zusammenhang nicht nur sicher, dass du dich im Besitz der originalen Dokumente befindest, sondern, dass du alle wichtigen Unterlagen auch kopierst und somit im Notfall zur Hand hast. Dazu gehören auch Notfallkontakte, die du kontaktieren kannst, wenn du beispielsweise deinen Ausweis oder deine Bankkarte verlierst.
Eine Kopie sollte auch immer bei deinen Eltern bleiben. Wie sagt man so schön? Aller guten Dinge sind drei: Originale Unterlagen, eine Kopie für dich, eine Kopie für deine Eltern.
Es ist durchaus richtig, dass man nicht immer direkt vom Schlimmsten ausgehen soll. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, sich für Notfälle abzusichern. In diesem Zusammenhang gibt es viele unterschiedliche Versicherungen, die man abschließen kann.
Zu den wichtigsten Versicherungen für deinen Auslandaufenthalt zählen:
An und für sich ist es nicht notwendig, dass du dir für dein Gap Year in Großbritannien eine neue Bankkarte besorgst. Denn in der Regel kannst du problemlos mit einer deutschen Debitkarte oder auch Kreditkarte bezahlen. Hast du jedoch vor, Geld abzuheben, ist es sinnvoll, dich vor deiner Abreise über die Gebühren zu informieren, die dabei anfallen könnten. Im Zweifelsfall kann es dann durchaus sinnvoll sein, dich nach einer Bankkarte umzusehen, mit der du gebührenfrei Geld abheben kannst.
Damit du vor Ort ohne Probleme online beispielsweise Zugtickets buchen oder auch einfach mal nach deinem Kontostand schauen möchtest, ist es sinnvoll, dass du eine Großbritannien eSIM besitzt, um so keine Probleme (oder versteckte Kosten) mit dem Internet zu haben.
Ganz egal, was für eine Art Gap Year du für dich wählst, solltest du den Auslandsaufenthalt auf jeden Fall nutzen, um ein wenig zu reisen und neue Erfahrungen zu sammeln. Überlege dir im Voraus, was du alles gerne erleben und sehen möchtest, um so rechtzeitig zu planen. Denn, auch wenn ein Jahr auf den ersten Blick sehr lang zu sein scheint, vergeht die Zeit dann doch wie im Flug. Also ist es immer besser, schon im Voraus zu wissen, was du während deines Gap Years erleben und sehen möchtest.
Je mehr sich deine Abreise nach Großbritannien nähert, umso mehr rückt das Packen deines Koffers in den Mittelpunkt. Auch wenn es noch immer das Vorurteil gibt, in Großbritannien regne es nur, entspricht das natürlich so nicht der Wahrheit. Informiere dich daher am besten speziell über den Ort, an den es für dich gehen wird, um herauszufinden, was du am besten mitnimmst. Solltest du bereits Kontakt zu einer Gastfamilie haben, kannst du auch diese um Rat fragen.
Das gehört definitiv in deinen Reisekoffer:
Bezüglich der Medikamente solltest du zudem unbedingt prüfen, welche Leistungen deine Auslandskrankenversicherung übernimmt, um so sicherstellen zu können, dass du Medikamente, die du regelmäßig einnimmst, auch in Großbritannien bekommst. Vor deiner Abreise gehst du jedoch am besten zu deinem Hausarzt, um dir erst einmal ausreichend Medikamente für die erste Zeit in Großbritannien verschreiben zu lassen.
Wenn du dir diese Punkte der Checkliste zu Herzen nimmst und sie aktiv mit in deine Planung für das Gap Year in Großbritannien einbeziehst, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und, wenn die ein oder andere Packung deutsches Brot in deinen Koffer wandert, dann ist das vollkommen ok. Aber so schlecht, wie über das Essen in Großbritannien gesprochen wird, ist es gar nicht. Und schließlich möchtest du ja neue Erfahrungen sammeln.
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