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Welcher Beruf ist der Richtige für Ihren Sohn oder Ihre Tochter? Ein Berufswahltest im Internet hilft bei der Selbsteinschätzung und liefert erste Anhaltspunkte.

Je näher das Ende der Schulzeit rückt, desto intensiver sollte man sich damit beschäftigen, wie es danach weitergeht. Ausbildung oder studieren? Manch einer weiß schon in der fünften Klasse, dass er einmal Zoodirektor, Fußballprofi oder Krankenschwester werden will, und arbeitet konsequent darauf hin. Für die meisten ist die Sache allerdings nicht so klar: Sie schwanken entweder zwischen mehreren Ideen hin und her oder wissen überhaupt noch nicht, wohin die Reise nach dem Abitur gehen könnte. Orientierungshilfe versprechen hier so genannte Berufswahltests im Internet.

Tests zur Studien- und Berufsorientierung für Schüler haben in Deutschland seit einigen Jahren Konjunktur. Entwickelt und im Internet bereitgestellt werden sie meist von psychologischen Instituten, manchmal kostenlos, manchmal gegen Gebühr. Zunehmend bieten auch Hochschulen die Self-Assessments auf ihren Webseiten an, um potenziellen Studierenden die Auswahl des Studiengangs zu erleichtern. An der RWTH Aachen etwa ist die Teilnahme für Studienplatzbewerber sogar verpflichtend.

Die Ansätze der Tests sind verschieden: Es gibt eher unspezifische Selbsteinschätzungstests, bei denen Schüler Fragen zu ihren individuellen Interessen, Fähigkeiten und Motivationen beantworten. Bei einem Eignungstest hingegen müssen sie in einer vorgegebenen Zeit eine Reihe kognitiver Aufgaben lösen, etwa zum logischen Denken oder zum räumlichen Vorstellungsvermögen. Das Ergebnis gibt in beiden Fällen Aufschluss darüber, für welche Studienbereiche oder Berufsfelder sie sich am ehesten eignen. Hundertprozentig verlassen sollte man sich darauf natürlich nicht. Berufswahltests bieten lediglich einen Anhaltspunkt – nicht mehr, aber auch nicht weniger.