
Messestand, Budget, Aufgabenverteilung, Besucheransprache: Was bei vielen Unternehmen in den Händen von Marketing oder Recruiting liegt, wurde bei BRUNATA-METRONA zum Azubi-Projekt. Für den Messeauftritt auf der Einstieg Hamburg übernahmen die Auszubildenden und dual Studierenden große Teile der Planung selbst und brachten ihre eigenen Ideen ein.
Im Gespräch mit Susanne von Einstieg Concept berichten Josefine Volkers aus der Personalabteilung, sowie Auszubildende Alina Meyer, wie aus dieser Idee ein echtes Praxisprojekt wurde. Sie sprechen darüber, warum Verantwortung Vertrauen braucht, welche neuen Perspektiven junge Menschen in die Messeplanung einbringen und weshalb Recruiting besonders dann erfolgreich ist, wenn es auf Augenhöhe stattfindet.
Ein Gespräch über Mitgestaltung, Teamgeist und den Mut, Nachwuchskräften früh Verantwortung zu übertragen.
Wie sieht ein Messeauftritt aus, wenn Auszubildende ihn maßgeblich mitgestalten? Das Video vom Messestand von BRUNATA-METRONA auf der Einstieg Hamburg gibt einen Einblick in das Projekt.

Ausgezeichnete Ausbildungsqualität
Dass dieses Konzept erfolgreich ist, bestätigen zahlreiche externe Auszeichnungen. BRUNATA-METROA wurde bereits in den Jahren 2015, 2017, 2020, 2023 und 2025 als einer von „Hamburgs besten Ausbildungsbetrieben“ ausgezeichnet und 2025 zusätzlich in die „Hall of Fame“ des Wettbewerbs aufgenommen. Voraussetzung hierfür sind mindestens fünf Auszeichnungen im Wettbewerb.
Mehr als nur Ausbildung
Wer BRUNATA-METRONA noch nicht kennt, begegnet dem Unternehmen vermutlich trotzdem regelmäßig im Alltag. Etwa bei der Heizkostenabrechnung oder beim Blick auf den eigenen Energieverbrauch. Als Dienstleister für die Immobilienwirtschaft sorgt BRUNATA-METRONA dafür, dass Heiz-, Wasser- und Nebenkosten transparent und fair abgerechnet werden. Ein Thema, das gerade mit Blick auf Nachhaltigkeit und bewussteren Energieverbrauch immer relevanter wird.
Doch im Gespräch wird schnell klar: Bei BRUNATA-METRONA geht es nicht nur um Zahlen, Verbrauchswerte und technische Lösungen. Besonders im Bereich Ausbildung und Nachwuchsförderung setzt das Unternehmen auf Gemeinschaft, Austausch und Eigenverantwortung.
Für Auszubildende Alina Meyer ist genau das ein entscheidender Punkt. Während viele andere Azubis aus ihrem Berufsschulumfeld oft allein oder nur zu zweit im Unternehmen sind, erlebt sie bei BRUNATA-METRONA ein ganz anderes Miteinander. Viele Auszubildende und dual Studierende starten gemeinsam ins Berufsleben und unterstützen sich gegenseitig. „Mir hilft das total, dass man sich austauschen kann und man das Gefühl hat, man durchlebt irgendwie dasselbe“, erzählt sie. „Man fühlt sich einfach nicht allein.“
Dazu kommen zahlreiche Azubi-Projekte, bei denen Verantwortung früh übertragen wird und junge Mitarbeitende eigene Ideen einbringen können. „Da werden wir schon sehr gefördert“, sagt Alina.
Auch das Ausbildungsangebot entwickelt BRUNATA-METRONA kontinuierlich weiter. Neben der klassischen Ausbildung im Büromanagement baut das Unternehmen aktuell den Bereich duales Studium aus, unter anderem mit Business Administration als neuem Studiengang. Themen wie Nachhaltigkeit spielen dabei nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch in der Nachwuchsförderung eine wichtige Rolle.
So entsteht ein Ausbildungsumfeld, das fachliche Entwicklung mit echtem Teamgefühl verbindet und jungen Talenten früh zeigt, dass ihre Perspektiven und Ideen gefragt sind.
Vertrauen, Teamgeist und eine gute Portion Spaß
Fragt man das Team von BRUNATA-METRONA nach drei Begriffen für die Zusammenarbeit im Unternehmen, fallen schnell Worte wie Vertrauen, Kommunikation und Spaß. Genau diese Atmosphäre zieht sich spürbar durch das gesamte Gespräch.
Besonders wichtig scheint dabei das Vertrauen in die eigenen Nachwuchskräfte zu sein. Josefine Volkers aus der Personalabteilung beschreibt, wie viel Verantwortung Azubis und dual Studierende bei BRUNATA-METRONA übernehmen dürfen. „Wir vertrauen darauf, dass unsere Azubis natürlich mit uns mitarbeiten“, sagt sie. Gleichzeitig bekomme das Unternehmen durch die enge Zusammenarbeit auch viel zurück.
Das Miteinander spielt auch im Alltag eine große Rolle. Für Josefine gehören „Spaß und Kommunikation“ genauso dazu wie Teamgeist und gegenseitige Unterstützung. Alina Meyer erlebt die Zusammenarbeit ähnlich. „Hilfsbereit“ und „teamorientiert“ sind die Begriffe, die ihr spontan einfallen.
Statt starrer Hierarchien entsteht so ein Arbeitsumfeld, in dem junge Mitarbeitende früh eingebunden werden und sich als echter Teil des Teams fühlen.
Recruiting auf Augenhöhe
Bei BRUNATA-METRONA stehen auf Ausbildungsmessen nicht nur Personalverantwortliche am Stand, sondern vor allem die Menschen, die gerade selbst mitten in der Ausbildung oder im dualen Studium stecken. Für Josefine Volkers ist genau das der entscheidende Punkt: „Auszubildende sind die besten Recruiter“, sagt sie überzeugt.
Denn wer ehrlich vom Ausbildungsalltag berichten kann, schafft Nähe und Glaubwürdigkeit. „Wir haben verschiedene Altersgruppen“, erzählt sie. „Tatsächlich haben wir auch junge Muttis als Auszubildende.“ Genau diese Vielfalt helfe dabei, unterschiedliche junge Menschen authentisch anzusprechen.
Dass die Azubis dabei nicht nur am Messestand stehen, sondern die Auftritte selbst mitgestalten, entwickelte sich aus den regelmäßigen Azubi-Projekten heraus. Gemeinsam wird überlegt, welche Themen sinnvoll sind, was dem Team Spaß macht und gleichzeitig neue Erfahrungen ermöglicht. Die Organisation der Ausbildungs-messen wurde so Schritt für Schritt zu einem eigenständigen Azubi-Projekt.
Von der Planung des Standes über die Aufgabenverteilung bis hin zur Budgetplanung sowie Nachbereitung liegt vieles in den Händen der Azubis selbst. „Das ist ein Riesenprojekt“, sagt Josefine Volkers. Gerade deshalb stecke darin enorm viel Lernpotenzial. Die Auszubildenden arbeiten sich nicht nur in Projektmanagement und Organisation ein, sondern erleben auch, wie wichtig Kommunikation, Verlässlichkeit und gemeinsames Arbeiten im Team sind.
So wird aus einem Messeauftritt weit mehr als eine Recruiting-Maßnahmen. Er wird zu einem Praxisprojekt mit echter Verantwortung und sichtbarem Ergebnis.
Lernen, Verantwortung zu übernehmen
Für Alina Meyer ist das Besondere an dem Projekt nicht nur die Aufgabe selbst, sondern vor allem das Vertrauen, das den Azubis entgegengebracht wird. „Ich finde, es ist total toll, dass man diese Verantwortung überhaupt übertragen bekommt“, erzählt sie. Gleichzeitig betont sie, dass die Projekte nie komplett allein gestemmt werden müssen.
Gerade die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen sei ein wichtiger Teil des Prozesses. „Wie auch in jedem anderen Projekt macht man das nicht komplett allein“, sagt Alina. Dadurch entstehe ein realistischer Einblick in die spätere Arbeitswelt.
In den regelmäßigen Azubi-Meetings werden Ideen gesammelt, Aufgaben verteilt und Herausforderungen besprochen. Dass dabei viele unterschiedliche Meinungen zusammenkommen, gehört für Alina ganz selbstverständlich dazu. „Natürlich stößt man dabei auch mal auf Komplikationen, wenn viele Ideen und Meinungen gleichzeitig zusammenkommen.“ Gerade daraus entstehe aber oft der größte Lerneffekt, wenn man gemeinsam Lösungen findet.
Und am Ende bleibt vor allem eines hängen: Stolz. „Es ist spannend zu sehen, was da überhaupt alles so hinter steckt“, sagt Alina. Wenn ein Messeauftritt tatsächlich umgesetzt ist, werde aus dem Projekt etwas Greifbares und das mache die Erfahrung so besonders.
Näher dran an der Zielgruppe
Was Auszubildende in die Messeplanung einbringen, können klassische Recruiting-Teams oft nur schwer ersetzen: den direkten Blick auf die Zielgruppe. Schließlich wissen sie noch genau, wie sich die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz anfühlt, welche Fragen man hat, worauf man achtet und was einen wirklich anspricht.
„Wir können uns noch eher an unsere Schulzeit erinnern“, sagt Alina. Gerade deshalb entstünden Ideen, die nahbarer, spontaner und oft deutlich authentischer wirken.
Ein Beispiel dafür ist ein digitales Quiz über BRUNATA-METRONA, dass die Azubis selbst entwickelt haben. Per PowerPoint konnten Besucher:innen spielerisch Themen wie Nachhaltigkeit, Rauchmelder oder Heizkostenverteiler entdecken. „Das war bei uns so ein richtiger Eyecatcher“, erzählt Alina stolz. Besonders digitale Elemente würden junge Menschen schnell ansprechen.
Doch nicht nur bei Aktionen oder technischen Ideen bringen die Azubis neue Perspektiven ein. Oft sind es die kleinen Details, die den Unterschied machen. Josefine Volkers erinnert sich dabei schmunzelnd an die Diskussion um das Outfit für den Messeauftritt. Während die ältere Generation eher zur Bluse greifen würde, kamen aus dem Azubi-Team Vorschläge wie Hoodies oder ein lockererer Look. „Das sind so Kleinigkeiten, aber die bringen unheimlich viel“, sagt sie.
Wenn aus Azubis Markenbotschafter werden
Bei BRUNATA-METRONA zeigt sich inzwischen deutlich, was passiert, wenn Auszubildende nicht nur Teil einer Recruiting-Kampagne sind, sondern aktiv mitgestalten: Der Messeauftritt wird glaubwürdiger, persönlicher und messbar nachhaltiger.
Josefine Volkers beschreibt die Erfahrungen der vergangenen Jahre als „Tatsächlich sehr erfolgreich“. Über die Einstieg-Messe konnte BRUNATA-METRONA schon vielmals neue Auszubildende gewinnen. Besonders auffällig sei dabei, wie viele Bewerbungen direkt aus den Gesprächen auf der Messe entstehen. Deshalb bittet das Team die Talente inzwischen sogar gezielt darum, in ihrer Bewerbung zu erwähnen, dass der Kontakt über die Messe zustande gekommen ist.
Doch der Effekt geht über reine Zahlen hinaus. Wenn junge Mitarbeitende sichtbar Verantwortung übernehmen, verändert das auch den Blick auf das Unternehmen selbst.
Gleichzeitig entstehen daraus Perspektiven, die weit über die Ausbildung hinausgehen. Alina Meyer erzählt, dass ihre heutige Ausbilderin selbst einmal ihre Ausbildung bei BRUNATA-METRONA gemacht hat. Für sie sei genau das „total schön zu sehen“. Geschichten wie diese zeigen, wie aus Nachwuchsförderung langfristige Entwicklung entstehen kann und wie stark sich Identifikation entwickelt, wenn junge Menschen früh mitgestalten dürfen.
„Einfach mal machen lassen“
Für Unternehmen, die ihre Auszubildenden stärker einbinden möchten, hat das Team von BRUNATA-METRONA vor allem einen Rat: zuhören, Verantwortung abgeben und den Austausch wirklich ernst nehmen.
Denn viele Ideen entstehen erst, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammen-kommen. Genau darin sieht Josefine Volkers einen der größten Vorteile der gemeinsamen Projekte. „Wir gehen da immer gestärkt raus“, sagt sie mit Blick auf die Messeplanungen. Für sie sind solche Projekte deshalb nicht nur Recruiting-Maßnahmen, sondern auch Teambuilding.
Gleichzeitig brauche es auf Unternehmensseite auch Mut, ergänzt Alina Meyer. „Die Betriebe müssen einfach mal die Verantwortung abgeben und gucken, was draus wird.“ Wichtig sei dabei aber auch, dass die Azubis nicht allein gelassen werden. Die beste Dynamik entstehe dort, wo Vertrauen und Begleitung zusammenkommen. „Eigentlich kann da überhaupt nichts schiefgehen“, sagt Alina lächelnd.
Das Unternehmen sieht darin einen wichtigen Teil moderner Führung. Weniger Kontrolle, mehr Austausch und die Bereitschaft, voneinander zu lernen – Stichwort Reverse Mentoring. Gerade junge Generationen würden heute andere Fragen stellen und neue Perspektiven mitbringen. Wer diese einbezieht, hebt große Potentiale und Chancen.
Zum Schluss – ein Wort von Susanne Peters, Einstieg Concept:
Liebe Alina, liebe Josefine, danke für dieses lebendige und tolle Gespräch. Es war spannend zu sehen, mit wie viel Vertrauen, Teamgeist und Engagement ihr das Thema Nachwuchsförderung bei BRUNATA-METRONA gestaltet.
Besonders schön fand ich, wie selbstverständlich ihr Auszubildende einbindet und ihnen Raum gebt, eigene Ideen einzubringen. Genau solche Einblicke machen die Gespräche unserer Reihe so wertvoll.
Danke für eure Zeit, eure Offenheit und die vielen spannenden Perspektiven. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf einer der nächsten Einstieg-Messen.
Bis bald
Susanne Peters – Einstieg Concept

Messestand, Budget, Aufgabenverteilung, Besucheransprache: Was bei vielen Unternehmen in den Händen von Marketing oder Recruiting liegt, wurde bei BRUNATA-METRONA zum Azubi-Projekt. Für den Messeauftritt auf der Einstieg Hamburg übernahmen die Auszubildenden und dual Studierenden große Teile der Planung selbst und brachten ihre eigenen Ideen ein.
Im Gespräch mit Susanne von Einstieg Concept berichten Josefine Volkers aus der Personalabteilung, sowie Auszubildende Alina Meyer, wie aus dieser Idee ein echtes Praxisprojekt wurde. Sie sprechen darüber, warum Verantwortung Vertrauen braucht, welche neuen Perspektiven junge Menschen in die Messeplanung einbringen und weshalb Recruiting besonders dann erfolgreich ist, wenn es auf Augenhöhe stattfindet.
Ein Gespräch über Mitgestaltung, Teamgeist und den Mut, Nachwuchskräften früh Verantwortung zu übertragen.
Wie sieht ein Messeauftritt aus, wenn Auszubildende ihn maßgeblich mitgestalten? Das Video vom Messestand von BRUNATA-METRONA auf der Einstieg Hamburg gibt einen Einblick in das Projekt.

Ausgezeichnete Ausbildungsqualität
Dass dieses Konzept erfolgreich ist, bestätigen zahlreiche externe Auszeichnungen. BRUNATA-METROA wurde bereits in den Jahren 2015, 2017, 2020, 2023 und 2025 als einer von „Hamburgs besten Ausbildungsbetrieben“ ausgezeichnet und 2025 zusätzlich in die „Hall of Fame“ des Wettbewerbs aufgenommen. Voraussetzung hierfür sind mindestens fünf Auszeichnungen im Wettbewerb.
Mehr als nur Ausbildung
Wer BRUNATA-METRONA noch nicht kennt, begegnet dem Unternehmen vermutlich trotzdem regelmäßig im Alltag. Etwa bei der Heizkostenabrechnung oder beim Blick auf den eigenen Energieverbrauch. Als Dienstleister für die Immobilienwirtschaft sorgt BRUNATA-METRONA dafür, dass Heiz-, Wasser- und Nebenkosten transparent und fair abgerechnet werden. Ein Thema, das gerade mit Blick auf Nachhaltigkeit und bewussteren Energieverbrauch immer relevanter wird.
Doch im Gespräch wird schnell klar: Bei BRUNATA-METRONA geht es nicht nur um Zahlen, Verbrauchswerte und technische Lösungen. Besonders im Bereich Ausbildung und Nachwuchsförderung setzt das Unternehmen auf Gemeinschaft, Austausch und Eigenverantwortung.
Für Auszubildende Alina Meyer ist genau das ein entscheidender Punkt. Während viele andere Azubis aus ihrem Berufsschulumfeld oft allein oder nur zu zweit im Unternehmen sind, erlebt sie bei BRUNATA-METRONA ein ganz anderes Miteinander. Viele Auszubildende und dual Studierende starten gemeinsam ins Berufsleben und unterstützen sich gegenseitig. „Mir hilft das total, dass man sich austauschen kann und man das Gefühl hat, man durchlebt irgendwie dasselbe“, erzählt sie. „Man fühlt sich einfach nicht allein.“
Dazu kommen zahlreiche Azubi-Projekte, bei denen Verantwortung früh übertragen wird und junge Mitarbeitende eigene Ideen einbringen können. „Da werden wir schon sehr gefördert“, sagt Alina.
Auch das Ausbildungsangebot entwickelt BRUNATA-METRONA kontinuierlich weiter. Neben der klassischen Ausbildung im Büromanagement baut das Unternehmen aktuell den Bereich duales Studium aus, unter anderem mit Business Administration als neuem Studiengang. Themen wie Nachhaltigkeit spielen dabei nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch in der Nachwuchsförderung eine wichtige Rolle.
So entsteht ein Ausbildungsumfeld, das fachliche Entwicklung mit echtem Teamgefühl verbindet und jungen Talenten früh zeigt, dass ihre Perspektiven und Ideen gefragt sind.
Vertrauen, Teamgeist und eine gute Portion Spaß
Fragt man das Team von BRUNATA-METRONA nach drei Begriffen für die Zusammenarbeit im Unternehmen, fallen schnell Worte wie Vertrauen, Kommunikation und Spaß. Genau diese Atmosphäre zieht sich spürbar durch das gesamte Gespräch.
Besonders wichtig scheint dabei das Vertrauen in die eigenen Nachwuchskräfte zu sein. Josefine Volkers aus der Personalabteilung beschreibt, wie viel Verantwortung Azubis und dual Studierende bei BRUNATA-METRONA übernehmen dürfen. „Wir vertrauen darauf, dass unsere Azubis natürlich mit uns mitarbeiten“, sagt sie. Gleichzeitig bekomme das Unternehmen durch die enge Zusammenarbeit auch viel zurück.
Das Miteinander spielt auch im Alltag eine große Rolle. Für Josefine gehören „Spaß und Kommunikation“ genauso dazu wie Teamgeist und gegenseitige Unterstützung. Alina Meyer erlebt die Zusammenarbeit ähnlich. „Hilfsbereit“ und „teamorientiert“ sind die Begriffe, die ihr spontan einfallen.
Statt starrer Hierarchien entsteht so ein Arbeitsumfeld, in dem junge Mitarbeitende früh eingebunden werden und sich als echter Teil des Teams fühlen.
Recruiting auf Augenhöhe
Bei BRUNATA-METRONA stehen auf Ausbildungsmessen nicht nur Personalverantwortliche am Stand, sondern vor allem die Menschen, die gerade selbst mitten in der Ausbildung oder im dualen Studium stecken. Für Josefine Volkers ist genau das der entscheidende Punkt: „Auszubildende sind die besten Recruiter“, sagt sie überzeugt.
Denn wer ehrlich vom Ausbildungsalltag berichten kann, schafft Nähe und Glaubwürdigkeit. „Wir haben verschiedene Altersgruppen“, erzählt sie. „Tatsächlich haben wir auch junge Muttis als Auszubildende.“ Genau diese Vielfalt helfe dabei, unterschiedliche junge Menschen authentisch anzusprechen.
Dass die Azubis dabei nicht nur am Messestand stehen, sondern die Auftritte selbst mitgestalten, entwickelte sich aus den regelmäßigen Azubi-Projekten heraus. Gemeinsam wird überlegt, welche Themen sinnvoll sind, was dem Team Spaß macht und gleichzeitig neue Erfahrungen ermöglicht. Die Organisation der Ausbildungs-messen wurde so Schritt für Schritt zu einem eigenständigen Azubi-Projekt.
Von der Planung des Standes über die Aufgabenverteilung bis hin zur Budgetplanung sowie Nachbereitung liegt vieles in den Händen der Azubis selbst. „Das ist ein Riesenprojekt“, sagt Josefine Volkers. Gerade deshalb stecke darin enorm viel Lernpotenzial. Die Auszubildenden arbeiten sich nicht nur in Projektmanagement und Organisation ein, sondern erleben auch, wie wichtig Kommunikation, Verlässlichkeit und gemeinsames Arbeiten im Team sind.
So wird aus einem Messeauftritt weit mehr als eine Recruiting-Maßnahmen. Er wird zu einem Praxisprojekt mit echter Verantwortung und sichtbarem Ergebnis.
Lernen, Verantwortung zu übernehmen
Für Alina Meyer ist das Besondere an dem Projekt nicht nur die Aufgabe selbst, sondern vor allem das Vertrauen, das den Azubis entgegengebracht wird. „Ich finde, es ist total toll, dass man diese Verantwortung überhaupt übertragen bekommt“, erzählt sie. Gleichzeitig betont sie, dass die Projekte nie komplett allein gestemmt werden müssen.
Gerade die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen sei ein wichtiger Teil des Prozesses. „Wie auch in jedem anderen Projekt macht man das nicht komplett allein“, sagt Alina. Dadurch entstehe ein realistischer Einblick in die spätere Arbeitswelt.
In den regelmäßigen Azubi-Meetings werden Ideen gesammelt, Aufgaben verteilt und Herausforderungen besprochen. Dass dabei viele unterschiedliche Meinungen zusammenkommen, gehört für Alina ganz selbstverständlich dazu. „Natürlich stößt man dabei auch mal auf Komplikationen, wenn viele Ideen und Meinungen gleichzeitig zusammenkommen.“ Gerade daraus entstehe aber oft der größte Lerneffekt, wenn man gemeinsam Lösungen findet.
Und am Ende bleibt vor allem eines hängen: Stolz. „Es ist spannend zu sehen, was da überhaupt alles so hinter steckt“, sagt Alina. Wenn ein Messeauftritt tatsächlich umgesetzt ist, werde aus dem Projekt etwas Greifbares und das mache die Erfahrung so besonders.
Näher dran an der Zielgruppe
Was Auszubildende in die Messeplanung einbringen, können klassische Recruiting-Teams oft nur schwer ersetzen: den direkten Blick auf die Zielgruppe. Schließlich wissen sie noch genau, wie sich die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz anfühlt, welche Fragen man hat, worauf man achtet und was einen wirklich anspricht.
„Wir können uns noch eher an unsere Schulzeit erinnern“, sagt Alina. Gerade deshalb entstünden Ideen, die nahbarer, spontaner und oft deutlich authentischer wirken.
Ein Beispiel dafür ist ein digitales Quiz über BRUNATA-METRONA, dass die Azubis selbst entwickelt haben. Per PowerPoint konnten Besucher:innen spielerisch Themen wie Nachhaltigkeit, Rauchmelder oder Heizkostenverteiler entdecken. „Das war bei uns so ein richtiger Eyecatcher“, erzählt Alina stolz. Besonders digitale Elemente würden junge Menschen schnell ansprechen.
Doch nicht nur bei Aktionen oder technischen Ideen bringen die Azubis neue Perspektiven ein. Oft sind es die kleinen Details, die den Unterschied machen. Josefine Volkers erinnert sich dabei schmunzelnd an die Diskussion um das Outfit für den Messeauftritt. Während die ältere Generation eher zur Bluse greifen würde, kamen aus dem Azubi-Team Vorschläge wie Hoodies oder ein lockererer Look. „Das sind so Kleinigkeiten, aber die bringen unheimlich viel“, sagt sie.
Wenn aus Azubis Markenbotschafter werden
Bei BRUNATA-METRONA zeigt sich inzwischen deutlich, was passiert, wenn Auszubildende nicht nur Teil einer Recruiting-Kampagne sind, sondern aktiv mitgestalten: Der Messeauftritt wird glaubwürdiger, persönlicher und messbar nachhaltiger.
Josefine Volkers beschreibt die Erfahrungen der vergangenen Jahre als „Tatsächlich sehr erfolgreich“. Über die Einstieg-Messe konnte BRUNATA-METRONA schon vielmals neue Auszubildende gewinnen. Besonders auffällig sei dabei, wie viele Bewerbungen direkt aus den Gesprächen auf der Messe entstehen. Deshalb bittet das Team die Talente inzwischen sogar gezielt darum, in ihrer Bewerbung zu erwähnen, dass der Kontakt über die Messe zustande gekommen ist.
Doch der Effekt geht über reine Zahlen hinaus. Wenn junge Mitarbeitende sichtbar Verantwortung übernehmen, verändert das auch den Blick auf das Unternehmen selbst.
Gleichzeitig entstehen daraus Perspektiven, die weit über die Ausbildung hinausgehen. Alina Meyer erzählt, dass ihre heutige Ausbilderin selbst einmal ihre Ausbildung bei BRUNATA-METRONA gemacht hat. Für sie sei genau das „total schön zu sehen“. Geschichten wie diese zeigen, wie aus Nachwuchsförderung langfristige Entwicklung entstehen kann und wie stark sich Identifikation entwickelt, wenn junge Menschen früh mitgestalten dürfen.
„Einfach mal machen lassen“
Für Unternehmen, die ihre Auszubildenden stärker einbinden möchten, hat das Team von BRUNATA-METRONA vor allem einen Rat: zuhören, Verantwortung abgeben und den Austausch wirklich ernst nehmen.
Denn viele Ideen entstehen erst, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammen-kommen. Genau darin sieht Josefine Volkers einen der größten Vorteile der gemeinsamen Projekte. „Wir gehen da immer gestärkt raus“, sagt sie mit Blick auf die Messeplanungen. Für sie sind solche Projekte deshalb nicht nur Recruiting-Maßnahmen, sondern auch Teambuilding.
Gleichzeitig brauche es auf Unternehmensseite auch Mut, ergänzt Alina Meyer. „Die Betriebe müssen einfach mal die Verantwortung abgeben und gucken, was draus wird.“ Wichtig sei dabei aber auch, dass die Azubis nicht allein gelassen werden. Die beste Dynamik entstehe dort, wo Vertrauen und Begleitung zusammenkommen. „Eigentlich kann da überhaupt nichts schiefgehen“, sagt Alina lächelnd.
Das Unternehmen sieht darin einen wichtigen Teil moderner Führung. Weniger Kontrolle, mehr Austausch und die Bereitschaft, voneinander zu lernen – Stichwort Reverse Mentoring. Gerade junge Generationen würden heute andere Fragen stellen und neue Perspektiven mitbringen. Wer diese einbezieht, hebt große Potentiale und Chancen.
Zum Schluss – ein Wort von Susanne Peters, Einstieg Concept:
Liebe Alina, liebe Josefine, danke für dieses lebendige und tolle Gespräch. Es war spannend zu sehen, mit wie viel Vertrauen, Teamgeist und Engagement ihr das Thema Nachwuchsförderung bei BRUNATA-METRONA gestaltet.
Besonders schön fand ich, wie selbstverständlich ihr Auszubildende einbindet und ihnen Raum gebt, eigene Ideen einzubringen. Genau solche Einblicke machen die Gespräche unserer Reihe so wertvoll.
Danke für eure Zeit, eure Offenheit und die vielen spannenden Perspektiven. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf einer der nächsten Einstieg-Messen.
Bis bald
Susanne Peters – Einstieg Concept
Wie gelingt es, junge Menschen heute für eine Ausbildung zu begeistern und sie nicht nur zu erreichen, sondern wirklich mitzunehmen? Was brauchen sie im Bewerbungsprozess, um sich sicher zu fühlen? Und welche Rolle spielen dabei Persönlichkeit, echte Einblicke und das richtige Maß an Begleitung? Darüber haben Susanne und Julia von Einstieg Concept mit Nina Brodkorb-Kronauge
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Wie finden junge Menschen heute ihren Weg zwischen Schule, Ausbildung, Studium und all den Möglichkeiten dazwischen? Was hilft ihnen wirklich bei der Orientierung? Und was können Unternehmen daraus lernen? Darüber hat Julia Klingen von Einstieg Concept mit Marie Angerer gesprochen, 2. Vorständin von Tausche Bildung für Wohnen e.V. Marie begleitet junge Erwachsene auf genau diesem
Wie finden junge Menschen heute ihren Weg zwischen Schule, Ausbildung, Studium und all den Möglichkeiten dazwischen? Was hilft ihnen wirklich bei der Orientierung? Und was können Unternehmen daraus lernen? Darüber hat Julia Klingen von Einstieg Concept mit Marie Angerer gesprochen, 2. Vorständin von Tausche Bildung für Wohnen e.V. Marie begleitet junge Erwachsene auf genau diesem
