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02. Januar 2013  

Den richtigen Ausbildungsplatz finden

Wie deine Eltern bei der Berufswahl helfen können

Der Start ins Berufsleben ist spannend und voller Herausforderungen. Wenn deine Eltern dich dabei unterstützen, steigen deine Chancen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Lukas Podolski hat einen, Timo Hildebrand hat einen. Fast alle Fußballer haben einen Berater, der ihnen bei allen wichtigen Entscheidungen zur Seite steht. Wenn du dich fragst, was du werden willst, dann zieh’ doch auch einen Berater oder eine Beraterin zu Rate. Jemanden, der dich richtig gut kennt, das Beste für dich will und dir sicher nicht dein Geld aus der Tasche zieht: deinen Vater und deine Mutter.

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Dein "Beraterteam" kann dir viel bieten: Informationen, Kontakte und Chancen, dich selber kennenzulernen und auszuprobieren. Das ist der wichtigste Schritt bei der Berufsorientierung, denn kaum einer weiß in der 9. Klasse schon, was seine Stärken sind. Deine Eltern geben dir sicher einen Tipp, was dir in letzter Zeit gut gelungen ist und worauf du stolz sein kannst. Vielleicht hast du ein kompliziertes Programm auf dem Rechner installiert, ein spannendes Referat gehalten oder einen packenden Artikel für die Schülerzeitschrift geschrieben. Welche Tätigkeiten dir dabei Spaß gemacht haben, schreibst du in Stichpunkten auf. Stimm diese Liste dann mit deinen Eltern ab und frage sie, ob sie noch andere Interessen bei dir sehen.

 

Sobald du weißt, in welche Richtung dein Berufswunsch geht, ob du gut mit Zahlen umgehen kannst, der Verkäufertyp oder der Bastler und Tüftler bist, ist es an der Zeit, deine Fähigkeiten in der Praxis auszuprobieren. Hier können deine Eltern die richtigen Kontakte liefern. Unter Papas Kickerfreunden oder in Mamas Yoga-Gruppe findet sich womöglich ein IT-Abteilungsleiter oder eine Unternehmerin, die du wegen eines Praktikums ansprechen kannst. Eins ist klar: Dein Beraterteam kann die Kontakte knüpfen, doch der Spieler bleibst du. Das heißt, du rufst im Betrieb an, fragst nach und vereinbarst einen Termin.

 

Um einen Praktikumsplatz in den Ferien zu bekommen, empfiehlt es sich, spätestens ein halbes Jahr vorher bei den Betrieben anzufragen. Doch der beste Kontakt nützt nichts, wenn deine Eltern für die Urlaubszeit bereits das Ferienhäuschen in Holland gebucht haben. Hier ist dein Beraterteam in der Pflicht, die Planung mit deiner Suche nach einer Ausbildung abzustimmen.

 

Um ihre Ausbildungsberufe zu präsentieren, laden viele Betriebe zu Arbeitsplatzbesichtigungen und Infogesprächen mit Mitarbeitern ein. Deine Eltern sind ebenfalls willkommen. Diese Tage der offenen Tür sind eine tolle Chance für dich, denen Löcher in den Bauch zu fragen, die erfolgreich gemeistert haben, was du noch vor dir hast: einen Beruf auszuwählen, dich zu bewerben, Einstellungstest und Auswahlgespräch zu meistern und schließlich die Probezeit zu überstehen.

 

Bewerben kostet Zeit und Geld. Nicht nur Porto, Papier, Mappen und Fotos belasten das Portemonnaie. Je nach Ausbildung brauchst du für ein Vorstellungsgespräch auch Hemd, Krawatte und Anzug bzw. Bluse und Hosenanzug sowie ordentliche Schuhe. Vielleicht greifen dir ja deine Berater oder Oma und Opa unter die Arme, um dich bei deinen Bewerbungsbemühungen zu unterstützen. Bei aller Hilfe vom Spielfeldrand darfst du eins aber nicht vergessen – genau wie Podolski und Hildebrand sorgst du selbst für die gute Figur auf dem Platz.

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BewerbungAusbildungsplatz

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