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25. März 2015  

Fußballspieler und die Karriere nach der Karriere

9 Bundesliga-Stars und ihre heutigen Berufe

Die meisten ehemaligen Profi-Fußballer bleiben dem Sport auch nach der Karriere treu, ob als Trainer, Manager oder Soccerhallenbetreiber. Aber es gibt auch Paradiesvögel – vom Winzer bis zum Wrestler.
Fußball

Nach dem Abpfiff für die aktive Karriere beginnt für viele ehemalige Fußballspieler ein neues Leben. Zum Beispiel als Kampfsportler, Pferdezüchter oder Kunstsammler.

1. Johan Micoud
Reben und Trauben statt Leder und Latte: Der ehemalige Spiel- und Meistermacher von Werder Bremen stellt heute seinen eigenen Wein her. 2009 kaufte er sich zusammen mit zwei ehemaligen Teamkollegen von Girondins Bordeux das Weingut Château La Connivence in Pomerol im Bordelais. Sein Merlot scheint es durchaus in sich zu haben: die günstigsten Flaschen sind ab 70 Euro zu haben.

2. Bixente Lizarazu
Micouds ehemaliger Kollege in der französischen Nationalelf beendete seine Karriere beim FC Bayern München – und kehrte dem Fußball danach zugunsten gänzlich anderer Sportarten den Rücken. Dass er zu den passionierten Wellenreitern zählt ist aufgrund der Tatsache, dass sein Bruder Peyo Jugend-Surf-Europameister ist, wohl kaum weiter verwunderlich. Dass Lizarazu 2009 aber auch zum Europameister im Brazilian Jiu-Jitsu gekürt wurde, schon eher.

3. Roland Wohlfahrt
1989 und 1991 gewann der Mittelstürmer des FC Bayern München die Torjägerkanone, mittlerweile ist er zu seinen Wurzeln zurückgekehrt: Schon vor der Profikarriere begann Wohlfahrt eine Ausbildung als Estrichleger, heute arbeitet er als Bauleiter bei einer Firma, die Estrichböden verlegt.

4. Markus Münch
Ob in Gladbach, Köln, Leverkusen oder beim FC Bayern – auf dem Platz ist Markus München stets gerannt, was das Zeug hält. Als Besitzer, Züchter und Galopp-Trainer lässt er nun Pferde rennen. Englische Vollblüter, um genau zu sein. Und das dank seiner preisgekrönten Stute Intarsia sogar erfolgreich.

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5. Knut Reinhardt
Deutscher Meister, Champions-League-Gewinner und Weltpokalsieger: Als beinharter Abwehrrecke bei Borussia Dortmund hat Knut Reinhardt so ziemlich das Maximale erreicht, was im Vereinsfußball zu holen ist. Nun drückt er wieder die Schulbank, allerdings aus einer anderen Perspektive, nämlich als Grundschullehrer für Mathematik und – natürlich – Sport.

6. Michael Ballack
Vom Ballkünstler zum Kunstsammler: Wer als erfolgreicher Fußballer richtig viel Geld verdient, kann sich Hobbies leisten, die für andere eher unzugänglich bleiben. Michael Ballack hat sich als neues Spielfeld die Kunstszene ausgesucht und investiert mittlerweile munter sechsstellige Beträge in die Werke von Neo Rauch, Anselm Reyle oder Rosemarie Trockel.

7. Harry Koch
Sein Meistertitel im Jahre des Wiederaufstiegs mit dem 1. FC Kaiserslautern steht noch heute in den Geschichtsbüchern der Bundesliga, und gerade an den Jubel des gelockten Publikumslieblings des FCK hat man dabei noch äußerst lebhafte Erinnerungen. Heute hat es Harry Koch vornehmlich mit Beamten zu tun: Als Gesundheitsmanager beim rheinland-pfälzischen Landesbetrieb Mobilität ist es seine Aufgabe, die rund 4.000 Mitarbeiter der regionalen Straßenmeistereien dazu zu bringen, an Vorsorgeprogrammen der Behörde teilzunehmen.

8. Willi "Ente" Lippens
Die mittlerweile 67-jährige Bundesliga-Legende aus dem Revier ist unter die Gastronomen gegangen. In Bottrop hat er ein Restaurant mit dem schönen Namen "Ich danke Sie" eröffnet und damit einen seiner berühmtesten Sprüche zitiert. Ob er auch Enten serviert, ist nicht überliefert.

9. Tim Wiese
Offiziell steht der ehemalige Nationalkeeper zwar noch bis zum 30. Juni 2016 bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag. Angesichts seines aktuellen Kampfgewichts von etwa 120 Kilo stehen die Chancen darauf, dass man Tim Wiese noch mal zwischen die Pfosten eines Bundesliga-Tors bekommt, allerdings denkbar schlecht. Vermutlich wäre das auch keine gute Idee. Der fleischgewordene Muskelberg steigt mittlerweile schließlich als Wrestler in den Ring und walzt gnadenlos seine Gegenspieler platt – ganz ohne Rücksicht auf Schiedsrichterverwarnungen.

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